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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1873-05-06 · Heft 19 (6.5.1873) · p. Seite 320

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
37 (1873)
Issue
Heft 19 (6.5.1873)
Date
1873-05-06
Page
Seite 320 (sequence 18)
Language
German
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320 Bad Schwalb ach. -iao Bad Schwalbnch. cUm JPm^Jk in den Lurarilagen in der tliihe -es ^einbrnvuens. Reu erbautes Hotel, comfortable eingerichtete Zimmer mit prachtvoller, romantischer Aussicht; großer Speisesaal, Nestaurationö-, Kaffee-, Billard- und Lesezimmer rc. rc. Tablc d’liöte. Diners a part (auch außerhalb des llütolsj. Restauration ä la carte zu jeder Zeit. Feine Weins/ Prompte Bedienung rc. rc. Eigene Equipage jederzeit zur Verfügung. Küche streng nach jüdischem Ritus, empfiehlt bestens Der Eigenthümer 38. Grmdersheim. Zur besonderen Beachtung!! In den von mir früher bewohnten Lokalitäten befindet sich7jetzt eine christliche Nestauration. Bei Adolf bohre Verlag und Antiquariat in Berlin, Potsdamerstraße t 1, ist erschienen und bei directer Bestellung per Postkarte, sowie durch alte Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von lichccka Wolf geb. Uciiicinniin. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. Fünfte verm. Aust. — Preis: geh. t Thlr. Sauber geb. 1'/, Thlr. Wien. („Prediger-Mannheimer-Sliftung".l Am 17. October d. I. gelangen die Zinsen der „Predigcr-Mannheimer-Stistnng" zur Dcrtheiluna. Anspruch ans diese Unterstützung haben Rabbinen, Prediger und Lehrer in Oesterreich, welche dienstunfähig geworden sind, oder deren Witwen und Waisen. Die Bewerber müssen in einer Gemeinde, welche mindestens fünfzig Mitglieder zählt, wenigstens durch zehn Jahre daS Amt in würdiger Weife verwaltet haben. Beamte großer, notorisch reicher Gemeinden sind ausgeschlossen. Die Würdigkeit der betreffenden Beamten, sowie die Dienstunfähigkeit sind nachzuweisen. Gesuche sind längstens bis am 15. Juli d. I. an die israelitische Gemeindekanzlei in Wien unter der Adresse: „Curatorium der Prediger-Mannheimcr-Stiftung" zu übersenden. Einladung zur Conferenz des Vereins isr. Elementarlehrer für Wcstphalen und die Rheinprovinz (zugleich Generalversammlung der Unterstntznngöcaffe des Vereins» zu Rheda lGasthof „zur Eintracht." P. Drehlingl am 4. n. 5. Juni c. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht des Vorstandes. 2. Vorstandswahl. 3. Antrag einiger Mitglieder auf Abänderung der 3». 4. 5. der Statuten. l. Das Lesebuch, mit bes. Rücksicht auf die einclassige jüdische Elementarschule. Rrf. Treu. ' in Anlehnung an das vorjährige .Treu'sche Referat. 4. Freit Besprechungen. _ 2. lieber da« Maß der häuslichen Schularbeiten 3. U-ber gekürzten Unterricht in der llntcrclasse Da die paffende Unterbringung einer größeren Anzahl von Lehrern in einem kleinen Orte mit Schwierigkeiten verbunden ist, fo werden die Lehrer gebeten, ihre Theilnahme an der Conferenz rechtzeitig dem Collegen Steinweg in Rheda anzuzeigen, welcher einem Theile der Angemcldeten gastliche Aufnahme in Familien, allen Angemeldetc» aber gutes ni.d billiges Logis zu versprechen im Stande ist. Auch Richtmitglieder des Vereins, insbesondere die Herren Rabbiner und Gemeindevorsteher sind zur Thcilname an der Conferenz freundlichst eingeladen. Bielefeld, 16. April 1873. Der Vorstand. HeLrathsgesuch. Für eine jüd. Dame von schon gesetztem Alter, von wirthschaftlichem, anspruchlesen Sinn und ans sehr respectablcr Familie , wird ein passender Lebensgefährte gesucht, event. ein Witwer, welcher sein sicheres Brod hat. Dieselbe besitzt ein Vermögen von 2<>00 Thlrn. Offertenbeliebe man vertrauensvoll an die Annoncen' Expedition von (rnl Sciiiissler in Hannover unter X. V. 3. zur Weiterbeförderung cinzusenden. Aufruf au edle Menschenfreunde. Am Schlußabeude des Peßachsestes brach in unserem Städtchen Feuer aus, das so heftig um sich griff, daß in wenigen Stunden 30 Häuser ein Raub der Flammenwurden. Unter den vom Unglück Betroffenen befinden sich drei arme elternlose israelitische Mädchen, die in. dem ihnen gehörigen Häuschen einen kleinen Handel betrieben, durch den sie sich auf anständige Weife ernähren konnten. Mit diesem Hause, das nur in Höhe der darauf lastenden Hypothek versichert war. ist ihr einziges Besitzthum dahin. Die Nahrungsquelle ist versiegt und die Mittel zur Begründung eines neuen Handels gänzlich vernichtet. Die Gemeinde ist zu klein, um wirksame Hülfe leisten zu können, und die Unterzeichneten fühlen sich daher veranlaßt, an ihre Glaubensgenoffen die dringende Bitte zu richten, durch milde Gaben die Noth der drei armen Mädchen zu lindern, zu deren Empfangnahme sie sich auch bereit erklären. Jestenberg in Schlesien, im April 1573. Moritz Luqueiir, Gemeindevorsteher. Hugo IViser, Kaufmann. Unterstührmbscasse des Vereins israel. Elementarlehrer für Westphalen und Rheinprovinz. An außerordentlichen Beiträgen sind ferner einaegangen: Von Herrn Lehrer Oppenheimer in Werl, Rest ccuer Sammlung für einen wohlthätigen Zweck 1 Thlr. 5 Sgr. Von Herrn S. Rothschild in Berlin 25 Thlr. Bon Herrn Lehrer Berger in Neuß, gef. auf der Hochzeit des Herrn SimcnS mit Frln. R. Emannel 15 Thlr. Bon Herrn Jul. Vogel in Lübbecke 1 Thlr. Non Herrn Lehrer Frank in Düsseldorf, Collccte 50 Thlr. Von Herrn Lehrer Goldstern in Grevenbroich von Frau dk. N. das. 5 Thlr. Bon der Syn.-Gcm. Coblen; 10 Thlr. Bon der Syn-Gene. Rheda pro 1573. 5 Thlr. Bon der Synag.-Gem. Sien, durch daS Bürgermeisteramt daselbst I Thlr. l0 Sgr. 6 Pf. Bielefeld, 16. April 1873.Der Vorstand Verlag von Baumgartner'S Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirsch selb. Verantwortlicher Redacteur ßr. H. Lotze.

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