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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-09-03 · Heft 36 (3.9.1867) · p. Seite 722

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 36 (3.9.1867)
Date
1867-09-03
Page
Seite 722 (sequence 14)
Language
German
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722 Urmonee. Eine geprüfte jüdische Gouvernante von achtbaren Eltern, welche der französischen und englischen Sprache mächtig ist, in allen deutschen Fächern wie auch im Ctavier gründlichen Unterricht ertheilen kann, wünscht ein Engagement zum October d. I. Beliebige Offerten Littet man in der Exped. dieser Zeitung unter Chiffre 6. A, niederzulegen. Für ein jüdisches junges Mädchen von respectabeln Eltern, welches der Hausfrau in der Küche, wie in Handarbeiten zur Seite stehen, auch Kinder in Schularbeiten forthelfen kann, wird bei Familien, die eine koschere Wirtschaft besitzen, eine Stelle gesucht. Reflectanten können bei Herrn Levin Davidsohn in De mm in portofreie Auskunft erhalten. Ein junges gebildetes, elternloses Mädchen, von freundlichem Aeußern und lebhaften Wesen, wünscht in einem respectabeln jüdischen Hause sich nützlich zu machen, sei es im Wirthschaftlichen, bei der Erziehung der Kinder oder auch im Geschäftsverkehr. — Gef. Offerten unter F. F. 14 werden baldigst bei der Exped. dieser Zeitung zur Weiterbeförderung franco erbeten. Eine junge Dame, aus angesehener Familie wünscht in einem Hause, wo die Hausfrau fehlt, die Psiichten derselben, und respective die Erziehung der Kinder zu übernehmen. Näheres zu erfragen bei Herrn B. S. Berendsohn in Hamburg. Ein gebildetes, junges Mädchen, aus guter Familie, sucht eine Stelle als Stütze der Hausfrau oder zur selbständigen Führung eines Haushalts, in einer Familie, in welcher es als zu derselben gehörend angesehen werden dürfte. Offerten wolle man unter der Chiffre N. A. 19 der Expedition dieser Zeitung einsenden. Ein Knabe, welcher hier eine Schule besuchen soll, findet eine gute Pension bei I. Jaeobsohn, Landschaftsmaler. Berlin, Ritterstraße 67, Ecke der Alexandrinenstr. R e a I-S c h u I e der isr. Religionsgtsellschafl zu Frankfurt a. Nt. Durch königliches Ministerium zu Abgangszeugnissen für einjährigen freiwilligen Militärdienst berechtigt. Eltern, die ihre Kinder obiger Anstalt anvertrauen wollen, hält sich das Pensionat des Unterzeichneten bestens empfohlen. — Referenzen: die HH. Freiherr W. C. v. Rothschild in Frankfurt a. M., A. H.Heh- Niann in Berlin. vr. 11. Hirsch. Institution Springer 30. Rue da le Tour (i'Auvergne, Paris. Mit dem 2. October beginnt das neue Schuljahr für diese, wegen ihrer gediegenen Leistungen seit vielen Jahren wohlbekannte Lehr- und Erziehungsanstalt. Mit jeder deutschen Handelsschule gleichen Schritt haltend, dürfte ihr in Bezug auf das Studium der lebenden-Sprachen keine gleichkommen, da sie speciell hierfür gegründet wurde. Die deutsche und englische Sprache werden daselbst mit eben so vielem Erfolg gelehrt als die französische, und ihre deutschen Zöglinge erlernen meist erst da ihre Muttersprache gründlich. — Näheres ertheilr gegen portofreie Briefe Die Direktion. Pensionat p Halberstadl. Noch einige Knaben finden bei mir freundliche Ausnahme und Nachhülfe in allen Unterrichtsgegenständen. M. Löwenbcrg, Sprachlehrer. Die Unterzeichnete Lehrerin der israel. Elementar- Schule zu Cöln, wünscht junge Mädchen im Alter von 10—18 Jahren, welche eine höhere wissenschaftliche und praktische, sowie streng religiöse Erziehung genießen wollen, bei sich aufzuuehmen. Für die Ertheilung eines nach jeder Richtung hin trefflichen Unterrichts ist zur Genüge Sorge getragen. Nähere Auskunft wird Herr Rabbiner l>r. Schwarz bereitwilligst ertheilen. Cöln, im August 1867. C. Mayer. Im Mnjik-Jnstitiil zur Ausbildung von Cantoren beginnt ein neuer Cursus am 24. October d. I. Königsberg in Pr. H. Weirrtraub, Cantor. Ernstliches Heirathsgesuch. Ein junger israelitischer Kaufmann in einer bedeu- .tenden Stadt, wünscht sich mit einer jungen Glaubens - genossin zu verheirathen. Offerten, wenn möglich mit Photographieen, welche auf Wunsch retournirt werden sollen, wolle man vertrauensvoll unter G. 11. poste restante Hannover senden. Heiratbs-Gesrrch. Ein solider junger Mann, Lehrer aus Schlesien, sucht eine Lebensgefährtin, mit welcher er einen andern Erwerbszweig übernehmen und seinen Beruf aufgeben könnte. Offerten sab H. D. B. befördert die Exped. d. Ztg.

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