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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1879-04-08 · Heft 15 (8.4.1879) · p. Seite 239

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
43 (1879)
Issue
Heft 15 (8.4.1879)
Date
1879-04-08
Page
Seite 239 (sequence 15)
Language
German
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B S 239 Jüdische Knaben welche die städt. Handelsschule in Marktbreit a/M. besuchen wollen, finden gutes Unterkommen bei Tj. Adler Lehrer an der städt. Handelsschule. (F. 3338.) Nancy (France) — Ville dTJniversite — Lytvc de V ordre — Diction des plus pures— L. Polilt'k, professenr — Internat pour jeimes gens— Kei'erences: M.r le Grand-Rabbin de Nancy. (1394) Hiermit empfehle ich allen Eltern und Vormündern mein Knaben-Iensionat auf das Angelegentlichste. Nachhülfe in allen Gegenständen des höheren Schnlfachs im Hause. Die besten Empfehlungen von Seiten des Herrn Professor Dr. Graetz Hierselbst stehen mir zur Seite. Breslau, im März 1879. Frau Dr. Wresclmeiv (Br. 3460' Alextnulerstrasse lß. Töchtcr-Dcirjionat in Hannover. Frau Dr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. — Prospekte u. Näheres zu erfragen Thiergartenslraße 4 Hannover.___ (3272) RruxelSes Pensionat israelite des demoisclles dirige par Mr ct Wulff-Godchaux. Jnstitut franf-ais-aiiglais-alicmaiid. 1000 ou 1200 marcs par an, seien 17,ge. Tour prospcctus s’adrcsscr ä la direction. (2875.) 1 ^Pensionat & löte Töchtersclmle Bilgen al. Beste Referenzen. Mäßige Bedingungen. Eintritt kann! jederzeit stattfinden. ~ (F. 303) j Geschwister Sobernheim.! Zur Erlernung des Haushalts und Ausbildung^ in allen Wissenschaften finden noch einige junge is-! raelitische Damen von Ostern ab Aufnahme! Frau Pliei'080 llelmrum (8. 3138.) in Halle ad. Weser. Durch alle Buchhandlungen ist zu beziehen: Elkan, M., Leitfaden beim Unterricht in der Geschichte der Israeliten v. d. frühesten Zeiten bis auf unsere Tage, nebst einem Abriß der Geographie Palästinas f. israelitische Schulen. 6. verm. u. verbesserte Ausl. 1 Mk. Bad-^eynhauftn. (3970) Essmann’s Verlag. Zn beziehen durch jede Buchhandlung. Als ausserordentlich elegant ausgestattetes und dabei beispiellos billiges Confirmationsgeschenk ist zu empfehlen das alljährlich sich immer mehr in allen jüdischen Kreisen einbiirgernde vortreffliche Buch: Von Dr. Ludwig Philippson. Eine Mitga.be für das ganze Leben an den israelitischen Confirmand (Bar Mizwah) und die israelitischen Confirmandinnen oder beim Austritt aus der Schule. Mit einem Stahlstich. Elegant gebunden 3 Marl», la stilvoll gehaltenem Einband von G. Fritzsclie in Leipzig. Inhalt: Fühlst Du Dich glücklich, ein Israelit zu sein? Was lernst Du aus der Geschichte Deiner Religion? Was lernst Du aus der Geschichte Deines Stammes? Was lernst und gewinnst Du aus dem Ccremonialgesctz des Judenthums? Dasselbe. Schluss. So halte vor Allem fest an der Religion Israels! An die israelitische Jungfrau. Wähle Dir einen Beruf und strebe in ihm unermüdlich! Sei arbeitsam und sparsam! Geh’ immer gerade aus! Sei massig und vor Allem sei keusch. Im gesellschaftlichen Leben. Sei mildthätig und gemeinnützig! Beuge Dein Haupt vor Deinen Eltern! I Halte die Hand Deiner Geschwister und | Verwandten fest! 0 das Hciligtliuni der Familie! In Freud und Leid. Diesseits und Jenseits. Anhang: Israelitische Lieder. II. III. IV. V. VI. VII. XIV. XV. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde I ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgebenl Nie religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Cereinonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verliältnisse des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in | Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der heiligen Schrift, einerreichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubens- | I genossen, an deren Jagend,

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