Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 41 (4.10.1864)
- Date
- 1864-10-04
- Page
- Seite 647 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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647 Mehrere Familienvater der israelit. Gemeinde Wolfhagens bei Hessen-Kassel, suchen einen tüchtigen Lehrer, welcher außer den herkömmlichen Elementargegenständen auch in der französischen und möglichst in der englischen Sprache Unterricht ertheilen und Zeugnisse einer höheren pädagogischen Bildung vorlegen kann. Gehalt 400 Thlr. Aussicht auf Anstellung als Gemeinde-Lehrer. Franco- Anfrage. A. Liebevg. Für 6—8 Kinder wird ein jüdischer Hauslehrer gesucht, welcher dieselben bis Quarta eines Gymnasii vorbereiten kann. Honorar bei freier Station 100 bis 120 Ächlr. Bewerber erhalten aus Franco-Anfragen bei Einsendung ihrer Zeugnisse Auskunft unter A. B. posie restante landsberg, Oberschiesien. Ein Commis mos. Gl., welcher im Weißu. Kurzwaarengeschäft Bescheid weiß u. gewandter Verkäufer ist, findet unter guten Bedingungen sofort ein Engagement bei * 9t. Schüler in Greifenberg in Pommern. Ein junger Mann, der mehrere Jahre in einem Manufactur-Waarengeschäft gearbeitet und mit der Buchführung und Correspondenz vertraut, sowie auch der polnischen Sprache mächtig ist, sucht zum 15. October oder 1. November e. ein Engagement, wo des Sonnabends das Geschäft geschlossen ist. Gef. Franco-Offerten werden in Schweetz a/W. unter Chiffre 8. W. 89. poste restante erbeten. Gesuchs Auf sogleich kann ein Lehrling (nicht orthodox) in meinem Tuch-, Manufactur- und Modewaaren-Geschäft placirt werden. Franco-Offerten erbittet H. Rosenstern. Alfeld im Hannöverschen, den 20. September 1864. Für mein Tuch- und Modewaaren-Geschäft suche ich einen Lehrling zum sofortigen Antritt. Halberstadt, den 20. September 1864. S. Franck's Wwe. Ein isr. Mädchen, die 4 * l/s Jahr in ein Putz-, Mode- und Posamentirwaaren-Geschäft als Verkäuferin servirt, auch das Putzmachen versteht, sucht veränderungshalber eine ähnliche Stellung. Näheres zu erfragen franco bei dem Kaufm. Hrn. I. Schachttvtv in Staßfurth. Staßfurth, den 23. September 1864. nrsoiab Den israelitischen Herrschaften empfiehlt der Unterzeichnete sich zur Anrichtung von Dejeuners, Diners und Soupers für Festlichkeiten, ganz besonders zur Bereitung von Hochzeitsmählern in- und außerhalb seines Wohnortes und verspricht bei strenger Beobachtung des Ritus, sämmtliche Speisen und Delikatessen nach den Regeln der höheren Kochkunst zu bereiten und die billigsten Preise zu stellen. Lesser Levy, Kochu. Traiteur in Birnbaum. Ein israelit. Mädchen, mit dem Haushalte vertraut, sucht eine Stelle in einer braven Familie zur Stütze der Hausfrau. Auf Gehalt wird weniger gesehen als auf gute Behandlung. Franco-Offerten unter Chiffre L # 8. besorgt die Expedition d. Bl. Ein junges Mädchen (Israelitin) wünscht zum November bei frommen Israeliten eine Stelle als Dernoiselle bei Kindern. Auch übernimmt dieselbe etwas Küche und Nähen. Näheres Hamburg, 1. Marktstraße Nr. 16, Parterre rechts. Veutsch's Musik-Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Anmeldungen werden jedex Zeit entgegengenommen. Breslau, im August 1864. Cantor Deutsch Friedrich-Wilhelmstraße Nr. 47b. In dem vom Großherzogl. Oberstudiendirection concessionirten israelit. Lehr- und Crziehungs - Institut zn Pfungstadt bei Darmstadt beginnt das Wintersemester am 23. Detobev. — Prospectus und jede erwünschte Auskunft ertheilt Dr. D. Joel, Director. Israelitisches Handels -Institut zu Brüssel (Belgien). 39 u. 40 Chaussee d’ Elterbeek, dem zoologischen Garten gegenüber. Diese Anstalt, kaum seit einem Jahre eröffnet, hat bereits eine solche Ausdehnung angenommen, daß die vorhandenen, nicht unbedeutenden Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen und daS anstoßende Haus Nr. 39 erworben werden mußte. Sie hat Zöglinge aus Belgien, Frankreich, England, Deutschland und Holland. Prospecte und Angabe der Referenzen ertheilt der Director L. Kahn. Zwei Knaben, die gemeinschaftlich mit meinen beiden Söhnen das hiesige Gymnasium besuchen sollen, finden als Pensionäre bei mir Aufnahme. P. Stadthagen, Religionslehrer u. Prediger der Synagogen-Gemeiude zu Memel. * Durch Vergrößerung meiner Wohnung können vom 1. October, ab noch einige Pensionäre bei mir aufgeuommeu werden, denen neben gewissenhafter, geistiger und körperlicher Pflege, Nachhilfe und auf Verlangen auch Unterricht in den alten und neueren Sprachen zugesichert wird. Rabbiner ür. ReilHmann. Berlin, Kronenstr. 32.