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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1874-09-29 · Heft 40 (29.9.1874) · p. Seite 681

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
38 (1874)
Issue
Heft 40 (29.9.1874)
Date
1874-09-29
Page
Seite 681 (sequence 15)
Language
German
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Eine Haushälterin (Israelitin) wirdper- November ^gesucht. OffertenunterGhillreJ. K. W, befördert die^ Expedition dieser Zeitung. Gesucht von, einer gesetzten respectablen Israelitin eine Stelle als Haushälterin oder Pflegerin. 'Gute' larlgjährlge 'Kugniffe stehen zur Seite. Gefl. Offerten sub J. T. befördert die Expedition dieser Zeitung. Eine geprüfte Erzieherin und Lehrerin (Israelitin), tüchtig in allen Schulwissenschaften, der französischen und englischen Sprache, wie in der Musik, sucht Stellung in einer achtbaren Familie. Meldungen bei Herrn Direktor Dr. Auerbach, Berlin, 38 Oranienburgerstraßr. Eine junge Dame, welche das Lehreriiaiieii-Exameii für höhere Töchterschulen bestanden, sucht eine Stelle als Gouvernante. Reflectanten wollen sich mit nähe^- rcn Angaben wenden an den Seminarlehrer Dr. Stcinhcrg in Minister!. W. Ein junges Mädchen uns guter Familie sucht, gestützt auf beste Zeugnisse, Stellung als Verkäuferin in einem Manufaetur-Waaren- Geschäfte. -Offerten unter J. G. IO besorgt die Expedition dieser Zeitung._• - , Maden-PensioMt. Israelitische Schüler, welche die hiesigen vorzüglichen Lehranstalten — Handelsschule, Gymnasien, Realschule rc.— besuchen sollen, finden bei dem Unterzeichneten gute Pension. Gewiffenhafte Beaufsichtigung bei den Arbeiten und religiöse Erziehung. Auf Wunsch wird der Unterricht im Hebräischen, der Religionslchre und im Ctavierspiel von mir selbst ertheilt. Aufnahme am 1. Oktober d. I. B. Jacobsohn, Lehrer u. Cantor der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, (Weststraße 41, 11. Etage.) In meiner Penstons - und Erziehungs-Anstalt für Töchter mos.. Glaubens können wieder Schülerinnen jeden Alters Aufnahme finden. Liebevolles Familienleben, Erziehung, Pflege und Leitung und jedwede geistige und wissenschaftliche Ausbildung sind im reichsten- Maaße geboten. Fra» Therese Gronau,. _,_Berlin. Unter den Linden 13. Frau Amalie Süskind/ Brcslau, Große Feldstraße Nr. 9 ist gesonnen noch eine Pensionärin anzunehmen. Körperliche und geistige Pflege wird zugesichert. Referenzen Fräulein Lindnev, Vorsteherin einer höheren Töchterschule und Herr Prof. Dr; Gr ätz, Fränkel'sches Seminar. ' ’ Pension in Dresden ~~ finden noch einige junge Mädchen aus guten Familien. Nähere Auskunft ertheilt Frau Wallerstein, Dreödett, Räcknitzstr. 7. Im Winter-Semester 5635. werden lesen: Der Unterzeichnete: Talmud, statarisch,.Piecen:.(njv$ü) j aus Tractat ’j’Vin, ■ wöchentlicli 3 5;Stunden. : . f Jerusalem. Talmud, Tractat rap, Fortsetzung, wöchentlich 1 Stunde. f : . , Geschichte, die Makkabäer, wöchentlich 2 Stunden. — Derselbe wird auch halachischc und homiletische Uebungen reiferer Hörer leiten. Di*, berliner: Literaturgeschichte, Grammatik und Massora, Exegese und Liturgie während der Geonim-Periodc, wöchentlich 2 Stunden. Dr. Iloffnianii: Talmud, cursorisch, * Tractat 711N22 Fol. 29—44 und Tractat , wöchentl. 4 Stunden. Ritual-Codex: M3H n'vn § 201 nebst Mischnah Tractat mNipu;, wöchentl. 5 St. Pentateuch-Exegese: Die Gesetze im Deuteronomium, wöchentlich 2 Stunden.: (■ Dr. Barth: Religiöiisphilosojihic, die 8 Perakim des Maimonides im arabischen Original, wöchentl. 1 St. Exegese; Bosca, Joel und Amos, wöchentl. 2 St. Derselbe wird zugleich ein Privatissimum im Syrischen halten, und exegetische Uebungen leiten. Für die Aufnahme als ordentlicher Hörer ist erforderlich: a) im Talmudischen, die Befähigung zum selbständigen Erfassen eines imttelscliweren talmudisclicn Textes nebslRaschi, Tosefol und Noten des h) im profanen Wissen, die Reife für die Prima eines Gymnasiums. Mit dem neuen Semester wird die bereits früher in Aussicht 'gestellte Untere AbtheiUing eröffnet, in welcher, ausser den .hebräischen und talmudischeh Fachern, zunächst das tehrpensum der Secunda eines Gymnasiums absolvirt werden wird. Zur Aufnahme in diese Abiheilung ist ausser der oben erwähnten Befähigung im Talmud noch (lie Reife für die Secunda eines Gymnasiums , erforderlich. A Beginn der Vorlesungen am 12. Oclober c. Meldungen nimmt der Unterzeichnete im Seminar, Gips^ Strasse 12a, entgegen. Der Rector Dr. Hildesheimer* Herraths - Gesuch. .Ein junger Wittwer, Israelit, Jahre alt, Vater von zwei Kindern(1 f/-2 und 2fyt Jahre alt), Inhaber eines luerativen en gi'v8 u. en clolÄt!-Geschäftes in einer großen Stadt, ganz, in der Nähe des Rheins, sucht auf diesem Wege, da es ihm an Zeit und Dämenbekanntschaft. fehlt, mit einer jungen Israelitin in Verbindung zu treten, die Sinn für Häuslichkeit, Liebe zu Kindern von guter Familie, liebenswürdigen Umgang und ängenehmes - Aeußere) hat.- Hierauf bezügliche Offerten unter Beifügungder Photographie und Lebensbeschreibung, sowie mit Angabe der Vermögens Verhältnisse werden unter 8. Z. 201. durch die Exp. d. Ztg. erbeten. 7-- TWeretion und Photographierücksendung selbstredend Ehrensache. — Anonyme Zuschriften blejben in jedem Falle unberücksichtigt.

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