Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 31 (30.7.1867)
- Date
- 1867-07-30
- Page
- Seite 623 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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623 Rerseplatz. Ein junger Kauftnann, das Eisen- und Kurzwaarengeschäft genau kennend, sucht einen Reiseposten für Dänemark, Schweden und Norwegen in einem Fabrik- oder Engroshause. Die besten Referenzen stehen zur Seite. Beliebige Offerten unter „Neiseplatz" an die Expd. d. Bl. Ein junger Mann, welcher mit der Tuch-, Manufactur- und Posamentierwaaren-Branche vertraut ist, sucht wegen Aufgabe des Geschäfts zum I.^October ein anderweitiges Engagement. Gefl. Offerten W. G. 15. poste restante Königsberg N/M. Ein junger Mann, welcher der Correspondenz und dopp. Buchführung kundig und letztere bereits in einem größeren Geschäfte practisch. ausgeführt hat, wünscht in einem Handlungshause, irgend welcher Branche, das Sabbath geschlossen ist, pr. I. October c. engagirt zu werden. Näheres sub B. E. . . i. fr. Dresden, Postexp. I. gitr mein Manufactur- und Modewaaren - Geschäft suche ich zum sofortigen Antritt einen Lehrling, welcher mit den nöthigen Schulkenntnisfen versehen _I. Oppenheimer, Magdeburg. Für unser Bankgeschäft, welches Sabbat und Feiertage geschlossen, suchen wir einen mit den nöthigen Vorkenntnissen versehenen Lehrling israelitischer Religion. Münster i/Westfalen. Gebrüder Metz. Einen Lehrling mit den nöthigen Schulkenntnissen suchen Gebr. H. Kayser, Bank-Geschäft in Meiningen. Zu Michaelis d. I. wirv eine israelitische Köchin, die einer bürgerlichen Küche von circa l 0 Personen vorstehen kann, gesucht. Näheres durch Gustav Elkan s Buchhdlg. in Harburg._ Ein gebildetes junges Mädchen, aus achtbarer Familie, sucht eine Stelle als Gesellschafterin oder auch Zur Führung des Haushalts. Gef. Offerten bittet man an die Adresse Herrn Dr. Wiener in Hannover gelangen zu lassen. Ein gut empfohlenes israelitisches Mädchen sucht eine Stelle als Haushälterin vder Ladenmädchen. — Gefällige Anerbietungen unter Chiffre M. L. besorgt die Exp, d. Bl._ Eine jüdische Gouvernante, welche der franzöuschen und englischen Sprache mächtig ist, in allen deutschen Fächern Unterricht ertheilt hat und auch auf Wunsch Pen Clavierunterricht leitöt kann, wünscht ein anderes Engagement anzunehmen. # Gefällige Offerten bittet man franco in der E;peollion dieser Zeitung unter Chiffre P. F. niederzulegen. Ein anständiges und zuverlässiges Mädchen, welches im Stande ist unter Leitung der Hausfrau die Führung einer größeren Wirthschaft zu übernehmen und auch die nöthige Routine in Handarbeiten besitzt, wird gesucht in Thorn West-Pr., unter Adresse A. Z. 15 poste restante Tliorn. Eine amerikanische Familie sucht gegen gutes Honorar eine Erzieherin israelitischer Confession) m gesetzten Jahren für mehrere Kinder. Man verlangt, daß dieselbe im französischen, sowie in der Musik gründlichen Unterricht ertheilen kann. Wo sagen Haasenstein & Vogler in Frankfurt a/Main unter N. U. 305. Eine gebildete jüdische Familie in Dresden wünscht Knaben die daselbst Schulen oder Gymnasien besuchen, in Pension zu nehmen, und würde sich deren Pflege und Beaufsichtigung mit Sorgsamkeit widmen. Näheres bei Julius Lesser in Dresden. Pensionat fuv israelitische Knaben. Nachdem allhier statt des bisherigen Progymnasiums die Gründung einer Realschule I. Ordnung nach Preußischem Muster beschlossen ist und bereits vorzügliche Lehrkräfte gewonnen sind, — wodurch s. Z. den Schülern schon eventuell nach Absolvirung eines halbjährigen Cursus der Secunda die Berechtigung zum „einjährigen freiwilligen Militärdienst" gesichert ist, — so habe ich mich entschlossen ein Pensionat für israelitische Knaben einzurichteu, und ersuche die darauf reflectirenden geehrten Eltern ganz ergebenst, geneigte Anmeldungen recht bald an mich erfolgen lassen zu wollen. Es wird allezeit mein ganzes Bestreben sein, den mir anvertrauten Zöglingen durch liebevolle Behandlung und gewissenhafte Ueberwachung der körperlichen und geistigen Pflege das elterliche Haus zu ersetzen. Die gesunde Lage der hiesigen Stadt in schönster Gegend des südwestlichen Harzes möchte annoch meinem Pensionat großen Vorzug gewähren. Die Pensionspreise werden nach Billigkeit berechnet. D. B. Warenheim Religionslehrer der israel. Gemeinde in Osterode am Harz. Den 1. October d. I. eröffne ich in Berlin ein Pensionat für israel. Knaben. Ich verspreche den mir anvertrauten Zöglingen eine liebevolle Behandlung, sehr gute Pflege, sorgfältige religiöse Erziehung, geistige Anregung und Weckung, sowie den nöthigen Beistand bei ihren Arbeiten. Die Herren Dr. Cassel, Spandauerstr. 48, Adolf Michaelis, Potsbamerstr. 134a, Banquier Z. Bamberger, Schulgarteustr. 4, I. Hirschfeld in Firma Hirschfeld & Zickel i früher Hirschfeld & Frankel) sind freundlichste bereit, jede gewünschte Auskunft zu geben. Anmeldungen wolle man gefl. vorläufig noch nach Hier adressiren. Neuwedel, im Juli 1867. M Bvnheim, Prediger und erster Lehrer.