Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 14 (2.4.1867)
- Date
- 1867-04-02
- Page
- Seite 282 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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282 Für unser Getreide- Woll- und Manufactur-Waaren- Geschäft suchen wir zum baldigen Eintritt unter sehr vorteilhaften Bedingungen einen, mit den nöthigen Kenntnissen versehenen Lehrling, zu engagiren. Sabbath und Festtage geschlossen. Drausfeld, Pro«. Hannover. Gebrüder Rofenberg. Ein junger Mann der seine Lehrzeit in einem Manufacturwaaren-Geschäft vollendet hat, eine schöne Handschrift schreibt, und der Buchführung vollkommen mächtig ist, sucht in einem religiösen Haus, daß an Sonn- und Feiertagen geschlossen, eine Commisstelle, gleichviel welcher Branche. Gest. Offerten unter Nr. 192 besorgt die Exped. d. Bl. Lehrlings-Gesuch. Für mein Leinen- und Baumwollenwaaren Fabrikgeschäft, das Sabbathu. Festtags streng geschloffen ist, suche ich zu baldigen Antritt einen Lehrling. Gute Schulbildung und ordentliche Erziehung ist Haupterforderniß. Wegen der näheren Bedingungen beliebe man sich zu wenden an At Holländer in Nordhausen. Für ein gebildetes Mädchen von guter Familie, das im Putzfache, im Sticken und allen anderen weiblichen Arbeiten geschickt, in Correspondenz und Buchführung wohl unterrichtet ist, wird eine Stelle in einem angesehenen Geschäfte sofort oder für Ostern gesucht.— Ges. Adressen wolle man senden an Dr. G. Samostz in Leipzig. Zur selbständigen Führung der Wirtschaft und Erziehung jüngerer Kinder, sucht eine Dame (Jüdin) ein anderweitiges Engagement. Berlin, Neue Schönhauser Str. 16. 1 Treppe bei Goldstein. Sofort oder pr. 1. Mai c. suche ich eine tüchtige streng religiöse jüdische Köchin, welche schon längere Zeit als solche fungirt hat. Offerten wolle man Copie vorhandener Zeugnisse beigeben. Z. Nt Bon in Leipzig. Gesuchte Köchin. Eine alleinstehende Person «Jüdin) in gesehen Alter, welche bürgerlicher Küche vorstehen und der Hausfrau zur Hand gehen kann, wird von Unterzeichnetem gesucht. Zu den gröberen Arbeiten wird außerdem ein Mädchen gehalten. Rendsburg, im März 1867. L. M. Salomon. In der israelitischen Lehr- und Erziehungsanstalt zu Ichenhausen (Bayern) beginnt das Semester am I. Mai d. I. Sorgfältigste, religiös-sittliche Erziehung; gründlicher Unterricht in allen für den gebildeten Kaufmann Wissenswerthen ist ihr Streben. Anmeldungen beliebe man franco einzusenden an Dr. Löb. Lehr- und Erziehungsanstalt für Knaben vom Prediger Or. Landsberger * in Berlin, Burgstraße 1. Die Anstalt besteht nunmehr seit 8 Jahren auf hiesigem Platze und hat sich in dieser Zeit die Anerkennung der besten jüdischen Familien im Jnlande wie im Auslande erworben. Gern werden die Herren: M. Rüben in Carlskrona in Schweden, Sylvester Bruöh in New-York, A. Flaton in London, Leadenhallstr. 84, A. Hiller in Königsberg, I. Lande in Warschau und viele andere, die ihre Söhne meiner Anstalt anvertrauten , eine empfehlende Auskunft ertheilen. — Besonders aber ist es die Empfehlung des Herrn Nr. Philippson in Bonn, welcher die Anstalt ihre meisten Zöglinge zu verdanken hat. Die Pension beträgt 300 Thlr. pr. a. Israelitisches Handels-Institut, Brüssel, Belgien. 348—350 Chss*e d’Etterbeek, dem Thiergarten gegenüber. Diese Anstalt trotz ihrer Jugend (4 Jahre) kann sich in Beziehung der Leistungen den ältesten zur Seite stellen. Was die schnelle und gründliche Erlernung der drei Haupt-Handelssprachen, französisch, englisch und deutsch, sowie der Handelswissenschaften betrifft, wird sie nicht leicht von einer andern Lehranstalt erreicht. Die Resultate, die sie in dieser Richtung bereits erzielt hat, sind allgemein anerkannt. — Für die materielle Wohlfahrt der Zöglinge ist väterlich gesorgt. Das Sommersemester beginnt am 1. Mai. Die besten Referenzen. Der Direktor L. Kahn. In einer großen Prvvinzialstadt zwischen Braunschweig und Magdeburg, beabsichtigt jemand, vorgerückten Alters halber, sein seit 25 Jahre im guten Gange bestehendes Schnittgeschäft alsbald anderweit abzugeben. Verkäufer läßt erforderlichen Falls das Haus (in bester Geschäftslage) mit ab; auch kann er dem Unternehmer, so es die geeignete Persönlichkeit ist, günstig zur Seite stehen. Restectant beliebe sich unter G. U. posterestante Hal- I berstadt brieflich über das Nähere zu erkundigen.