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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1864-03-22 · Heft 13 (22.3.1864) · p. Seite 202

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
28 (1864)
Issue
Heft 13 (22.3.1864)
Date
1864-03-22
Page
Seite 202 (sequence 16)
Language
German
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202 Bei W. Adolf # Co. Ln Berlin sind erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: {§><tffel, Dr. David. Schulwörterbuch der hebräischen Sprache nebst Paradigmen. Preis broch. io Sgr. Heinemernn, Dr. I. Vocabularinm zum Siddur mo, nebst alphabetischem Wörterbuch und Anhang, enthaltend die Fundamente der hebräischen Sprache. Zum Selbstunterricht und Schulgebrauch. 3. Ausgabe. Preis broch. Wh Sgr. MathaN, Äoel. Vokabularium zum Pentateuch min, nebst Biegungstabellen der hebräischen Sprache, Substantiv« und Verba. Vermehrt und verbessert von vr. M e i s e l, Rabbiner in Pesth. 6. Auflage. Preis broch. 12'/* Sgr. — Vocabularium zu den Psalmen D">bnn und den wichtigsten Theilen des Gebetbuches, für Schulen und zum Privatgebrauch. Zweite vermehrte Auflage. Preis 10 Sgr. Pleßner, Sal. I. nra73 m Jüdisch-mosrischer Religionsunterricht für die israelit. Jugend. Mn für den öffentlichen, auch Privat- und Selbstunterricht sich eignendes Lehrbuch der Hauptreligionswahrheiten und Lehren des Judenthums. 2. Auflage. Preis geh. 20 Sgr. Vorstehende treffliche Lehrbücher find bereits in mehreren Lehranstalten eingeführt und empfehlen wir dieselben zur weiteren Verbreitung. In Baumgartners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Das wohlgetroffene Portrait von vr. Ludwig Philippsoli. Stahlstich mit Facsimile. Preis: l'ji Ngr. Bei W. Adolf Co. in Berlin 59. Unter den Linden ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von kedveka Volk, geh. Heinemann. Nebst vollständiger Speisekarte und einer Anweisung zur Führung einer religiös jüdischen Haushaltung. Dritte verb. Aufl. — Preis: geh. 28 Sgr. Sauber geb. 1V« Thlr. irrrrr "vf-D I'2p>n p noe bw cp» rvniöM ptmn ne?a Sx"t nnSta rinn pjwn t S? -uvDN nrü na om ■'rran rsa« oai V1ll^'>ewn b* "psÖTO 2", iniim oan obisatü mrrw •'bin noe b? Ti»a our'rsiö 's72 b"an S Ä7i72w rptö -o ■'nyaari b2 •’Nun p ba> »piDa mra uosm nwa^a it •pieps ■‘bn it nosn ia?2?2 mntöb bdr^w^a peb wn pmi *11« 'n '•> nr* ptfijs Sari ppn *r:&n astnunsmyS S^sn nmn Bezugnehmend auf dm obigen des hiesigen Rabbinats bemerke ich, daß die Qualität meiner diesjährigen Ofterliqueure in Folge der Entfuselung und Destillation des Rohspiritus und Verwendung der besten Ingredienzen ganz vorzüglich geworden ist. Ich bitte um zeitige Aufträge und verspreche die billigsten Preise. Hartwig Kantorowiez, Posen, Wronkerstraße 6. Zur Warnung. Ein gewisser Josef Levy in Halberstadt sandte an den Lehrer Leopold Pollaszek in Labischin einen Brief, um sich um eine Hauslehrerstelle zu bewerben, welcher eine dringende Empfehlung des rc. Levy, im Aufträge des Unterzeichneten durch den frühem verantwortlichen Redacteur d. Ztg-, Hrn. Lüder geschrieben, enthielt. Der Brief war eine vollständige Fälschung. Hr. Lüder hat ihn nicht geschrieben und befindet sich seit einem halben Jahre nicht mehr in Leipzig — trotzdem war der Brief „Leipzig, 17. Februar 1864" datirt — der Unterzeichnete hat niemals Auftrag zur Empfehlung des rc. Levy gegeben und kennt diesen letztem gar nicht! — Ich bitte daher dringend, bei etwaigem Vorkommen irgend einer meinerseits gegebenen Empfehlung diese genau zu prüfen, um so mehr, da ich eine solche nur sehr selten ertheile. vr. Ludwig Philippson in Bonn. Den werthen israelit. Gemeinden mecklenburgischer wie anderer deutscher Städte zur Beachtung! Vor 14 Tagen kam ein Mensch hieher, der sich Rochlitz nannte, angeblich aus Halle a/S. gebürtig und ein Schüler Hümmels sei, verwendend, hier ein Clavier-Concert geben zu wollen. Es war aber dem Menschen anzusehen, daß es, des eis bbn wegen, gerathener sei, Rochlitz hiervon abzubringen. Mil Hilfe bereitwilliger Freunde war in wenigen Momenten so viel beschafft, daß er die weite Strecke nach Halle bequem reisen konnte. Scheinbar verschwand er. Wie aber aus allem hervorgeht, so lag noch eine raffinirtere Absicht im industrie-ritterlichen Gebühren dieses Menschen. Nach 2 Tagen kam er wieder zum Vorschein, suchte die musikliebenden Beamten und sonstigen gebildeten christlichen Familien auf, denen er ebenfalls ein Viaticum ab- und Concert-Billete anschwindelte. Als am bestimmten Concertabende die menschenfreundlichen Billetbesitzer den Saal betreten wollten — war alles finster; Maestro Rochlitz hatte Morgens vorher das Weite gesucht. Bützow i/Meckl., den 8. März 1864. M. Zur Notiz. Bei Einsendung von Inseraten bitten wir um deutliche Schrift, namentlich der Unterschriften. Leipzig, im März 1864. Baumgartners Buchhandlung. Ä emerkungen. Herrn.1. 8. in P.: mag öfter schreiben. — _Die Redaction. Jüdisches B-lksülatt Ro. 18.1864. Die Union. — Anhaltische Juden. — Unmittelbare Sympathie der Seelen unter sich. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich 1 Thlr. Vierteljährlich l/t Thlr. Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfel-. Verantwortlicher Redacteur: Gottfr. Fritzsche.

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