Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 37 (1873)
- Issue
- Heft 9 (25.2.1873)
- Date
- 1873-02-25
- Page
- Seite 149 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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149 FmmK-Hänrllpr bcn 2Baaren für l'üd. Ostern werden IiaiUilCI um cSiiifcnrung der billigsten Preiscourante ersucht. Graudenz, 15. Febr. 1873. L. Leiser. Getreidemarkt 29/30. Durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Gegen David Friedrich Strauß. Bon Tie Achlttier'schr Buchhandlung in Nr es lau sucht zum Ankauf und erbittet Offerten per Eorresponkenz-Karte: 1 Maiuronidcs von Munk, arab. n. sranzös. Zweiter Band. 1 Dergleichen, sranzös. Uebers. allein, 3 Bände, l Hcrzfeld, Geschichte des Belkes Iisrael. Ablhlg. 1. (Seite 1—320). Aus den Schriften des Instit. zur Fördcr. iSrael. Literatur. Iahrg. 15. ISO'.)—7 <». Dr. Ludwig Wlippfoii. Preis 10 Sgr. Louis Gcrschel Verlagsbuchhandlung in Berlin. Im Berlage von 2. Lauffmaun tu Frankfurt a/ill. erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Gebete für Israeliten zum Gebrauche beim Gottesdienste im Hanse und ans dem Friedhose von Prof. Dr. A. A. Wolff, Ct'crraf'L'iuev iu Kopenhagen. * In's Deutsche übertragen von Sigismund Berendt. Elegant gebunden: 10'/-» Sgr. u:ip2 rwzn (Exodus 25, S.) Geffentliche Sitte um ßrißcnrr zum Lyuagogtuban tu der isratlitischen Gemeinde öLrtiekiueu (Ostpreußen). Unsere kleine Gemeinde hatte vor langer Zeit in dem Hause eines Israeliten einen Raum zu einem Betlokal gemietbet und dasselbe zweckentsprechend eingerichtet. Im Laufe der Jahre wechselte das Hauö zwar seine Eigentbümer, doch ciltcvirtc dies unser MielbSverhällniß nicht. Neuerdings kam aber das betreffende Grundstück in den Besitz eines Mannes, der uns den Miethsvertrag für den l. Cctobcr er. aufkündigte und wir sind schütze und hilflos, wenn unsere Glaubensgenossen ihre thätige Bruderliebe uns versagen. Es wird uns nun ein kleines Gebäude, welches sick zur Synagoge besonders eignet, für einen mäßigen Preis znm Ankauf offerirt. Die Besoldung des würdigen Gnltnsbeanilen und die Erhaltung der Gemeinde erschöpfen aber seit Jahren die ganze Steilerkraft unserer wenig bemittelten Mitglieder und wir sind leider außer Stande, das -Hausgeld oiiis eigenen Mitteln anfznbriiigen. Darum ihr Glücklichen in Enern Tempeln und Prachtsynagogen, worin Ihr labet die Seele au dem lebendigen Gotleswortc ans dem Munde des Predigers und erhöhet die religiöse Andacht durch den Sang der Chöre, fühlet mit uns, der verlassenen, des Berlokals ganz entbehrenden Gemeinde und traget ein Scherslein bei, dass auch wir «ns ein GotteSlianS cinrichten, darin uns sammeln und in Gemeinschaft den Ewigen anbcten mögen. .e;öi -p \Ti-;inm -.-.-22 cn? vrr Jede, auch die kleinste Gabe wird mit dem größten Danke angenommen und bitten wir. solche an unfern Rendanten Herrn W. Schopp hier gütigst ciusenren zu wollen. Für die edlen Geber werden wir den Segen Gottes in den geweideten Stunden erflehen und deren Spenden in den jüdischen Zeitschriften veröffentlichen. 2> arte hm en in Ostpreußen, im Februar l^7:r. Das Counts für den Sijuagogcudail. VF. AiiiIits. .U. (ihiMT. J. lloM’lU'itsdvin. 0. A. Vollf, Bom Deutsch-Israelitischen diemeiiidebttude. Wiedcrbolt loerden Gesuche 10egen Gewährung von Freiexemplaren unserer Broschüre „Die Einordnung des israelitischen Religionsunterrichts in die Bollsfchnle" - von Seilen des prenß. EiilmsminisleriinnS bereits eingehender Beachtung gcivürdigt, - von Cnltnsvorsiärrden und Privaten, von Rabbinern und Lehrern an uns gerichtet. Wir sehen uns daher zu der Erklärung veranlaßt, daß, da die Broschüre auf Rosien des deutsch israelitischen Gemcintebuiides gedruckt worden, wir uns nur für befugt hielten, sie, ihrer Bestimmung gemäß, an die Herren Eultnöminister und die den Schilleommissionen angehörenden Herren Abgeordneten, an die Bnudesgemeinden-Pornände -an welche wir hiermit die betr. Enltusbeamten verweisen), an die Redaetiouen der »amhaftcsten Blätter, sowie an einige hervorragende Privatpersonen zu versenden. Uns von anderen Seiten zugehenden dessallsigen Wünschen sind wir daher außer Stande zu entsprechen. Den uns verbliebenen Rest der Auflage haben wir der hiesigen Berlagsbnchhandlung von I. Fr. Hartknech znm commissionsweisen Berkanf für die gemeinnützigen Zwecke des deutsch-israelitischen Gemeindebnndes übergeben, und sind Exemplare ä 5 Sgr. durch jeden Buchhändler zu beziehen. Leipzig, <>. Februar 1 ^73. Der Ausschuß des Dcutsch-Isrnclitischkn Gemtlndtbun-tü. Ein, in einer großen norddeutschen Handelsstadt ansässiger Kaufmann, Assoeit'- einer in weiteren Kreisen als höchst respeciabel und solid bekannten, älteren Firma, wünscht sich zu verheirathen; Betreffender im Alter von 10 Iahren, ein kräftiger stattlicher Mann von tüchtiger Bildung n. streng sittlichem Charakter (nicht orthodox» reflectirt auf eine gebildete israelitische Dame, int c 111sprechend e n A l t e r, a u s g u t e r F a m i l i e, sanften Charakters u. im Besitze eines Vermögens von ca. 20,000 Dhlrn. Ans gefällige Miltheilungen, welche sub .1. 11. () 0 5. zur Weiterbesörderung an die Aunocen» Expedition von BaaseuLtein Voller in Bamdur8 erbeten werb e u, wird eine dem Betreff en den nahestehende Bertrauenspersen das Weitere in diskretester Weise veranlassen. Ein junger Mann, (Israelit! 30 Jahr, Mitinhaber und Fachmann einer bedeutenden Reiseesseeten-Fabrik in einer Residenzstadt. wünscht, um sich zu verheirathen die Bekanntschaft einer anspruchslosen jungen Dame von angenehmen Aeußerm, von außerhalb kennen zu lernen; demselben wird die Gelegenheit geboten, die Fabrik allein zu übernehmen. Vermögen von'mindestens 5 Mille erforderlich; Eltern oder alleinstehende junge Damen werden hoflichst ersucht, ihre Adresse nebst Photographie der bctrefsfenden, vertrauensvoll sub. J. SO!)3 an die Annoncen-Expeditivn von Buäolk Ro88b in Berlin cinzusenden. Strengste Tiscretion selbstverständlich. Anonyme Briese werden nicht berücksichtigt.