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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-10-25 · Heft 44 (25.10.1864) · p. Seite 693

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 44 (25.10.1864)
Date
1864-10-25
Page
Seite 693 (sequence 15)
Language
German
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SSL Eine auch musikalisch gebildete Gouvernante findet auf dem Lande, eine Stunde von Berlin, sofort eine Stelle. Offerten wolle man an den Seminar-Oberlehrer Herrn Pick in Berlin, Burgstraße 29 adressiren. Ein junges Mädchen aus guter Fannlie, die auch musikalische Kenntnisse besitzt, wünscht zu Weihnachten d. I. eine Stelle, entweder als Gesellschafterin bei einer ältlichen Dame oder zur Unterstützung der Hausfrau. Anfragen unter Chiffre 8. A. sind an die Expedition d. Zeitg. zu senden. Ins et at Unterzeichnete beehren sich hierdurch, die auf den 1. November d. I. festgestellte Eröffnung eines Pensionats sür israelit. Mädchen von 10—13 Jahren ergebenst anzuzeigen. Unterstützt durch eine mehrjährige, als Erzieherinnen, resp. Lehrerinnen in feingebildeten Familien des Auslandes gewonnene, vielseitige Erfahrung, sowie — was im Besondern den Religionsunterricht betrifft — durch die freundwillig zugesagte Mitwirkung des hiesigen Gemeindepredigers Hrn. Dr. F. Cohn, bezweckt das Institut, den ihm anvertrauten Zöglingen, die als zur Familie gehörig betrachtet werden, neben dem, wenn es von seiten der betreffenden Eltern gewünscht wird, in hiesiger Stadtschule zu genießenden Unterrichte, in speciellen Arbeitsstunden entsprechende Nachhilfe zu leisten, vor allem aber durch eine sorgfältig zu überwachende körperliche sowie gewissenhafte sittliche und geistige Pflege, namentlich auch durch gründlich zu ertheilenden Clavierunterricht und Conversation in den neueren Sprachen eine solche Ausbildung zu geben, daß allen gerechten Anforderungen der resp. Eltern genügt werde. Unterzeichnete machen hierbei besonders auf die nicht weniger gesunde als freundliche Lage Warens und dessen schöne Umgegend aufmerksam, und erklären sich auf geneigte Anfragen zur Gratiseinsendung eines bezüglichen ausführlicheren Prospectes bereit. * Waren (Mecklbg.-Schwerin), den 11. October 1864. Anna und Lonise Tobias. Im Anschlüsse an Vorstehendes, gereicht es mir zu großer Freude, obgedachtes Institut, dessen Inhaberinnen als Damen von gediegener wissenschaftlicher Bildung mir bekannt sind, im Hinblicke auch auf seine Einrichtung im Allgemeinen, der Berücksichtigung zu empfehlen. Waren, den 14. October 1864. vr. Cohn, Prediger und Religionslehrer der hiesigen israelitischen Gemeinde. Israelitisches Handels-Institut zu Brüssel (Belgien). 39 11. 40 Chaussee <T Etterbeek, dem zoologischen Garten gegenüber. Diese Anstalt, kaum seit einem Jahre eröffnet, hat bereits eine solche Ausdehnung angenommen, daß die vorhandenen, nicht unbedeutenden Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen und das anstoßende Haus Nr. 39 erworben werden mußte. Sie hat Zöglinge aus Belgien, Frankreich, England, Deutschland und Holland. Prospecte und Angabe der Referenzen ertheilt der Director L. Kahn. Pensionnat Israelite de demoiselles des Des Meyer. 39. Rue de la limite ä Bruxelles. Pour les refcrences s’adresser a: Mr. le Dr. L06b, grand Rabbin de Bdgique. Herrn Dr. Feilchenfßld, Rabbiner in Düsseldorf. ,, N. Frank, Lehrer in Düsseldorf. Pensions-Anzeige. Frau Dr. Friedländev in Hannover nimmt junge Damen, welche dort Lehranstalten besuchen, in Pension, und kann denselben ebenso in jeder Weise wissenschaftlich nützlich sein, wie ihnen eine mütterliche Sorgfalt widmen. — Englisch und Französisch wird im Hause gesprochen, und im Pianofortespiel wurde der Unterricht der Frau Friedländer schon von dem berühmten Componisten Dr. Marschner empfohlen. — Nähere gefällige Auskunft ertheilen die Herren: Alexander Cohen, Adolph Meyer, Medicinalrath Cohen. — Adresse: Ferdinandstr. Nr. 3 in Hannover. Wer mir den Aufenthalt des israelitischen Religionslehrers Hecht (im vorigen Jahre in Wollendorf bei Neuwied) anzugeben vermag, ist höflichst gebeten, dies direct per Post oder auf Buchhändlerwege zu thun. Neuwied, im October 1864. G. A. van der Beeck. 1« Thaler Belohnung für denjenigen, der mir oder der Polizeibehörde den Verkäufer von den mir entwendeten 300 -Tüchern nachweist. Auf jedem Tuche, nach dem Texte, befindet sich meine Firma: J. K. Biuhncr, Leipzig, Brühl 75 (zur Messe in Frankfurt a. d. O., Richtstr. 66); hingegen in der neuen Auflage die letztere Zeile ausgelassen wurde. — Zugleich ersuche ich diejenigen, die mich mit Briefen, Bestellungen oder Arbeiten für das Klein'sche Jahrbuch beehren, dieselben franco oder durch Buchhändlergelegenheit gefälligst zuzusenden, auch kann ich nur für baar Bestellungen berücksichtigen. —

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