Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 35 (27.8.1872)
- Date
- 1872-08-27
- Page
- Seite 696 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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UWWMWH Lehrlingsgesuch. In meinem Tuchu. Herrengarderobegeschaft ist für einen Sohn rechtlicher jüdischer Eltern, der die nöthigen Schulkermtniffe hat, sofort eine Lehrlingsstelle offen. Kost und Logis in meinem Hause. Sabbath und Feiertagen ist mein Geschäft geschl. Spandau, im August 1872. __. _Salomon Sternberg. Lehrlings-Gesuch. Für unsere Tuchu. Modewaarenhandlung auf sogleich, spätestens Michaelis d. I., einen mit den nöthigen Borkenntniffen versehenen jungen Mann. Northeim in Hannover, im August 1872. __ Gebrüder Baltin. , Ein junger Mann mosaischen Glaubens aus anständiger Familie, mit den nöthigen Schulkenntniffen ausgestattet, wird zum 1. October für unser Tuch-Mcmufactur-Waaren u. Productengeschäft als Lehrling verlangt. Lindow b/Neu-Ruppin. . _Naumann & Söhne. Ein tüchtiges israelitisches Mädchen für Küche und Hausarbeit findet zum 1. Mai 1873 gegen hohen Lohn Stelle bei I. Jsaae _____ *n Dortmund (Westphalen.) Für mein Putzgeschäft suche ich zum baldigen Eintritt ein junges Mädchen in die Lehre. Stadtberge in Westphalen. __ Johanna Braun. Zur Erziehung zweier Mädchen von 14 u. 1l Jahren und Beaufsichtigung des Haushaltes suche ich gegen ordentliches Salair eine geeignete Person. Selbige muß den Unterricht in Klavierspielen ertheilen und in den Schularbeiten^ Nachhülfe leisten können. Antritt zum 1. October. Reflectirende wollen sich gef. melden bei L. Heymann ,_in Dortmund. In einer mittelgroßen Stadt der Rheinprovinz, an der Eisenbahn gelegen, wird zu bevorstehender Wechselzeit eine erfahrene jüd. Köchin gegen guten Lohn gesucht. Offerten unter 6. A. besorgt die Exped. d. Ztg. In einer mittelgroßen Stadt der Rheinprovinz, an der Eisenbahn gelegen, wird zur Stütze der Hausfrau eine erfahrene Haushälterin gesucht, welche auch die Küche versehen kann. Offerten unter 0. A. besorgt die Exp. d. Ztg. Für ein junges Mädchen, das seit drei Jahren eine höhere Töchterschule besucht, wird zum Herbste eine Stelle in einem Manufakturgeschäfte gesucht wo ihr, wenn möglich, auch Gelegenheit geboten würde, sich im Französischen praktisch fortzubilden. Auskunft erlheilt Lehrer I. Spier in Bocholt (Westphalen). Ein junges Mädchen von respektabler Familie wird zur Stütze der Hausfrau in einer größeren Stadt am Rhein gesucht. Dasselbe würde ganz zur Familie gerechnet. Kostgeld wird beansprucht. Gefl. Offerten beliebe man unter Lite. E. R. bei der Expedition dieser Zeitung einzureichen. _ Ein junges Mädchen findet in der Familie eines Arztes in der Badestadt Teplitz in Böhmen gegen mäßiges. Kostgeld behufs Erlernung des Haushaltes liebevolle Aufname. Offerten sub. L. S. 810 an die Annoncen-Expedition von Baasenstem & Vogler in Leipzig- Einer im praktischen und anspruchslosen Hauswesen gut erfahrenen und religiös und geistig wohl erzogenen Dame (allein stehende Witwe oder Mädchen) in den Jahren 30—35, mit einem Vermögen von 2500—3000 Thlrn., kann ein sehr angesehener, fungirender, jüdischer Theologe, Witwer (Dr.), mit einer jährlichen Einnahme von Minimum 1500 Thlr. nachgewiesen werden. Offerten unter vr. B. Gotthelf (nur von keinem Vermittler) nimmt entgegen die Annoncenexpedition von Rudolf Mosse in Berlin. Ein israel. Mädchen mit allen Handarbeiten u. der Häuslichkeit vertraut, welches auch längere Zeit in einem Tapifferiegeschäft thätig war, sucht eine geeignete Stellung bei der weniger auf hohes Gehalt als auf wohlwollende Behandlung gesehen wird. — Offert, beliebe man an Herrn Rector Cohn in Rawicz (Posen) zu senden. Ein anständiges gebildetes Mädchen, welches in der Wirth» schaft erfahren, im Nähen und Plätten geübt, mit der Erziehung der Kinder vertrant, sucht baldigst Stellung zur Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin einer einzelnen Dame. Nähere Adressen bittet man in der Exped. d. Bl. unter Ch. W. Nr. 96. niederzulegen. Die am 11. September 1868 dahier verstorbene Frau Dr. Betty Goldschmidt, geborne Oppenheim, hat in ihrem Testament eine Stiftung errichtet, welche zur Aussteuerung dürftiger Mädchen bestimmt ist. Dieselben müssen mit der Erblasserin durch deren Geschwister in absteigender Seitenlinie verwandt und in einem Alter von 17 bis 37 Jahren sein. Es ist nicht erforderlich, daß dieselben bereits verlobt sind. Bewerberinnen, welche auf die diesjährige Aussteuerung Anspruch machen.wollen, haben sich deshalb vor dem 15. September l. I. schriftlich an die Unterzeichnete Stiftungsadministrativn zu wenden. Frankfurt a. M, den 12. August 1872. Sr. M.Manhayn. Michael Oppenheimer.