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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1872-01-09 · Heft 2 (9.1.1872) · p. Seite 27

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
36 (1872)
Issue
Heft 2 (9.1.1872)
Date
1872-01-09
Page
Seite 27 (sequence 11)
Language
German
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Eine jüdische Dame, im Französischen und Englischen geübt, im Clavierspiel besonders tüchtig, sucht Stelle als Gesellschafterin oder Erzieherin in einer achtbaren Familie, am liebsten wo sie sich auch in der Wirthschaft nützlich machen kann. Bewerbungen an die Exped. d. Ztg. unter sub. B. C. 133. In einer feinen, gebildeten Familie, mosaischen Glaubens (nicht Pensions-Anstalt), findet ein junges Mädchen von 7—14 Jahren sehr liebevolle Aufnahme. Adressen erbittet man an M. Poppelauer s Buchhandlung, Berlin einzusenden._ Pensionärinnen. Pensionärinnen jedes Alters finden freundliche Aufnahme bei Frau Auguste Herlborn, Berlin, Krausnikstr. Nr. 9 parterre. Eine geprüfte Lehrerin im Hause beaufsichtigt die Musik wie Schularbeiten und ertheill Stunden im Französischen und Englischen. Häuslichkeit strenge jüdischer Ritus. Honorar mäßig. Aug. Heilborn. In meinem Verlag erschien soeben: Erstes Hebräisches Lesebüchlein für israelitische Schulen von M. G. Dreifuö. Dritte verbesserte Auflage. Preis 31/2 Sgr. ----- 12 Kr. I. Kaufmann, _' Frankfurt am Main. Die Buchhandlung von Oskar Leiner in Leipzig sucht billig broschirte Expl. des 8. Bandes von Graetz' Geschichte der Juden und bittet um bald. gefl. ftaneirte Offerten. In einer anständigen jüd. Familie findet ein Knabe von 7—10 Jahren liebevolle Ausnahme u. Pension. Adreff.: Berlin, Alte Schönhauser Str. 9, 1 Tr. links. Ein gebildetes Mädchen (Israel.), in allen Zweigen der Haushaltung gründlich erfahren, findet Ostern zur Stütze der Hausfrau in meinem Hause eine lohnende, angenehme, dauernde Stelle. S. Elias in Geldern. Die Tochter sehr achtbarer und reicher Eltern in einer großen Stadt Ostpreußens soll verheirathet werden, die Dame ist in den zwanziger Jahren und sehr gebildet. Refleetanten aus achtbarer Familie wollen ihre Adreffe sub K. 560 in der Exped. d. Ztg. abgeben. aC[eT Confessionen werden streng reell unter größter Discretion vermittelt. Offert. L. 2170. E. Cohnfeld's Annoncen-Büreau, Berlin, Neue Prommenade 7. Eine Agentur haben jüngst übernommen die Herren Lehrer Schreiber in Schrimm und Ruzanowöky in Hirschberg i/Schl. Das Institut z. Förd. d. iör. Literatur. Bemerkungen. Herrn Oberrabbiner Löwy in Bukovar: Brief nebst Einlage ist angekommen. Die Redaction. Für die Wittwe und Waisen des Lehrers Rosenthal in Wronke. N. N, in Bay reuth 1 Thlr. 15 Sgr. Die Redaction. Aufruf. Londoner Comitv der Abgeordneten der Britischen Juden. Hungersnoth in Persien und den benachbarten Distrikten. Die Abgeordneten Versammlung der britischen Juden hatte in ihrer innigen Besorgniß, Näheres über den gegenwärtigen Zustand der unglücklichen Opfer der Hungersnoth zu erfahren, durch ihren Vorsitzenden, Sir Moses Montefiore, Baronet, telegraphische Anfragen über diesen Gegenstand an Herrn Charles Alison, Ihrer Brit. Maj. bevollmächtigten Minister in Teheran, und die Chacham- Baschis der jüdischen Gemeinden in Schiras und Teheran gerichtet; hierauf liefen kürzlich folgende Antworten ein: „Von Alison, Teheran — „An Sir Moses Montefiore, Ramßgate — „Juden in Buschire, Schiras, Jspahan, Teheran, Hamadan, Orumiah, leiden schrecklich von der „Hungersnoth — schleunige Hülfe dringend." „Von Chacham-Baschi, Teheran — „An Sir Moses Montefiore, Ramsgate — „Juden leidend ganz Persien — Senden Sie Hülfe durch britischen Geschäftsträger, „Teheran, an Bakhadj und Chacham-Baschi Aschkenasi."

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