Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 36 (1872)
- Issue
- Heft 1 (2.1.1872)
- Date
- 1872-01-02
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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11 Commis- Gesuch. Für mein Tuch- und Modewaaren-Geschäst suche ich per 1. April einen Commis. S. Frankenheim in Nordhausen. Ein junger Mann aus Bayern (Äsraelite), aus guter Familie, der die Fürther Handelsschule mit Erfolg absolvirte, auch schon längere Zeit im väterlichen Producten - Geschäfte thätig war, sucht in einer größeren Stadt, womöglich als Volontair, in einem Bank- oder Productengeschäste Unterkunft. Gefällige Anträge unter Chiffre B. 4269 befördert das Annoncen-Bureau von Rudolf flösse in Nürnberg. Ein junger Kaufmann (mosaisch), der Verhältnisse halber sein Geschäft aufgeben mußte, sucht unter sehr soliden Bedingungen Engagement als Verkäufer und Comptoirist in einem Manufactur-Geschäft. Gefl. Offerten sub II. T. 415. befördert die Annorrcen-Expedition von llaasensteiii & Vogler in Cyln. In meinem Manufacturu. Modewaaren-Geschäft, kann per 1. April, d. I. ein Lehrling unter günstigen Bedingungen placirt werden. H. Cahn, ._Dessau. Ein angehender Commis, welcher in einem Producten-Geschäft gelernt hat, sucht auf sogleich Stellung, am liebsten „Manufactur". Gefl. Adressen unter 8. 10. nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. _ Ein Sohn anständiger Eltern mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen, wird für mein lebhaftes Manufactur- und Weißwaaren-Geschäft sofort verlangt. D. F. Franzmann in Freienwalde a/Oder. Ein Lehrling, der die nöthigen Schulkenntnifse besitzt, findet in meinem Band- und Weißwaaren-Geschäft en gros und en detail zum 1. Januar unter günstigen Bedingungen Stellung. Robert Cohn in Halle a. S. In meiner ManufacLuru. Mode-Waaren-Handlung kann sofort ein Lehrling unter günstigen Bedingungen placirt werden. Adolph Ascher in Stargard i.Pom. Die in nnserm Geschäfte vacant gewesene Lehrlingsftelle ist besetzt. H. I. Meyer & Söhne, ' _Halberstadt. Ein gebildetes' Mädchen (Israel.), in allen Zweigen der Haushaltung gründlich erfahren, findet Ostern zur Stütze der-Hausfrau in meinem Hause eine lohnende, angenehme, dauernde Stelle. S. Gtias in Geldern. Ein Wittwer in einer schönen Kreisstadt am Rhein sucht per Frühjahr für seine aus zehn erwachsenen Personen bestehenden Haushaltung eine tüchtige Wirthschasterin in gesetztem Alter, Dieselbe muß zu dieser Stellung die volle Befähigung haben, rüstig, reinlich und accurat sein und wird derselben eine dauernde und ebenso gemüthliche wie einträgliche Stellung zugesichert. Näheres bei L. Rosenthal in Moers am Rhein. Das Engagement - Bermtttlungs - Bnreau von Friederike Cahn.Magdeburg, Weinfaßstr. 5, bittet um fortdauernde gütige Unterstützung hoher Herrschaften und Principale zur Beförderung der mannichfachsten und besten Kräfte aller Stufen, jedes Geschlechtes. Eine Dame (Israelitin), im gesetzten Alter, wünscht zu Ostern oder früher bei einem einzelnen Herrn oder Dame die Leitung des Haushaltes, worin sie sehr vertraut ist, zu übernehmen. Auskunft hierüber erfährt man durch Fr. Wittwe Siemon in Celle. Für ein in Halle a. S. befindliches jüdisches Mädchen-Penstonat werden zum i. Januar noch 2 bis 3 Zöglinge gesucht. Eltern, die ihren Kindern eine mütterliche Pflege und bei den anerkannt großen Lehrmstituten Halle's eine gediegene Schulbildung zu Theil werden lasten wollen, finden hierzu unter entgegenkommendsten Bedingungen die günstigste Gelegenheit. Nähere Auskunft wird Herr br. Fröhlich daselbst zu ertheilen die Güte haben. Im Verlage von Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig erschien: oiSttf rore Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Bar mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlastung aus der Schule. Von vr. Ludwig Philippson, Herausgeber d. Mg. Zeitung des Iudenthrmis. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Eeremönialgesetz des Judentbums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Berns und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Ersabrung uno einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenoffen, an deren Jugend.