Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 38 (1874)
- Issue
- Heft 21 (19.5.1874)
- Date
- 1874-05-19
- Page
- Seite 360 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Für mein Manufactur- und Materialwaaren-Geschäst suche zum sofortigen Antritt einen Lehrling. , Altwarp, im Mai 1874. Hermann Hirfchfeld. Zur Beaufsichtigung der Wirthschast und Erziehung eines Mädchens von v Jahren wird eine gebildete Dame (Jüdin) gesucht. Musikalische Befähigung erwünscht. Adressen abzugeben bei Höchberg, Berlin, Franzstr. 7. (R. M.) Gesucht zum 1. October dieses Jahres gegen hohen Lohn für einen kleinen jüdischen Haushalt eine geübte Köchin, die auch einen Theil der. Hausarbeit übernehmen kann. Nur streng religiöse und mit guten Zeugnissen versehene Personen wollen' sich melden bei E. Leon, Hildesheim, Provinz Hannover. Ein ordentliches israelitisches Mädchen, welches in Küche und Hausarbeit gründlich erfahren ist, wird gegen hohen Lohn zum baldigen Eintritt gesucht von J, Lennho ff in M, Gladbach (Rheinprovinz). Eine Wirthschafterin, gesetzten Alters, welche mit guten Zeugnissen versehen, findet Stellung zum 2; Juli bei I. Simon in Frankfurt a O. Ein Fräulein aus München, das seit mehreren Jahren die Erziehung größerer Mädchen leitete, der deutschen, franz., engl. u. italienischen Sprache vollkommen mächtig, auch im Klavier u. in den Handarbeiten tüchtig und mit den besten Zeugnissen versehen ist, wünscht eine Stelle als Erzieherin in einem religiösen israelit. Hause. Adressen beliebe man zu senden an H. K. bei Herrn M. Engel, Gutsbesitzer, Malomszegh per Nagy- Surany, Ungarn. , .. . — Annonce. Eine Frau in den fünfziger Jahren sucht eine jüd.-Familie oder einzelnstehende Frau, sei es in der Stadt oder auf dem Lande, bei welcher sie in Kost, und Pflege genommen werden kann. Franco-Offerten unter Chiffre 8. J. 500 besorgt die Exped. dieses Blattes. _ .'_ Erzieherinnen, Haushälterinnen, Gesellschafterinnen, Stutzen, Reisebegleiterinnen rc. empfiehlt höflichst _ Friederike Cahn, Magdeburg. Ein gebildetes junges Mädchen, aus anständiger Familie, gestützt auf die besten Referenzen, sucht Stellung als Wirthschafterin oder zur Stütze der Hausfrau in einer jüdischen Familie. Offerten «ul» Sch. #112'1 befördert die Armoncen- Expedition von Rudolf Masse, Halle aJS._ In die P e nsi o i» s-A m st a l t von M. I. Löwenthal, Frankfurt a/M., Mainstraße 4 können noch einige Knaben eintreten. Bekanntmachung. . Der hier verstorbene Kaufmann Lein Peter Spiro hat der Gemeinde ein Legat von 1000 Thlr. zur Verwaltung hinterlassen, dessen Zinsen nach zweijähriger Ansammlung einer, armen weiblichen Verwandten zufallen sollen, sobald.sie zur Verheirathung schreitet.; Bei mehreren gleichberechtigten Bewerbungen soll das Loos entscheiden. Dir fordern demnach die Verwandten, welche sich zu einem Anspruch auf dieses Legat berechtigt glauben, auf, sich spätestens bis zu,1. Juli c. unter Beibringung des Nachweises der Verwandtschaft und der Bedürftigkeit, sowie der bereits erfolgten Verlobung schriftlich bei uns zu melden und den Entscheid abzuwarten. Königsberg i. Pr., den 3. Mai 1874. (R. m.) Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In meinem verbunden mit Unterricht in den Realien, fremden Sprachen und der Musik, finden wieder einige junge Mädchen liebevolle Aufnahme. Frau PhilippLne Mareuse,; Berlin, Münzstr.. 23, ÄST Geschenk für ConfirmandenN "Ak .Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig: oiSw mv Math des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Consirmanden, Var mizwah, und Cönfirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von Dr. Ludwig Philipps««, Herausgeber der Allg. Zeitung des Judenthums. _ Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 1 Thlr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle . Lagen und Verhältnisse des Lebensin Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Dessen tlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend. Im Lurortv Carlsbad, Böhmen. Unterzeichneter empfiehlt einem geehrten P. T. Publicum seine erste israelitische Restauration zum geneigten Besuche. Für reelle Bedienung, curgeriiässe Speisen, echte: 6etrLnke ist bestens gesorgt. S. Glattauer. Zum Kronprinzen, Sprudeigafse, Carlsbad,