Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 28 (1864)
- Issue
- Heft 8 (16.2.1864)
- Date
- 1864-02-16
- Page
- Seite 124 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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124 | Im Berlage von Louis Gerschel, Oranienburgerstr. 27 sinnachstehende Werke des verewigten | | Herrn Rabbiner Dr, Michael Sachs ü « erschienen und durch alle Buchhandlungen elegant geheftet und gebunden zu beziehen: j| 2 Dr. Michael Sachs. Die Festgebete der Israeliten Machsor) Text und poetische Übersetzung mit erläuternden Anmerkun- » 2 gen. 4. Aust. 9 Bde. Preis auf Druckpapier 42/3 Thlr., Velinpapier 55/s Thlr. \ — — Siddur. Tägl. Gebetbuch der Israeliten mit vollständigem, sorgfältig durchgesehenen Terte. 3. Aust. Preis § ■S auf Druckpapier 24 Sgr., auf Velinpapier 1 Thlr. 5 Sgr. A 1 — — Beitrage zur Sprach- und Alterthums-Forschnng. Aus jüdischen Quellen. 2 Hefte. Preis 2 Thlr. jg « - — Die religiöse Poesie der Juden in Spanien. Preis 1 Thlr. 22 */a Sgr. f. % — Psalmen, übersetzt und erläutert Preis 12 V* Sgr. ig « — Stimmen vom Jordan und Euphrat. Ein Buch fürs Haus. Mit Beiträgen von Dr. M. Veit. Preis geh. % 2 ( 1 Thlr., elegant mit Goldschnitt gebunden 1 Thlr. 10 Sgr. & « 353s*, Den zahlreichen Verehrern und Freunden des Verblichenen seien vorstehende Werke, in denen er die ganze Fülle sei- % H nes reichen Geistes und Gemüthes niedergelegt, bestens empfohlen. Die Verlagsbuchhandlung von Louis Gerschel. A Im Verlage von Carl Gerold's Sohn in Wien erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Predigten von Dr. Ad. Jellinek, Prediger der israel. Cultusgemeinde in Wien. Zwei Theile in einem Bande, gr. 8. geh. Preis 22/3 Thlr. _-- 4 fl. ö. W._' Im Verlage von Eßmann, Bad OevnHausen erschien, geeignet zu Purim-Geschenken: „Selke". 180 S. eleg. geh. 12 Sgr. Graumantel. 144 S. eleg. geh. 10 Sgr. von A. Treu. Die Verlagsbuchhandlung kann sich aller Anpreisung dieser gediegenen Jugend- und Volksschristen des päd. Autors enthalten, da Blätter der verschiedensten Richtungen (krit. Blätter, der Israelit von Dr. Lehmann, Ben Ehananjah re.l sich in ausführlichen Recensionen über die Trefflichkeit des „Selke" bereits ausgesprochen und einstimmig den Verfasser zur Fortsetzung seiner Thätigkeit auf diesem Gebiete der Literatur ermuntert haben. Diejenigen Mitglieder des Colonisations-Vereins für Palästina, welche mit ihren Beiträgen noch rückständig sind, werden ergebenst gebeten, dieselben möglichst bald einzusenden, und zwar entweder an den Unterzeichneten oder an die Herren Banquier Mende Hierselbst, Banquier Lehren zu Amsterdam. Der (zweite) Rechenschaftsbericht soll nächstens gedruckt werden. Frankfurt a/O., Mitte Februar 1864. »r. H. Lorje, General-Director des C.-V. f. P. Bemerkungen. Herr P. in P. C.: ist zu localer Natur und kann deshalb nicht ausgenommen werden. — Unserm Herrn Corresp. „vom Daleware": Bitte um häufigere Miltheilungen, und zwar unfrankirt. — Die Redaelion. Alle den Verkauf unserer Bibelausgaben betreffenden Anfragen, bitten wir an unfern Commissionär, Hrn. Buchhändler Louis Gerschel in Berlin, Oranienburgerstr. 27 zu richten. Die israelitische Gibelanstalt. In einer besondern Beilage zu No. 2 der Allgemeinen Zeitung des Judenthums e. tritt Hr. Director Dr. Binjamin Hochstädter (wahrscheinlich derselbe, welcher 1836 unter dem Namen Benjamin Höchstädter als Hilfslehrer zu Hürben fungirte!) pro domo panegyrisch auf; ist aber in seiner zweiten, den ehrenwerthen und wahrheitsliebenden Hrn. Vorsteher Heymann in Diez betreffenden Replik 8nh 6 so freundlich meiner handgreiflich (da in Wiesbaden ein Ausländer als Lehrer angestellt ist) zu gedenken und es für möglich zu halten, daß ich dem Hrn. Heymann bezüglich des hiesigen Lehrers Enthüllungen gemacht hätte. Diese Unterstellung muß ich als unwahr zurückweisen und den Hrn. Director bitten, in Zukunft das -i 1-2" stricter im Auge behalten zu wollen. Ebenso lieblos ist's, den hiesigen Lehrer Hirsch zum Sündenbock der versuchsweise gegründeten Anstalt zu stempeln; da er bezüglich seiner Qualisication im Deutschen wie im Hebräischen — viele Eollegen im Lande hat: El Exempla hic non odiosa sunt! Weilburg, den 10. Januar 1864. Dr. S. S. Wormser, Bezirks-Rabbiner. Für die jüdischen Abgebrannten zu Ahaus sind ferner eingegangen . 1) Durch Herrn Lehrer Schnitzler in Altena 13 Thlr.; 2) A. Mendel in Plaue 5 Thlr.; 3) Die Synagogengemeinde zu Münster 2b Thlr., movon 10 Thlr. 10 Sgr. zum Synagogenbau bestimmt sind; 4) Die Synagogengememde zu Halle a/S. 24 Thlr. Fernere Beiträge für den Oynagogenbau zu Ahaus nimmt entgegen B. Leiser, Lehrer in Limburg bei Iserlohn. Danksagung. Allen mildthätigen Gebern und allen edlen Menschenfreunden statten wir für die uns übersandten Gaben unfern unaussprechlichen herzlichsten Dank ab. A. Gottschalk, Vorsteher der Synagogengemeinde zu Ahaus. Dr. med. Auerbach in Vreden. B. Leiser, Lehrer in Limburg. Für die jüdischen Abgebrannten in Ahaus sind ferner bei uns eingelaufen: 11) Von einem Ungenannten in Köln 5 Thlr. — Gesammtsumme: 114 Thlr. 21 Sgr. 4 Pf. Wir erklären hiermit unsere Sammlung für die jüdischen Abgebrannten in Ahaus für geschloffen. Die Redact. Jüdisches Volksblatt No. 7. 1864. Eine Erklärung des großen Lobliedes. — Tischreden beim Beschneidungsmahle. V. — Doctor Markus Bloch und Friedrich der Große. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich 1 Thlr. Vierteljährlich V* Thlr. Verlag von Baurrrgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Z. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redactem: Gottfr. Fritzsche.