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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-08-08 · Heft 32 (8.8.1871) · p. Seite 641

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 32 (8.8.1871)
Date
1871-08-08
Page
Seite 641 (sequence 13)
Language
German
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jtk. 641 Anzeigen. Der hier 5 Jahre im Amte gewesene Lehrer Frankel ist nach Glogau berufen und wird dadurch die hiesige Lehrer-, Cantor- und Schächterstelle zum 1. Mai 1872 vacant. Dieselbe bietet außer nicht unwesentlichen Nebeneinkünften zunächst ein baarcs Gehalt von 350 Thlrn. bei freier AmtS-W'ohnung und Feuerung; auch ist damit eine von der Königl. Negierung bewilligte Remuneration von 30 Thlrn. für die Seelsorge der hiesigen Strafgefangenen verbunden. In hiesiger Synagoge findet einstimmiger Ehorgesang statt. Geeignete Bewerber von guter, wissenschaftlicher Bildung belieben sich unter Einreichung ihrer Atteste an den Unterzeichneten zu wenden. Naugard, d. 4. Juli 1871. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. In der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist die Stelle eines Neligionslehrers und Predigers mit einem festen Gehalt von 500 Thlrn. per anno und außerdem Trauringsu. Taufgebühren rc., vacant. Ferner ist auch Die Stelle eines Schächters und Vorbeters, der auch die sonstigen Synagogendienste versieht, frei. Außer der -cnr»» die ca. 250 Thlr. beträgt, werden demselben noch 100 Thlr. jährlich bewilligt. — Geeignete Bewerber wollen ihre Atteste gefälligst einreichen dem Synagogen-Dorstande.in dteidenbnrg. Die Synagogengemeinde Salzhemmendorf, Provinz Hannover, sucht zum baldigen Antritt einen Neligions- und Elementarlehrer, der zugleich Chasan u. Schochet ist. Gehalt iucl. freier Wohnung 300 Thlr. Bewerber wollen sich beim Unterzeichneten nebst Einsendung ihrer Zeugnisse melden. H e m m e n d o r f, im Juli 1871. K. M. Blank, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Salzhemmendorf. In hiesiger Gemeinde ist vom 1. October er. an der Posten eines Vorbeters und Neligionslehrers vacant.— Das jährliche Einkommen beträgt außer freier Wohnung und Nebenreveniien 350 Thlr. — Bewerbungen sind franco unter Einsendung der Zeugnisse an den Unterzeichneten Borstand zu richten. — Reisekosten werden nicht vergütet. Franken stein i. Schief., d. 30. Juli 1871. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die Lehrer u. Vorbeterstelle zu Bosen ist sofort zu besetzen. Fixer Gehalt 200 Thaler nebst den üblichen Casualien. Meldungen, denen Zeugnisse über Befähigung u. bisherige Führung beilicgen müssen, nimmt der Unterzeichnete entgegen. Birkenfeld, d. 1. August 1871. Landrabbiner Goldmann. Vaeanz. In dem israel. Institute zu Pfungstadt bei Darmstadt, wird zum 1. Oct. d. I. ein tüchtiger Elemcntarlehrer zu engagiren gesucht. Bewerbungen mit Zeugnissen nimmt entgegen I)r. Ioil, Director. Wir suchen zum bevorstehenden ^v2 Sri n"-i einen Hülfsvorsänger der tu vorzubeten im Stande ist. Bewerber wollen sich utelden beim Vorstand der jüdischen Gemeinde in Ascheröleben. Den 20. Juli 1871. __ Die israelitische Gemeinde zu Barby bei Magdeburg wünscht einen verheiratheten Neligiouslehrer, der zugleich Schächter und Vorsänger ist, zu engagiren; die Stelle kann sofort angetreten werden. Der jährliche Gehalt ist auf 210 Thlr. festgesetzt; außerdem sind auch Nebeneinkünfte mit der Stelle verbunden. Anfragen sind schleunigst an den Vorsteher Eduard Frendenberg zu richten._ Wir suchen zum sofortigen Antritt für unsere jüdische Gemeindeschule einen Hülfslehrer oder Präparanten, für ein jährliches Gehalt von 150 Thlrn. Fixum. Derselbe findet hier durch das an hiesigein Orte bestehende Lehrerseminar Gelegenheit, sich zum geprüften Lehrer heranzubilden. Creuzburg O/S., im Juli 1871. Der Syuagogen-Vorstand. Wir beabsichtigen die baldige Anstellung eines geprüften Rcligions- und Elementarlchrerö. — Das jährliche Gehalt ist außer Nebcneinnahmen auf 300 Thlr. festgesetzt. — Hierauf Neflectirende, welche auch zugleich die Fähigkeit besitzen, den Cantor uöthigeufalls vertreten zu können, belieben sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Syuagogen-Vorstand zu wenden. Namslau, d. 27. Juli 1871. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Ein cxam. junger Lehrer sitcht per 1. Nov. zur Erlernung einer Branche der Kaufmannschaft, Stellung in einem Gcschäftshause. Derselbe ist erbvtig, sowol in Elementarfächern, als auch im Französischen, Clavierspicl u. dgl. m., nebenbei den Familienkindern Unterricht zu ertheilen. Näh. Adr. z. erfr. in d. Exp. d. Ztg. Ein Cantor, der augenblicklich außer Stelle ist, wünscht in einer an stand. Gemeinde, an den br'nn drei jrspu und -tt: 82 zu übernehmen. Meldungen nimmt Herr Cantor A. Schönfeld in Posen entgegen.____ Stelle Gesuch. Ein tüchtiger Verkäufer sucht in einem Manufactur-Geschäft, am liebsten in einer kl. Stadt, baldigst Stellung. Briefe beliebe man unter den Buchstaben 8. o. poste Kulante OstcrholzScharmbeck.

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