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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1867-05-21 · Heft 21 (21.5.1867) · p. Seite 424

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
31 (1867)
Issue
Heft 21 (21.5.1867)
Date
1867-05-21
Page
Seite 424 (sequence 16)
Language
German
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404 Bei Heinrich Hunger in Leipzig zu haben: Vr. L. Frankel, Hodegetik zur Misehna und den mit ihr in engem Zusammenhänge stehenden Büchern. I. Theil. Einleitung in die Mischna. Text hcbräisch. 1859. 2 Thlr. Zusätze zu vorstehendem Buche. Text hebräisch. 1867. Baar 12 Ngr. Sammlung religiöser Blätter in 8. Zu Andachtsbüchern, Zimmerzierden rc. In Stahl gestochen von G. Werner. 30 Blatt 1 Thlr. Confirmationöschein für Israeliten, nach Angabe jüd. Gelehrten geschmackvoll ausgeführt in Schwarzdruck mit Silber, gr. quer 4. Ve Thlr. 12 Stück 1 Thlr. Baar._ Soeben verläßt die Presse das 1. Heft der 2'-> Gesänge von H. Ehrlich, u. wird auf 8 Hefte mit 1 Thlr. pränumerirt; alle übrigen Gesänge von into u. rn sind vollständig, und jeder der genannten 3 Theile nur für 1 Thlr., desgleichen eine praktische Chorgesangschule u. ein vollst. Prospekt mit allen Texten, Melodien u. Predigten für Synagogenw eiben für nur t o Sgr. zu beziehen. In der Stuhr'schen Buchhandlung, in Berlin, ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Der Gaon Ha;a. Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte .der semitischen Sprachforschung von Rabb. Df. Simon Nascher in Berlin Preis 10 Sgr. Der „Gaon Haja" ist eine für jüdische Literatur und semitische Sprachforschung bedeutende Persönlichkeit, die bisher nur dürftige Behandlung gefunden hat. Namen und Stellung des Verfassers bürgen für eine gediegene Arbeit. Frage: Ist das Gedicht: „Ich bin ein Jude, kennt Ihr meine Fahne?" in irgend einem Buche oder einer Schrift bekannt, und von wem ist es verfaßt? Um Antwort durch dieses Blatt wird gebeten._ Bemerkungen. Herrn E. BL in M.: Die beiden Expl. von Nr. 16— 19 sind Ihnen, und 1 Expl. nach der aufgegebenen Adresse gesandt worden. — Die Redaktion. Berichtigung. In Nr. 19. S. 382 ist in der Annonce von Sabor et Cohn in Delitzsch statt ■’Jro zu lesen -aro. Wien. lPrediger „Mannheimer-Stiftung".) Am 17. Oktober d. I. gelangen die Zinsen der „Prediger Mannheimer-Stiftung" zur Vertheilung. Anspruch auf diese Unterstützungen haben Rabbinen, Prediger und Lehrer in Oesterreich, die dienstunfähig geworden sind oder deren Witwen und Waisen. Die Bewerber müssen in einer Gemeinde, die mindestens 50 Mitglieder zählt, wenigstens zehn Jahre das Amt in würdiger Weise verwaltet haben. Beamte großer, notorisch reicher Gemeinden sind ausgeschlossen. Die Würdigkeit der betreffenden Beamten sowie die Dienstunfähigkeit sind nachzuweisen. Ungestempelte Gesuche sind längstens bis Ende Juli d. I. an die Israel. Gemeindekanzlei in Wien unter der Adresse: „Curatorium der Prediger-Mannheimer-Stiftung" zu übersenden. Wenn der neidische Egoismus einer schwarzen Seele und Consorten die uneigennützigste Wirksamkeit für das Gemeinwohl unsrer Glaubensgenossen durch eben so fade als boshafte Witzeleien herabzuwürdigen gedenkt: so antworten wir vorläufig gleichfalls mit einem bekannten Bibelsprüche «im arr's iidk iPs. 144, ll.)! Eine ernstlichere Erwiederung wird später denselben von einer höher« Stelle ertheilt werden. Ems. Dr. H. Briefkasten. Chiffre L. in v. Im Manuskript zu der ersten Annonce in Nr. 14. S. 283 steht deutlich -nasr;; das fragliche h kann also nicht wohl Druckfehler sein. Herr Buchhändler Jakob P ascheles in Prag hat eine Agentur übernommen. Das Institut zur Förderung der israelitischen Literatur. In diesen Tagen haben wir an sämmtliche Herren Agenten die Diplomauittnngen für das dreizehnte Jahr (1. Mai 1887 — 1. Mai 1868) per Post versandt. Wir bitten dringend diejenigen, bei welchen die Sendung etwa nicht angekommen wäre, uns dies alsbald anzuzeigen. Zm Mai 1867. Das Institut zur Förderung der israelitischen Literatur. Wir fordern hiermit Autoren novellistischer Arbeiten, deren Gegenstand sich auf unserm Gebiete bewegt, mögen sie in den engern Rahmen von Novellen oder in den weiteren des Romans gefaßt sein, auf, mit uns wegen Uebernahme in Verbindung zu treten, und das Manuscript Einem der Unterzeichneten zuzusenden. Das Institut zur Förderung der israel. Literatur. Bonn, Leipzig, Braunschweig, im April 1867. Dr. Philippson. Dr. Goldschmidt. Dr. Herzfeld. Verlag von Baurngärtrrer's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Z. B. Hirfchfeld. Verantwortlicher Redakteur Dr. H. Lotze. Hierzu^Feuilleton-BeilagelNr. 21.

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