Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 41 (8.10.1867)
- Date
- 1867-10-08
- Page
- Seite 823 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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823 Ein Israel. Philologe, welcher der lateinischen und griechischen Sprache mächtig ist, fertig franz. und engl, spricht, sowie in den Schulfächern gründlichen Unterricht ertheilt, sucht zum nächsten Januar eine gute Hauslehrerstelle. Franco-Offerten richte man gef. an die Expedition dieser Zeitung unter Chiffre D. 45. Ein der Tabak- und Cigarren-Fabrikation kundiger junger Mann (Jsr.) sucht anderweitig Comptoir- oder Reisestelle, wenn auch in sonstiger Branche. Gute Referenzen stehen zur Seite. Frc.-Off. unter H. 3068 des. d. Exp. d. Ztg. Für ein Berliner Getreide-Commissionsgeschäft, welches Sonnabend geschlossen ist, wird ein Lehrling gesucht. Franeo-Offerten sub R. 159 besorgt die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Berlin. Lehrlings - Gesuch. Für mein Manufaetur- und Modewaaren-Geschäft suche zum baldigen Antritt einen Lehrling. Magdeburg. Ludwig Steinthal. Wir suchen zum sofortigen Antritt für unser Tuchou»tos & Om üowil-Geschäft, welches Sonnabend und an Feiertagen geschlossen ist, einen Lehrling. Gebrüder Levy, Magdeburg. Für unser Manufactur-Geschäft en detail suchen wir zum sofortigen Eintritt einen Lehrling. Bochum. Gebe. Kaufmann. Lehrlings-Gesuch. Für meine Buchdruckerei suche ich einen Schriftsetzerlehrling; ebenso kann in meiner Buchhandlung ein Lehrling Stelle finden; Letzterer hat gleichzeitig Gelegenheit, sich so auszubilden, daß er in jedem kaufmännischen Geschäft und Comptoir fertig werden kann. Brilon (Westfalen). M. Friedländer. Köchin-Ges,ich. Für eine Garyon-Haushaltung, welche zugleich einen Familiencirkel bildet, wird vom künftigen 1. November an eine israelitische Köchin, die durch genügende Zeugnisse nachzuweisen vermag, daß sie im Kochen den jetzigen Ansprüchen genügend, entweder bereits in guten Häusern servirt, sauber, verträglich und namentlich sittlich rechtschaffen sei, oder auch sonst von achtbarer Familie diesen Anforderungen entspräche, unter annehmbaren Bedingungen für Dresden gesucht. Meldungen M. £. 2 poste restante Dresden. Annonce. Eine geprüfte, iin Amte stehende Gouvernante, die in allen deutschen Disciplinen, in französischer und englischer Sprache, in Musik und in allen weiblichen Handarbeiten mit bestem Erfolg unterrichtet, wünscht ein anderes Engagement. Die besten Empfehlungen stehen zur Seite. Hierauf Neflectirende belieben sich unter der Chiffre I!. 1t. 20 franco an die Exp. d. Zeitg. zu wenden. Ein gebildetes junges Mädchen, aus achtbarer Familie, sucht eine Stelle als Gesellschafterin, oder auch zur Führung des Haushaltes. Gefl. Offerten bittet man an die Adresse Herr Dr. ZViener in Hannover einzusenden. Ein gebildetes jüdisches Mädchen aus anständiger Familie, welches im Stande ist, im Deutschen, Franz., Englischen und in der Musik gründlichen Unterricht zu ertheilen, und über ihre Befähigung die besten Zeugnisse aufweisen kann, sucht vom l. Jan. 1868 eine Stelle als Gouvernante oder Erzieherin bei einer jüd. Familie. Nähere Auskunft ertheilt der Redakteur der hebr. Ztg. Ilainagiil, Hr. L. Silbermann in Lpck (Ostpreußen). Ein armes jüdisches Waisenmädchen im Alter von l 5 Jahren sucht einen Dienst. Auf Honorar wird nicht gesehen. Franco - Anfragen bei Sam. Aketzer in Penkun. p e n s i o n a t. Knaben, welche eine hiesige Schule besuchen, oder in eine Handlung eintreten, können zu jeder Zeit bei mir in Kost und Logis ausgenommen werden. Die Zöglinge stehen in beständiger Aufsicht, genießen eine sorgfältige, religiöse Erziehung und eine treue Pflege wie im elterlichen Hause. Näheres in meinem Prospectus. Jsaae Mayer, Lehrer in Frankfurt a M. hinter der schönen Aussicht Nr. 4. Restauration. Einem hochgeehrten hiesigen und auswärtigen Publicum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von heute an eine indische Restauration eröffne. Es wird mein stetes Bestreben sein, durch gute Speisen und reelle Bedienung, nur das Zutrauen aller mich beehrenden Gäste und Abonnenten zu erwerben. Es ist somit jüdischen Studirenden Gelegenheit geboten, die hiesige Universität zu besuchen. Nähere Auskunft wird Herr Prediger Dr. Mansbach dahier bereitwilligst ertheilen. Göttingen, H. Kaiser, den 1. Septbr. 1867. Nothestraße Nr. 8.