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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1872-02-06 · Heft 6 (6.2.1872) · p. Seite 112

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
36 (1872)
Issue
Heft 6 (6.2.1872)
Date
1872-02-06
Page
Seite 112 (sequence 16)
Language
German
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Ein junges Mädchen, welches in einem bedeutenden . Putzwaaren-Geschäft gelernt, wünscht zur weiteren Ausbildung in einem größeren Geschäfte als zweite Arbeiterin Placement. Näheres bei H. Heynemann in Bad Oeynhausen. Stelle-Gesuch. Ein junges, gebildetes Mädchen aus respectabler Familie sucht in einem jüdischen Haushalte eine Stelle als Stütze der Hausfrau. Es wird mehr auf freundliche Behandlung als auf hohes Salair gesehen. Gef. Offert. an Adolf Ikosenbaum in Elze, Prov. Hannover. Als Erzieherin sucht Stelle eine jüngere Dame, dieselbe ertheilt sowohl den ersten Elementarunterricht, als auch zur weiteren u. höheren Ausbildung: Musik, deutsche, englische u. französische Sprache, Geschichte, Geographie u. Buchführung, längere Zeit Vorleserin bei einer Dame höheren Ranges, spricht sie einen ungekünstelten Dialect. Referenzen bittet sie bei Herrn Landrabbiner vr. Adler in Hessen-Cassel gütigft entgegennehmen zu wollen. Pensionat in Leipzig. Bei einer Lehrerswittwe in Leipzig (Israelitin) finden vom 1. April dieses Jahres junge Leute jeden Alters liebevolle, freundliche Aufnahme, bei voller streng religiöser Pension. Gütige nähere Auskunft hierüber zu geben,, ist der Gemeindevorstand Herr Moritz Kohner w°Mi'P zsiWbereit. Bildungsanstalt für jüdische Lehrer in Hannover. Zu Ostern bez. Peßach d. I. findet Aufnahme neuer Schüler statt. Diese haben nachzuweisen, daß sie das fünfzehnte Lebensjahr zurückgelegt, gehörige Schulbildung f?m. hebräischen, wie in den wissenschaftlichen Gegenständen genossen*und.^einen unbescholtenen religiös-sittlichen Lebenswandel bisher geführt haben. Meldungen sind baldmöglichst zur weiteren Verhandlung beim Landrabbiner vr. Meyer oder beim Unterzeichneten einzureichen. ■ Hannover, den 31. Januar 1872. H * vr. Frensdorfs, _Oberlehrer._ Pension in Berlin. Eine achtbare Familie in Berlin ist erbötig, zu ihren eignen Kindern, die hiesige höhere Schulen - besuchen, einige Knaben oder Mädchen von auswärts in Pension zu nehmen. Beste Referenzen können gegeben werden. Anfragen sub A. B. befördert d. Exped. d. Bl. Annonce. ~ Zur Erlernung des Haushaltes findet ein junges Mädchen in einem streng religiösen Hause gegen geringes Honorar freundliche Aufnahme. Gest. Offerten beliebe man unter G. E. 100 an die Exped. dies. Blattes einzusenden. Pensionärinnen. Pensionärinnen jedes Alters finden freundliche Aufnahme bei Frau Auguste Heilborn, Berlin, Krausnikstr. Nr. 9 parterre. Eine geprüfte Lehrerin im Hause beaufsichtigt die Musik wie Schularbeiten und ertheilt Stunden im Französischen und Englischen. Häuslichkeit streng jüdischer Ritus. Honorar mäßig. Aug. Heilborn. Durch alle Buchhandlungen so wie direct durch die Unterzeichnete Administration ist zu beziehen: ' Ungarisch-jüdische Wochenschrift Organ für Gemeinde, Schule und Haus, herausgegeben von - vr. M. Kayserling und vr. S. Kohn. Angesichts der Bewegungen im ungarischen Israel dürfte diese Wochenschrift, das Organ der jüd. Fortschrittspartei in Ungarn, auch für die Juden Deutschlands von hohem Jntereffe sein. Außer den genauen Berichten über die religiösen Zustände und Bewegungen im Jnlande bringt sie Original-Correspondenzen und Nachrichten aus allen Gegenden des Auslandes, populäre wissenschaftliche Aufsätze, Recensionen u. s. w. Die „Wochenschrift", welche mit dem 1. Januar 1872 ihren zweiten Jahrgang antritt, erscheint jeden Donnerstag im Umfange von 1—11/2 Bogen. Abonnements-Preis für Deutschland und die Reichslande: ganzjährig 3 V2 Thlr., halbjährig 1% Thlr.; für Rabbiner und Lehrer: ganzjährig 21/2 Thlr., halbjährig H/4 Thlr. Abonnements und Inserate nimmt entgegen die Administration der Ungarisch-jüd. Wochenschrift. Pest. Ignatz Kohn Schwarz-Adlergaffe Nr. 11. Purim-Spiel. Gegen frankirte Einsendung von 10 Sgr. in Briefmarken, oder mit Postanweisung, versenden wir portofrei unter Streifband: . H a m a iv der große Judenfresser. Humoristisch-satyrisches Purimspiel mit Gesang in 5 Akten von Jacob Korew. Preis 10 Sgr. Dieses sehr humoristische Fastnachtsspiel eignet sich ganz besonders zur Aufführung in Privatgesellschaften, als auch zu erheiternder Lectüre für den Purim-Abend. Schletter'sche Buchhandlung (H. Skutsch) in Breslau. Vorzügliches, weißes, unverfälschtes Gänseschmalz in Büchsen von 2 bis 7 Pfd. auch zu Peßach zu gebrauchen, versendet gegen Postvorschuß M. Leser, Sondershausen.

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