Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 31 (1867)
- Issue
- Heft 7 (12.2.1867)
- Date
- 1867-02-12
- Page
- Seite 138 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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138 Zu "v'tf rr'S wird bei der hiesigen Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters vacant. Gehalt 100 Thlr., nebst freier Wohnung, Heizung und Beköstigung, so wie Schechitagebühren. Restectanten wollen sich melden an den Borstand der jüdischen Gemeinde zu Neubrandenburg, Mecklenburg. Ein tüchtiger unverheiratheter Lehrer jüdischen Glaubens soll für unsere Gemeindeschule mit einem jährlichen Gehalte von 300—350 Thaler vom 1. April a. c. ab engagirt werden. — Außer dem Unterricht in den Elementargegenständen und iw Hebräischen muß derselbe auch in den Anfangsgründen von Latein und Französisch zu unterrichten befähigt sein. Wünschenswerth wäre auch einige Kenntniß in Musik. Reflectanten wollen Ihre Meldungen unter Beibringung Ihrer Zeugnisse portofrei an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Myslowitz, den 1. Februar 1S67. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. Bekanntmachung Die Stelle eines Kantors, Schächters und Religionslehrers bei der hiesigen jüdischen Gemeindeamt welcher außer mehreren Neben-Einkünften ein jährliches Gehalt von 120 Thlr. verbunden ist, wird zum t. Mai d. I. vacant. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Atteste oder persönlich recht bald bei uns melden. Reisekosten werden nicht vergütigt. Baldenburg in Westpreußen, d. 2. Febr.. 1367. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Stelle eines Cantors und Schächters ist bei uns baldmöglichst zu besetzen. Gehalt 250 Thlr. nebst üblichen Nebeneinnahmen. Meldungen, mit Angabe der Familienverhältnisse, wolle man an den Unterzeichneten gelangen lassen. Hultschin O.-S., Januar 1867. Der Vorstand. L. Mandowsky. Ein Schächter, Cantor und zweiter Religionslehrer wird zum kommenden 1. Mai gesucht von dem israelitischen Gemeindevorstande zu Str^ litz _in Mecklenburg._ Ein geprüfter Elementar- und Religionslehrer, Borbeter und Schächter, der die besten Zeugnisse über seine Leistungen und Fähigkeiteu aufzuweisen hat, der Knaben bis zur Secunda des Gymnasiums vorbereitet, auch im Stande ist, einen Chor heranzubilden und zu leiten, wünscht in einer Gemeinde zu Michaelis d. I. dauernde Anstellung wo es demselben gestattet ist, sich verheiratheu zu können. Auf Wunsch wird auch französischer Sprachunterricht ertheilt. Ist man vom Vorbeter- und Schächterdienst befreit, so ist es um so lieber. Franco- Offerten durch die Expedition unter Chiffre: H. M. N. Die Stelle eines Lehrers und Cantors bei der Gemeinde in Dalnrenhorlst, Großherzogthum Oldenburg, ist im Frühjahre zu besetzen. Gehalt 200 Thlr. jährlich, Wohnung, Licht und Feuerung frei. Anmeldung an Landrabbiner Wechslev in Oldenburg. Für einen jungen, unverheiratheten Dr. phil., welcher Gymnasium und Universität rite absolvirt hat und zur Zeit als Prediger und Religionslehrer in einer kleineren Gemeinde amtirt, suche ich eine, den Leistungen desselben entsprechende Stellung als Rabbiner und Prediger in einer größeren Gemeinde. Es stehen dem Gedachten außerordentliche Rabbinats-Befähigungszeugnisse — rrarni-i mnrr — zur Seite und dürfte derselbe bei seinem einnehmenden Wesen wie bei seinen allgemeinwissenschaftlichen Fähigkeiten in einer jeden Gemeinde mit gutem Erfolge wirken. Etwaige Anfragen beliebe man zu richten an: Dr. I. Hamburger, Großherzoglich- Mecklenburgischer Landrabbiner. Alt-Strelitz._ ' Ein tüchtiger an-na und a^-nn« -93a, der auch •m und N-np und bma ist, und sich über seine langjährige Wirksamkeit mit den besten Zeugnissen ausweisen kann, sucht bei einer größeren Gemeinde Anstellung. Geneigte Offerten unter Chiffre A. Z. 100. nimmt die Expedition dieses Blattes entgegen. Zur Führung der häuslichen Wirtschaft eines israelitischen Gutsbesitzers in der Provinz Posen, welcher Wittwer ist, wird eine ältliche Dame zum 1. April 0. gesucht. Nähere Auskunft ertheilen: Herr Buchhändler Sußmann in Posen und die Herren Gebr. Cronheim in Stettin. Ein junges Mädchen von 21 Jahren, aus einer sehr anständigen und religiösen Familie in der Rheinprovinz, wünscht zum Frühjahre Stellung in einem gebildeten Hause als Wirthschafterin entweder zur Unterstützung der Hausfrau oder zur selbstständigen Führung des Haushaltes, worin sie sehr erfahren ist. Gef. Offerten wolle man fr. an den Herrn Bezirksrabbiner Heidenheim in S 0 nd er sh a u s e 11 richten, der auch nähere Auskunft zu ertheilen die Güte haben wird. Ein junges, gebildetes Mädchen, «Jüdin) welches längere Jahre verschiedenen Haushaltungen selbstständig Vorstand, wünscht sich in gleicher Weise placirt zu sehen. Dieselbe war lange Zeit in einem sehr achtbaren Hause, wo sie neben Besorgung der Küche und des Haushaltes zwei alte Leute Pflegte, bis dieselben beide kürzlich mit dem Tode abgingen. Ihr Eintritt könnte deshalb auch sofort geschehen. Auf francirte Anfragen wird Herr H. Lilienfeld in Eschwege ad. Werra die Güte haben, nähere Auskunft zu ertheilen.