Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 45 (1.11.1864)
- Date
- 1864-11-01
- Page
- Seite 709 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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709 Unterzeichnete empfiehlt ihr streng religiöses Haus für jüdische Mädchen. Dieselben können außer den Nachhilfestunden in den Schularbeiten daselbst, auf besonderes Verlangen, auch in der französischen, englischen und russischen Sprache wie in der Religion und Musik Unterricht erhallen. Ausgezeichneteste Pflege und gewissenhafteste Aufmerksamkeit wird ihnen zugesichert. Nähere Auskunft ertheilt gütigst Herr vr. Rofill, Dirigent der jüdischen Gemeinde-Religionsschule Hierselbst. PH. Maeeuse, Berlin, Kloster-Straße 55—57. Pensions-Anzeige. Frau Dr. Friedländer in Hannover nimmt junge Damen, welche dort Lehranstalten besuchen, in Pension und kann denselben ebenso in jeder Weise wissenschaftlich nützlich sein, wie ihnen eine mütterliche Sorgfalt widmen. — Englisch und Französisch wird im Hause gesprochen, und im Pianofortespiel wurde der Unterricht der Frau Friedländer schon von dem berühmten Componisten Dr. Marschner empfohlen. — Nähere gefällige Auskunft ertheilen die Herren: Alexander Cohen, Adolph Meyer, Medicinalrath Cohen. — Adresse: Ferdinandstr. Nr. 3 in Hannover. Hildesheim (Königreich Hannover). Ellern, welche ihre Kinder die hiesigen Schulen besuchen oder sonst hier ausbilden lassen wollen, finden in einer hiesigen Familie gegen billiges Honorar liebevolle Aufnahme für dieselben. Gefällige Auskunft ertheilt auf portofreie Briefe Hr. A. Winkler Hierselbst. Inrwwi nnaiEfr Den israelitischen Herrschaften empfiehlt der Unterzeichnete sich zur Anrichtung von Dejeuners, Diners und Soupers für Festlichkeiten, ganz besonders zur Bereitung von Hochzeitsmählern in- und außerhalb seines Wohnortes und verspricht bei strenger Beobachtung des Ritus, sämmtliche Speisen und Delikatessen nach den Regeln der höheren Kochkunst zu bereiten und die billigsten Preise zu stellen. Lesser Levy, Koch u. Traiteur in Birnbaum. Im Verlag von Herzfcld & Bauer in Wien erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Aus der Wiener israelitischen Cultus - Gemeinde 5624. Sieden Zeit > predigten von vr. Adolf Jellinek, Prediger der israelitischen Cultus - Gemeinde in Wien. 8°. (6 Bogen) eleg. geh. 12 Ngr.. Hilfsbuch zur Präparation beim Uebersetzen der hebr. Gebete re. re. Alphabetisch geordnet von iS. Lasch in Halberstadt. Zu haben beim Verfasser und in Commission bei G. Loose (Frantz'sche Buchhandlung). Zum Beginne des Winter-Semesters empfiehlt sich dieses treffliche Lehrmittel als eine vorzügliche Erleichterung in Neligions- und Elementarschulen, welche dieses unabweislube Nnterrichts-Object befördern wollen, ohne viele Zeit daran wenden zu können. Statt der bisherigen Schwierigkeit macht es den Schüler Freude, sich selbstthätig damit zu beschäftigen. Bei dem Preise von 5 Sgr. (in Partien billiger) verdient ^as Büchlein allgemeine Verbreitung. Annonce. Neue Auswahl von religiösen Gesängen zum Gebrauche des israelitischen Gottesdienstes; bestehend aus 9(> Psalmen, Hymnen und traditionellen Melodien, ausgewahlt und adoptirt im Jahre 1861 von der unter dem Vorsitze Ha levy's dahier bestehenden musikalischen Commission. Hcrausgegeben von 8. NaiEmboiiLB’jg, Minislie ofticianl au temple israelile Paris, rue Vendome No. 8. Preis: 7 Gulden. In unserm Verlage erscheint: Dev Talmud. Zwei Reden am Hüttenseste 5625 (16. und 22. October 1864), gehalten von Dr. Adolf Jellinek, Prediger der israelitischen Cultus - Gemeinde in Wien. 30. geh. 4 Sgr. ---- 20 Nkr. Wien, 1864. Herzfeld SS Bauer. In BaumgartntPs Bnchhandlnng in Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: „Nach Jerusalem." Eine Reise durch Griechenland Uleinasien, Serien und Palästina von vr. Ludw. Aug. Frankl. 2 Bände. 8. broch. Preis 2 Thlr. 18 Ngr. Der Verfasser giebt in der anregendsten und das Interesse spannendsten Weise Bericht von seinem Aufenthalt in Athen, Konstantinopel, Smyrna, Brussa, auf dem Libanon, in Damascuö, endlich in Jerusalem und in ganz Palästina; er hatte Gelegenheit den höchstgestelltesten Personen, die in der Zeitgeschichte einen hohen Platz einnehmen, vorgestellt zu werden und über die Zustände int Orient Beobachtungen zu machen. Weniger wissenschaftliche Zwecke im Auge habend, als die socialen und ethnischen Verhältnisse kennen zu lernen, versteht er scharf zu zeichnen, genau zu charaktcrisiren und zu schildern. So hat dieses Werk einen hohen Werth für Jeden, der sich für den Orient und besonders für die heiligen Stätten interessirt und wivd ebenso jeden gebildeten Leser fesseln, wie auch manche Illusion zerstören und manchen Widerspruch Hervorrufen.