Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 35 (29.8.1871)
- Date
- 1871-08-29
- Page
- Seite 704 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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704 In einer Provinzialstadt Hannovers wird zum 1. Oktober a. c. ein junges Mädchen zur Stütze der Hausfrau gesucht. Bewerberinnen wollen ihre Schreiben un- 1er Chiffre G. 17 5 an die Exped. d. Atg. richten. Eine junge Dame aus honetter Familie, 28 Jahralt (Israelitin), die das preuß. Lehrerinnen^Examen gemacht, wünscht zu oder nach Michaelis a. c. in einer der größeren Städte Deutschlands — am liebsten Süddeutschlands — ein Engagement als Lehrerin an einem Institute oder in einer religiös lebenden jüdischen Familie. ES wird mehr auf günstige, dem Bildungsgrad entsprechende Stellung als auf hohen Gehalt gesehen. Fähigkeiten: Französisch, Englisch, Elementarwissenschaften (keine Musik). Die besten Referenzen auf Wunsch. Gefl. Offerten unter H. G. 190 befördert die Annoncen-Expedition von üaasenstein & Vogler in Frankfurt a. M._ Bekanntmachung. Die Ehegatten Salomon Aron Cohn und Merle, geb. Zacharias haben in ihrer letztwilligen Verfügung vom 1. April 1784 eine Stiftung errichtet, vermöge deren die fünfjährigen Zinsen eines von ihnen auSgefetzten Kapitals einer Jungfrau aus einer der beiderseitigen Familien zu deren Aussteuer zufallen sollen. Der Vorstand der Gesellschaft Hachnassath Kallah, dem die Verwaltung der Stiftung übertragen ist, fordert hierdurch diejenigen, welche ein Anrecht an dieselbe zu haben glauben, auf, ihre Anträge schriftlich unter Beilegung glaubhafter Zeugnisse über die Verwandtschaft mit einem der beiden Erblasser spätestens bis zum 31. Dezember 1871 an den Unterzeichneten Dr. D. Cassel in Berlin, Spand. Str. 48 einzureichen. Berlin, d. 1. Juli 1871. Der Vorstand der Gesellschaft HachnaffathKallah. vr. D. Cassel. B. Bernhardt. Mendel Cohn. Moritz Heitmann. Eduard Mende. s Israelitische Eltern, welche beabsichtigen, ihre Söhne die vortrefflichen Lehranstalten l der Stadt Cassel besuchen zu lassen, finden die ] beste Gelegenheit, dieselben in einer (auch wis- J senschaftlich, gebildeten israelitischen Familie in Pension zu bringen, woselbst die Zöglinge neben gewissenhafter Überwachung ihres Fleißes und ihrer Aufführung, hebräischen und Neliaions - Unterricht, sowie die beste körperliche Pflege in einem streng rituell ein- J gerichteten Hauswesen finden. Bedingungen sehr mäßig. I WafyxtS auf frankirte Anfragen 8ud 0. v. > 257 durch die Annoncen-Expedition von j F. Sennhenn in Cassel. Zuv Beachtung! Anzeigen, die wir bis Freitag erhalten, können in der nächsterscheinenden Nummer Aufnahme finden, wenn der Znseratentheil nicht bereits gefüllt ist. Zugleich bitten wir, um Jrrthümer zn vermeiden, um deutliche Handschrift, namentlich der Unterschriften. Die auf Inserat-Chiffre eingehendenBriefe nehmen wir nur frankirt an; die Weiterbeförderung unsererseits kann nur auf Kosten der Empfänger geschehen. Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. Für israel. Eltern u. Vormünder. Anfangs October verlege ich mein Pensionat nach der Universitätsstadt Bonn und bitte gef. Anmeldungen hierher zu richten. Herr Rabb. vr. L. Philippson und Herr Adv. Anw. vr. F. Eich in Bonn, Herr S. Burger in Slegburg und Herr A. Wolfs u. Comp, in Frankfurt a. M. geben Auskunft. Sobernheim, im August 1871. __A. Cahn, conc. Lehrer. Deutschs MusikJnstitut für jüdische Cantoren und Lehrer. Anmeldungen täglich: BreSlsUi Gartenstraße 22* in Cantvr Deutsch. Wichtig fiir u. Synagogengemeinden 1 Im Selbstverläge des Herausgebers ist soeben erschienen und durch A. Poppelauer’s Buchhandlung in Berlin, 61. Neue Friedrichsstr. zu beziehen: Kol Rmnah nTefillah: :n\sn^ n^, 8ip enthaltend ein* und zweistimmig'e Gemeinde* und Ghoigesänge zum Gebrauche für den israel. Gottesdienst an Sabbailien und allen Festen des Jahres, sowie sämmtliche Hecitative für den Yorbeter an Sab* bathen, PesaGb, Scbabuoth, Sukkoth, Roschha- Schanah und Jom-Kippnr etc. etc. Componirfc und herausgegeben von I. Lewandowski, Königl. Musifcdirector u. Dirigent der Synagogenchöre der jöd. Gemeinde zu Berlin. (Neue Königsstr. 13). Preis 6 Thlr.