Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 43 (22.10.1872)
- Date
- 1872-10-22
- Page
- Seite 858 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Ern qualificirter Krankenwärter (Israelit) mit sehr guten Zeugnissen sucht ein Stelle. Wo? sagt die Exped. d. Bl. unter N. 74. Haushälterin Gesuch. Eine Person gesetzten Alters, jüdischer Religion, die der bürgerlichen Küche gut vorstehen kann, wird zur selbstständigen Führung eines kleinen Haushalts in einem kleinen Landstädtchen Westphalens gegen hohen Lohn gesucht. Franco -Offerten unter X. X. nebst Beifügung der Zeugnisse über den früheren Wirkungskreis besorgt die Exped. d. Ztg. Für eine sehr achtbare Familie in Teschen, österreich. Schlesien, wird zu drei seingebildeten Kindern, von denen das älteste 12 Jahre alt, eine Gouvernante (Israelitin), welche in der deutschen Literatur, im Französischen und im Clavier gründlichen Unterricht zu ertheilen im Stande ist, sofort oder mit 1. November l. I. ausgenommen. Offerten (womöglich mit Photographie) unter Angabe der Ansprüche bittet man zu richten an das Kreisrabbinat in Teschen, österreich. Schlesien, für Herrn Ignatz Müllen. Knaben- Pensionat in Berlin. In meinem Pensionat durch •'Vrsa bestens empfohlen erhalten Knaben, bei liebevoller Behandlung und strenger Beaufsichtigung, hebräischen Unterricht wie Nachhülfe in allen Schuldisciplinen. M. Clias Hirsch, Byshofsstr. 17. Die Buchhandlung von Oskar Leiner in Leipzig sucht saubere, gut erhaltene Expl. des 8. und S Bandes von Graetz, Geschichte der Juden, wenn möglich nicht gebunden, und bittet um billigste frankirte Offerten. Bei Adolf Cohn Verlag und Antiquariat in Berlin, Potsdamerstr. 14, ist erschienen und bei directer Bestellung per Postkarte, so wie durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von kebeoka Wolf geb. Heinemann. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. Fünfte verm. Aufl. — Preis: geh. I Thlr. Sauber geb. 1'/4 Thlr. ■ HeirathSgesuch. Ein gebildeter, vermögender Mann, reiferen Alters, Israelit u. Vater eines 12-jährigen Mädchens, wünscht eine ältere Dame, Mädchen od. kinderlose Witwe, deren zu bringendes Vermögen von circa 40—50,000 Thlrn. zur eigenen Verfügung bliebe, zu ehelichen, u. .erbittet derselbe geeignete Franco-Offert. bis Ende dieses Monats unter Chiffre A. Z. poste restante Altona. sage zehn Silbergroschen beträgt das Abonnement für das ganze Quartal des „Berliner Kapitalist, Verloosungsblatt und Börsenzeitung", der 3 Mal wöchentlich erscheint, schnelle, genaue und unparteiische Nachrichten über alle mit der Börse zusammenhängende, bestehende sowie neugegründete Unternehmungen bringt, einen ausführlichen täglichen Courszettel der Berliner Fondsbörse (von je 2 Tagen in einer Nummer), pikante Anekdoten nach Art der Gerichtszeitung, Tribüne etc., vollständige Ziehungslisten der verloosbaren Effekten enthält und seinen Abonnenten kostenfreien gewissenhaften Rath in Kapitalsangelegenheiten ertheilt. Man abonnire probeweise auf ein Quartal, 10 Sgr. sind ja kein Vermögen, und man wird sich überzeugen, wie billig, nützlich und unterhaltend diese Zeitung ist. Bestellungen nehmen, alle Postanstalten an. (Man wolle dabei angeben: Im elften Nachtrag des amtlichen Zeitungscatalogs von 1872 oub Nr. 490a aufgeführt.) Die Expedition in Berlin, Mauerstraße 26, sendet, auf Wunsch gern eine Probenummer gratis und franco zu. Inserate aller Art sind von der höchsten Wirksamkeit und kosten pro viergespaltene.'Petitzeile 31/2 ©gr. Druckfehler. In Nr. 42 S. 833 Sp. 1 Z. 25 v. u. ist hinter „jetzt" das Wort „nicht" ausgelassen, es muß heißen: „wo fänden sich jetzt nicht Auswanderunaslusiige?" — Sp. 2 Z. 2 v. u. ist „(Privatmitth.)" ausgelassen worden. — In der Feuilleton- Beilage im Gedichte S. 839 Sp. 1 Z. 13 v. u. lieS: „Pfad" lnicht „Pfand"); Z. 2 v. n. muß „aller" vor „Leiden" gestrichen werden. Die Redaction.?.?. Au das inserirende Publicum richten wir die Bitte zur Vermeidung von Irrthümern die in seinen Annoncen vorkomm enden hebräischen Worte am liebsten mit duadratschrift oder sehr deutlicher hebräischer Schreibschrift zu schreiben. Leipzig, im October 1872. Baumgartners Buchhandlung. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redactenr vr. H. Lotze. Hierzu eine Beilage nebst Feuilleton-Beilage Nr. 43.