Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 32 (8.8.1871)
- Date
- 1871-08-08
- Page
- Seite 643 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Ü43 die drei Jahre die Erziehung meiner Tochter zu meiner vollkommensten . Zufriedenheit geleitet und außer ihren sonstigen Fähigkeiten sich noch besonders durch ihre Bescheidenheit auszeichnet und noch bis zum 1. October d. I. in Thätigkeit bleibt, wird durch mich bestens empfohlen. Fanny Josephy. Dom. Bettlern bei Breslau. LL» Stelle-Gesuch. Eine zuverlässige Israelitin in gesetztem Alter, welche seit 6 Jahren bei einem älteren Herrn das Geschäft und die Wirthschaft selbstständig geführt hat, sieht sich durch daS Ableben des Herrn veranlaßt, wieder eine ähnliche Stelle anzunehmen. Antritt sofort. Gefällige Offerten beliebe man in der Exped. dieses Blattes unt. sub Chilfre F. H. 36 abzugeben. Ein junges Mädchen mit vorzüglichen Zeugnissen, sucht eine Stelle als Wirthschafterin oder Stütze der Hausfrau. — Sie kann fertig kochen und ist in allen Zweigen der Wirthschaft sehr erfahren. — Gef. Offerten beliebe man an die Exped. d. Zeit, unter W. L. 21 einzusenden. Ein junges, gebildetes Mädchen, in der Küche, im Bügeln und allen Theilen deö Haushalts erfahren, sucht Stelle in einem gebildeten Hause als Stütze der Hausfrau. Dasselbe ist auch befähigt, Kindern in der französischen und englischen Sprache nachzuhelfen und wird weniger auf Salair, wie auf freundliche Behandlung gesehen. Offerten erbittet man franco an die Exped. d. Ztg. unter Chiffre 8. L. 10. Das Engagement - Vermittlungs - Bureau von Friederike Cahn, Magdeburg, Weinfaßstr. 5 hat stets Vacanzen und empfiehlt sich zu den verschiedenartigsten Aufträgen. _ Durch Ankauf der ganzen Restaustage bin ich in den Stand gesetzt y-iriN nun der Aharonsstab, Hauspostille für jüdische Familien. Enthaltend: Homiletische Betrachtungen über die Haftoraß zu den fünf Büchern Moses von Rabbiner Adolf Ehrentheil. Statt Ladenpreis 2 fl. für nur 1 fl. 12 kr. abzugeben. Es eignet sich dieses vortreffliche Werk ebenso zu Vorträgen in der Gemeinde als auch zur Lectüre und bedarf es bei dem allseitig bekannten Berfasser gewiß keiner besonderen Empfehlung. I. Kaufmann, Buchhandlung, Frankfurt a/M- Vorbeterfchule! Auf die zahlreich an mich ergangenen Zuschriften, Wünsche | und Anfragen sehe ich mich veranlaßt hierdurch zu erwidern: Die Vorbeterschule enthält in nahezu. 500 Nummern mit wenigen Ausnahmen nur das alte Chasonus, d. h. alle vom Cantor vorzutragenden Gebete mit ihren traditionellen Intonationen und Melodien. Diese sind durchweg einstimmig gesetzt, durch den Cantor allein ohne jede Begleitung ausführbar und daher auch solchen Synagogen zu empfehlen, welche noch keinen Choral-Gesang in ihren Gottesdienst ausgenommen haben. Die Vorbeterschule ist bereits dem Druck übergeben und wird, sobald sie die Presse verläßt, den geehrten Herrn Subscribenten per Post zngestellt werden.' Schließlich erkläre ich mich auf vielfaches Verlangen bereit Bestellungen zum Subscriptionspreise von 3 Thlrn. noch ferner bis Ende September a. c. anzunehmen. Breslau, im Juli 1871. Cantor Deutsch, Gartenstraße 22 a. So edrn erschiene»- Hamburg. E.3.3orendsohni^ Dnrchfjcde Buchhandlung cb. gegen srankirte (Sin* eudllng bei« Betrages direct dom Bcrlcgcr zu bestehen. Die von mir herausgegebene, von dem Rabbiner H. Dr. Philippson in Bonn, in Nr. 17 dieser Zeitung; sowie von H. I>. Treuenfels, Rabbiner in Stettin, in Nr. 15—16 der isr. Wochenschrift dringend empfohlene Anleitung zum grammatikalischen Hebräisch-Lesen ist jetzt bei mir selbst für 4 Sgr. zu beziehen. Die HH. Lehrer, die dieselbe in den Schulen einführen, erhallen 20 "/,> Rabatt. Gegen Einsendung des Betrages werden die Bücher franco zugesendet. K. Zuckermandel, isr. Cultusbeamter in Regenwalde (Pommern).