Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-11-17 · Heft 47 (17.11.1874) · p. Seite 798

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 47 (17.11.1874)
Date
1874-11-17
Page
Seite 798 (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/3224737-3226960-3227008--33082-3256083
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Schlagloth! Schlagloth! Schlagloth für Kupferschmiede, Maschinen-Fabriken, Broncewaaren-Fabriken, Neusilberwaaren-Fabriken, Bijouterie-Fabriken, Gürtler rc. 5 zum Löthen von Kupfer, Messing, Tombach in 7 verschiedenen Körnungen und 3 Graden der Leichtflüssigkeit, sowie/' Schlagloth zum Löthen von Eisen liefert seit langen Jahren alö Specialität. die'Kupfer- und Metallwaaren- Fabrir von Carl Paulmann in Hannover, gegründet 1716. Dr. phil. Loewenberg, Berlin, Oranienburgerstrasse 33, von den ersten Pädagogen'empfohlen, nimmt Pensionäre auf — jedoch nur . höchstens 6. — Die Pensionäre werden als Familienmitglieder betrachtet und denselben die vollste Aufmerksamkeit zugewendet. , ' KL" Gouvernant., Erzieherinnen, Bonnen, Gesellschaft., siadtu. landwirthfch. Verkäuf., Herrschaft!. Diener, Koch, Köchin, f.Zimmerfchl. empf. kostenfrei für Herrschaften: ‘ Plaeirungs-Bureau, Breslau, Neum'arkt Nr. i), I. Etagx. Von einer respectablen sehr wohlhabenden Familie wird ein Schadchen behufs Nachweises resp. Vermittelung einer Verbindung ihrer Tochter mit einem Bade-Arzt (Israelit) gesucht. Gefällige Offerten «uh O. L. 301 an die Annoncen- Expedition von Haasenstein u. Vogler in Leipzig erbeten. (H. c. 14890.) 6, l@ü laÄIgi'i! J; PAu Neuniark, *?!! Berlin, Nene Friedrichs-Str. 80, I! empfiehlt | ■■ leite WWL w@ll©&© MUsKkHU ,nihtp jfS'ön i / ,nnow ,mjnn ,anro ,czny?:in | 11 wie auch | | ' Titatsitsefe© W©f4©/ ■ I | in grosser Auswahl u. z. Z. Ksraugiin zu den billigsten Preisen. | Ein akadem. gebildeter Junger Mann in England, mit guter Position, Vorzug l. Bef., sowohl in England als Deutschland, *wünscht die Bekanntschaft einer gebild, deutschen Dame zw machen, in der Absicht, sich zu verheirathen. Alter: nicht übet' 26 Jahre. Offerten unter Chiffre M. Bi 26 bes. d. Exp. d. Ztg. Strengste Discretion Ehrensache. Vermögenden Lehrern ist ein gutes Knaben-Pensionat in reizender Gegend, mit Haus und Inventar zu kaufen, nachzuweisen: . Briefe sub J. 03171 bucd) Haasenstein u. Vogler, Annoncen- Expedition in Frankfurt am Main erbeten. NLävdev-kellsiovLt in ÜLvvover. Frau Dr. Leverson aus London empfiehlt, ihr Mädchen-Institut in einer der schönsten Theile Hannovers gelegen, allen denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene' Erziehung geben wollen. Die besten Lehrkräfte Hannovers, sowie eine geprüfte deutsche und eine französische Lehrerin stehen der Vorsteherin zur Seite. Näheres auf schriftliche oder mündliche Anfragen Thiergärtenstraße 4, Hannover.___.■ Heiraths-Gesu ck. Ein israel. Lehrer in den dreißiger Zähren, an einem kleinen Orte wohnhaft, mit einem Gehalte von 6vv Thlrm per annnIN, wünscht sich ZU verheiräthen. Zunge Damen von 22 bis 26 Zähren, die eine Mitgift von mindestens 2500 Thlrn., Mm für Häuslichkeit und einige Gilbung besitzen, mögen gefällige Offerten nebst Photographie und den nöthigen Angaben an die Erped. d. Gl. sub C. 17. gelangen lassen. Photographien werden retournirt, anonyme Griefe bleiben nnberüärstchtigt. Offerten aus der Provinz Hessen-Nassau u. Umgegend werden die willkommensten fein. N a c h i* u f. Der schwere Verlust, welchen durch; den Tod des Dr. Abraham Geiger das Judenthum im Leben und in der Wissenschaft erlitten hat, wird auch von unserer Hochschule schmerzlieh empfunden. Bei ihrer Begründung hat unsere junge Anstalt das Glück und die Ehre höcKgew;ürdigt, ihn, als einen der hervorragendsten Vertreter; der jüdischen Wissenschaft hü ihr erstes Lehrercollegium berufen zu können. Freudig ist er diesem Rufe gefolgt, welcher — einem langgehegten Herzenswunsch Erfüllung gewährend — es ihm ermöglichte, die Ergebnisse seines Lebensstudiums den Jüngeren im lebendigen Wort zu überliefern. Mit welcher Liebe er sein neues Lehramt verwaltete und welche Befriedigung ihm dasselbe gewährt hat, darüber hat der Verstorbene selbst ein freudiges und bedeutsames Zeugniss abgelegt in dem ersten. Berichte unserer Hochschule. Wir aber werden an derselben das Andenken an Abraham Geiger in dankbarer Verehrung bewahren. Berlin, den 26. October 1874. Das Curatorium uv das Lehrercollegium der Hochschule für die Wissenschaft des Judeiithums. ü Verlag von B a u m g Lr t n e r' S Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I, B. Hirschfeld» Verantwortlicher Redact^tk vr. Philippfon,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.