Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 9 (26.2.1867)
- Date
- 1867-02-26
- Page
- Seite 177 (sequence 13)
- Language
- German
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177 Ein tüchtiger unverheirateter Lehrer jüdischen Glauens soll für unsere Gemeindeschule mit einem jährlichen Gehalte von 300—350 Thaler vom 1. April a. c. ab engagirt werden. — Außer dem Unterricht in den Elementargegenständen und im Hebräischen muß derselbe auch in den Anfangsgründen von Latein und Französisch zu unterrichten befähigt sein. Wünschenswert wäre auch einige Kenntniß in Musik. Reflectanten wollen Ihre Meldungen unter Beibringung Ihrer Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Myslowitz, den 1. Februar 1867. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Zu ri'p wird bei der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters vacant. Gehalt 100 Thlr., nebst freier Wohnung, Heizung und Beköstigung, so wie Schechitagebühren. Reflectanten wollen sich melden an den Vorstand der jüdischen Gemeinde zu Neubrandenburg, Mecklenburg. Die Stelle eines Religionslehrers, Kantors und Schächters soll bei der hiesigen Gemeinde vom 1. Juli c. anderweitig besetzt werden. Gehalt 300 Thlr. und Nebeneinkünfte circa 100 Thlr. Qualisicirte Bewerber wollen sich bis zum 30. März c. franco bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Reise- und sonstige Kosten werden nicht besonders vergütigt. Löwenberg i./Schl. den 8. Februar 1867. Der Synagogen-Gemeinde-Vorstand. Robert Wollenberg, _Vorsitzender. Die Stelle eines jüdischen Kantors, welcher erforderlichenfalls auch zur Leitung des Chorgesanges befähigt ist, soll bei einem Gehalte von 400 Thlr. excl. Nebeueinkommen vom 1. April 1867 ab bei uns besetzt werden. Qualisicirte Bewerber wollen sich in franürten Briefen an unseren Vorsitzenden, Herrn A. Falk Cohn wenden. Reisekosten werden nicht erstattet. Der Verein der wohlthätigen Freunde zu Posen. Den Herren Bewerbern um die hiesige Rabbinerstelle die ergebene Benachrichtigung, daß die Concurrenz bereits geschlossen und der Wahltermin anberaumt ist. Schwerfen; den 10. Februar 1867. Der Synagogen-Vorstand. M. Wiener. T. Biber. M. Brasch. Ein unverheiratheter Religionslehrer, der auck nötigen Falls das Vorbeteramt vertreten kann, und Elementargegenstände unterrichtet, sucht vom 1. Mai d. I. eine ihm angemessene Stellung. Offerten franko bitte man unter Chiffre 8. 0. poste restante Schwientochlowitz o S. einzusenden. Ein geprüfter Elementar- und Religionslehrer, Borbeter und Schächter, der die besten Zeugnisse über seine Leistungen und Fähigkeiten aufzuweisen hat, der Knaben bis zur Secunda des Gymnasiums vorbereitet, auch im Stande ist, einen Chor heranzubilden und zu leiten, wünscht in einer Gemeinde zu Michaelis d. I. dauernde Anstellung wo es demselben gestattet ist, sich verheirathen zu können. Auf Wunsch wird auch französischer Sprachunterricht ertheilt. Ist man vom Vorbeter- und Schächterdienst befreit, so ist es um so lieber. Franco-Offerten durch die Expedition unter Chiffre: 8. M. N. Gouvernanten gesucht. Das von der k. k. Stadthalterei concessionirte Institut der Mrs. Emily Reisner, in Wien, Praterstraße 41, ist beauftragt, eine große Anzahl Erzieherinnen für höchst distinguirte, hochadelige und für sehr achtbare bürgerliche Familien in Wien, in Ober- und Niederösterreich, Steiermark, Mähren, Böhmen, Ungarn und Siebenbürgen, sowie für die Donau-Fürstenthümer zu engagiren. Gouvernanten, welche der deutschen und französischen Sprache vollkommen mächtig, wissenschaftlich gebildet und Clavierunterricht zu ertheilen befähigt sind, können auf sofortiges vortheilhaftes Engagement rechnen, wenn sie sich schnellstens nach Wien begeben, wo sie im Institut der Mrs. Emily Reisner Wohnung und Verköstigung bis zum Eintritt in ihre neuen Stellen finden. Denjenigen Gouvernanten, denen es an Mitteln zur Bestreitung der Reisekosten nach Wien fehlt, werden solche von Mrs. Emily Reisner auf Verlangen darlehensweise vorgestreckt. Ein junges, gebildetes und kräftiges Mädchen ans achtbarer jüd. Familie, welches sowohl in der Führung des Haushaltes und der Küche, als auch im Ladengeschäft erfahren ist, sucht auf Ostern a. c. eine Stelle, woselbst sie zur Familie gehörend betrachtet wird. Reflectanten wollen sich gefälligst an den Unterzeichneten wenden. D. B. Warenheim, Religionslehrer der isr. Gemeinde zu Osterode aHarz. Eine Dame «Jüdin» mit jahrelangen guten Zeugnissen sucht zur selbstständigen Führung der Wirtschaft und Erziehung der Kinder zum l. März ein anderweitiges Engagement. Adressen an Hrn. Cronheim Neue Schönhauser Str. >6. 2 Tr. in Berlin.