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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-12-01 · Heft 49 (1.12.1874) · p. Seite 830

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 49 (1.12.1874)
Date
1874-12-01
Page
Seite 830 (sequence 16)
Language
German
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830 AM siir gkmüthsu. ucröentranfc JsmeWL Gesunde, freundliche Lage. Billige Pension. Kost nach -jüdischem Ritus. Aufnahme, von Kranken beiderlei Ge- - schlechts. Prospecte auf Verlangen. November 1874. - Df* Ueber Spielwerke. Sobald man Spielwerke in den Zeitungen angekündigt sieht, denkt man unwillkürlich an die Schweiz und an Heller in Bern und. weiß, daß Weihnachten herannaht; es scheint, fast, als ob Herr Heller keine Ruhe hätte bis er in jedem Hause e'ines seiner Werke weiß. - - 'Auf der Wiener Weltausstellung erregten seine in einem besondern, reizenden Pavillon ausgestellten Musikspielwerke durch die Tonfülle, Reichhaltigkeit und harmonische Vollendung ihrer abwechselnd ernsten und heitern Melodien verdientes Aufsehen unter dem musikliebenden Publikum und. lenkten die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Die Verdienste-'des Herrn Heller wurden durch die Ertheilung der Verdienstmedaille, der einzigen Medaille überhaupt, welche in diesem Kunstgenre gegeben wurde, gekrönt. Wer Freude an Musik hat, sollte sich nicht besinnen, sich ein solches Musikwerk anzuschaffen. . Abgesehen , davon, daß man damit seinen sämmtlichen Bekannten Freude macht, verschafft man sich selbst viele fröhliche Stunden; spielt ein solches Werk einen schönen Walzer oder eine Opernarie, so fühlt derjenige in vorgerückten Jahren neues Leben, er schwelgt in der Erinnerung an LiebeSfreud und Liebeslust; ist man noch jung, - so belebt es die Hoffnung; es tröstet den unglücklich Liebenden, es klagt, es. lacht, es. hofft,mit ihm, erheitert den Kranken, ist schließlich der einzige, sprechende, treue Freund. Es eignen, sich diese Spielwerke auch vorzugsweise zu Weihnachtsgeschenken^ denn eS sind Gegenstände, die den Geber lieb und unvergeßlich machen. Darum setzt Euch in den Besitz eines solchen, Ähr bereitet- Euch die schönsten, unschuldigsten und dauernsten Freuden. Es wird für sofort eine Erzieherin zu Kindern von 6—12 und 13 Jahren gesucht, die in allen Elementarfächern, im Französischen und in der Musik zu unterrichten versteht. Offerten sud J. 8. Nr. 36. poste restaiite- Elberfeld. Bon emer respettablen sehr wohlhabenden Familie wird ein Schadchen behufs Nachweises resp. Vermittelung einer Verbindung ihrer Tochter mit einem Bade-Arzt (Israelit) gesucht. Gefällige Offerten sub O. L. 301 an die Annoncen- Expedition von Uaasensfein u, Vogler in Leipzig erbeten. , - (N. e. 14890.) Für ein junges ansehnliches. Mädchen wird baldmöglichst eine Stelle als-Stütze der Hausfrau gesucht, wo sie sich zu gleicher Zeit-im Geschäfte oder-bei der Erziehung der . Kinder^ nützlich machen kann. Nähere^ Auskunft ertheilt der Prediger Dr. Jaraczewsky in Erfurt. ' Für ein junges Mädchen aus guter gebild. Famil., der franz., holl. u. deutsch. Sprache.-mächtig, u. mit d. engl. Spr. vertr., w. e. Stelle in einem Manufactur-, Confectionsod. Kurzwaarengeschäft zur Erlernung des Faches gesucht. Freie Stat. im Hause wird erwartet, nähere Beziehung zur Familie gewünscht. Offerten an die,Expedition dieses"Blattes unter 8. N. Hechinger Koschere Straßburger Würste find stets z<haben und werden nach auswärts versandt. Hechingen. Restauration z. Frohsinn. Herraths-Gesuch. Ein wohlsituirter Geschäftsmann in dev dreißiger Jahren, dem es an DamenLekanntschaft fehlt, sucht eine Lebensgefährtin. Vermögen wird nicht beansprucht. Gebildete, junge Damen im Alter von 23—26 Jahren, aus religiöser (jüd.) Familie, welche hierauf resleetiren, wollen ihre Adresse nebst Photographie rc. an die E^p. d. Ztg. unter L. T. C. einsenden. Discretion Ehrensache. Für ein sehr schönes, feingebildetes Mädchen von 21 Jahren ohne Vermögen, aber aus sehr guter Familie, wird eine Partie, wenn es auch ein Wittryer ist, gesucht. Offerten unter Gf. L. besorgt die Expedition dieser Zeitung. - - . / Für einen gediegenen, 23-jährigen Kaufmann, militärfrei, von einnehmendem Aeußern, wird eine Partie gesucht, durch die er in ein Geschäft eintreten kann. Anträge mit besorgt die Expedition dieser Zeitung. Berichtigungen. Nr. 47 S 795 Sp. 1 Annonce v. Corp.-Vorstand in Kozmin Z. 1 lies : p"v.. — Am Schluffe derselben Annonce ergänze: „Reisekosten werden nicht vergütet". In Nr. 48 S 799 Sp. 1 Z. 9 v. o. lies: „unfaßbare" (nicht: „umfaßbare"). — S.. 802 Sp. 1 Z. 15 v. u. lies zweimal. „kehrt" (nicht „kehre"). — S. 804 Sp. 1 Z. 11 ist nicht deutlich ' gesagt, daß die Bibliothek des sel. vr. Fürst durch die - Damen Oppenheimer in Leipzig der Hochschule fwr die Wissenschaft des Judenthums in Berlin zum - Geschenk gemacht worden:S. 810 Sp.^1 Z. 8. vr 0: lies:^„Chinesen1hum" (nicht „Ehristenthum"). Verlag von B aumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschseld. Verantwortlicher Redaeteur vr. L. PhiliPPson.

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