Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 11 (8.3.1864)
- Date
- 1864-03-08
- Page
- Seite 169 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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ISS Pensions- und Lehranstalt für israel. Knaben, geleitet vom Prediger vr. Landsberger, in Berlin, Burgstraße l. Diese Anstalt besteht nunmehr seit 5 Jahren auf hiesigem Platze und hat sowohl in wissenschaftlicher wie in sittlicher Beziehung die schönsten Erfolge erzielt. Die ihr anvertraut gewesenen Zöglinge, die bereits ins öffentliche Leben hinausgetreten sind, sind fast ohne Ausnahme tüchtige und strebsame Menschen geworden und diejenigen, die gegenwärtig noch in der Anstalt gebildet werden, versprechen nicht minder die Freude ihrer Eltern zu werden und den Mühen ihrer Lehrer dankbar zu entsprechen. Daher hat sich dieses Pensionat auch, im Jnlande wie im Auslande, die schönste Anerkennung erworben und es sind jetzt Knaben aus Rußland, Schweden, England und Amerika unter seinen Zöglingen. Der Vorsteher der Anstalt hat aber auch weder Kosten noch Anstrengungen gescheut, sowohl in Beziehung auf die häusliche Oeconomie wie auf den Geist eines angenehmen Familienlebens diejenige Sorgfalt zu legen, die nothwendig ist, die Kinder das Entbehren des Vaterhauses nicht allzusehr fühlen zu lassen. Die Zöglinge sind hier keineswegs von der Familie abgegrenzt und getrennt, sondern leben mit derselben und den Lehrern im eordialsten Verhältnisse. Das Haus der Anstalt liegt, obgleich in der Mitte der Stadt, in unmittelbarer Nähe des König!. Schlosses, auf einem freien und luftigen Platze an einem kleinen Garten, den die Knaben in den Erholungsstunden benutzen. Allen Ellern, die ihre Söhne einer Anstalt anzuvertrauen gedenken, in der das wachsame Auge eines erfahrenen Erziehers, wie das eines gewissenhaften Vaters unermüdet über ihnen wacht, sei dies Institut hiermit empfohlen. Die Pension beträgt für Knaben, welche die hiesigen Schulen besuchen 300 Thlr., und für solche, die allen Unterricht im Hause haben 400 Thlr. p. a. Musikunterricht wird besonders honorirt, doch sind zur freien Benutzung der Zöglinge drei Claviere in der Anstalt aufgestellt. — »r. Julius Landsberger, Prediger. Einige Pensionäre, mosaischen Glaubens, welche eine der hiesigen vorzüglichen Lehranstalten, als Gymnasium, Realschule oder Baugewerbeschule besuchen sollen, finden bei mir vom 1. April e. ab anständige gesunde Wohnung, nahrhafte Kost und jede sonstige Fürsorge, wie dies nur von den Ellern selbst gewünscht werden kann. Der hiesige schöne gesunde Ort nebst seiner herrlichen Umgebung, dürften Eltern besonders veranlassen, ihre Kinder hierher in Erziehung zu geben. Nähere Auskunft ertheilen bereitwilligst der Hr. Rabbiner Dr. T. Cohn und der Banquier Herr I. Wiener Hierselbst. Potsdam, im Januar 1864. M. Jacoby, Cantor und Lehrer bei der hies. Synagogen-Gemeinde. Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine seit 10 Jahren in Neiße bestehende Pensions-Anstalt zum April c. nach Breslau verlege. Gute Pension, strenge Aufsicht, liebevolle geistige und körperliche Pflege der mir anvertrauten Zöglinge ist mein Hauptaugenmerk. Meine Bedingungen sind solid und meine Wohnung ist Albrechtsstr. 52, nach allen Schulen nahe gelegen; den Schülern steht auch ein Flügel zur Benutzung. Die Herren Land- Rabbiner Tilttin, Seminarlehrer Dr. Grätz, ilt. D. Bernhard, Karlsstraße >0, Seesal Triest, Graupenstraße 14 werden die Güte haben über mich Auskunft zu ertheilen. Briefe bis l. April treffen mich in Neiße. Julius Hoffman», israelitischer Elementarlehrer. In die Pensions-Anstalt von M. J. Löwenthalj ordentlicher Lehrer der israelit. Unterrichtsanstalt lRector Herr Rabbiner Hirsch) zu Frankfurt a/M., Mainstr. 4 können noch einige Knaben eintreten. Streng religiöse Erziehung, bestmögliche geistige und körperliche Pflege, gewissenhafte Beaufsichtigung werden zugesichert. Preise mäßig. Auskunft ertheilen gern: die Herren Herz löcil^ tcr (I. I. Weiller & Söhne), Ph. Ä. Lohn, M. I. Kirchheimer, Emanuel Schwarzschild, Buchhändler Laufsmann. Pensions- und Erziehungs-Anstalt für Töchter israel. Eltern, zu Berlin. In meinem Pensionate finden zu Ostern noch mehrere junge Mädchen bei sittlicher und religiöser Erziehung, sowie mannigfachster geistiger Ausbildung, unter günstigen Bedingungen, Aufnahme. — Diejenigen, welche noch hiesige Lehranstalten besuchen, finden die beste Nachhilfe und diejenigen, welche der Schule entwachsen sind, einen durch bedeutende Lehrkräfte alle Wissenschaften umfassenden Unterricht in der Pension. — Täglich englische und französische Conversation, welche durch eine Engländerin und Französin geleitet wird. Nähere Auskunft über mich und die Anstalt wird der Prediger Herr ür. Julius Landsberger, Burgstr. 1. gern ertheilen. — Frau Thevese Gvonau, geprüfte Lehrerin, Neue Königsstr. 67, nahe dem Alexanderplatze. a^soann, d'mma , mnto , yfyar , jvmn , mann , D'nno wie auch talmudische Werke in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. Berlin, Klosterftr. 13, 2 Trepp, bei C. Boas.