Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 31 (1.8.1871)
- Date
- 1871-08-01
- Page
- Seite 623 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3224737-3226798-3226830--29721-3252572- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
623 gS* Stelle-Gesuch. dZ Eine zuverlässige Israelitin in gesetztem Alter, welche seit 6 Jahren bei einem älteren Herrn das Geschäft und die Wirthschaft selbstständig geführt hat, sieht sich durch das Ableben des Herrn veranlaßt, wieder eine ähnliche Stelle anzunehmen. Antritt sofort. Gefällige Offerten beliebe man in der Exped. dieses Blattes unt. 8ub Chiffre F. H. 36 abzugeben. Ein junges Mädchen mit vorzüglichen Zeugnissen, sucht eine Stelle als Wirthschafterin oder Stütze der Hausfrau. — Sie kann fertig kochen und ist in allen Zweigen der Wirthschaft sehr erfahren. — Gef. Offerten beliebe man an die Cxpeo. d. Zeit, unter W. L. 21 einzufenden. ~ Israelitisches Knaben-Pensionat. Am 1. October e. eröffne ich in Berlin, Rosenthalerstraße Nr. 55 ein Pensionat für isralit. Knaben. Neben religiöser Erziehung und leiblicher Pflege erhalten die Pensionäre Nachhülfe bei Anfertigung der Schularbeiten und auf Wunsch auch Clavier-Unterricht im Hause. Eltern, deren Kinder die Schule in Berlin besuchen oder ein Geschäft daselbst erlernen, wollen dieselben meiner Obhut anvertraucn und sich wegen des Näheren in Berlin an die Herren Dr. M. Poppelauer, Neue Friedrichstraße 61 und Kaufmann H. Kreh, Rosenthalerstraße 54 und bis zum 15. September e. an meine Adresse in Loetzen gütigst wenden. Loetzen, Juli 1871. Vl. Cron, Lehrer. Knaben - Pensionat. Mit dem ersten October d. I. eröffnet Unterzeichneter ein Knaben-Pensionat in Berlin, verbunden mit Nachhülfe in den Schul-Lehrgegenständen, sowie mit Bervollkommnungs- und Ergänzungs-Unterricht. Seine Frau, examinirte Lehrerin und der englischen und französischen Sprache vollkommen mächtig, wird die uns anvertrauten Zöglinge noch besonders mit der Conversation dieser Sprachen vertraut machen. Unterzeichneter bittet die geehrten, betreffenden Eltern und Vormünder sich vertrauensvoll an ihn hierher wenden zu wollen. In Berlin ertheilt der emeritirte Lehrer, Herr Conow (Johannisstraße 3 a pt.) gütigst Auskunft und nimmt bis zu meinem Zuzuge Anträge entgegen. Lau en bürg, in Pommern. Rabbiner Dr. I. Joel. Ein junges, gebildetes Mädchen, in der Küche, im Bügeln und allen Theilen des Haushalts erfahren, sucht Stelle in einem gebildeten Hause als Stütze der Hausfrau. Dastelbe ist auch befähigt, Kindern in der französischen und englischen Sprache nachzuhelfen und wird weniger auf Salair, wie auf freundliche Behandlung gesehen. Offerten erbittet man franco an die Exped. d. Ztg. unter Chiffre 8. I-.1v. Die am 1!. September 1868 dahier verstorbene Frau Dr. Betty Goldschmidt, geborne Oppenheim hat in ihrem Testament eine Stiftung errichtet, welche zur Aussteuerung dürftiger Mädchen ^bestimmt ist. Dieselben müffen mit der Erblafferin durch deren Geschwister in absteigender Seitenlinie verwandt, und in einem Alter von 17 bis 37 Jahren sein. Es ist nicht erforderlich, daß dieselben bereits verlobt sind. Bewerberinnen, welche auf die diesjährige Aussteuerung Anspruch machen wollen, haben sich deßhalb vor dem 15. August l. I. schriftlich an die Unterzeichnete Stiftungsadministration zu wenden. Frankfurt a. M, den 15. Juli 1871. Dr. Manhayn. Michael Oppenheimer. Deutsches Musik-Institut für jüdische Cantoren und Lehrer. Anmeldungen täglich: Gartenstraße 22» Breslau. Cantor Deutsch. in Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig: Soeben erschien: Leopold Löw als Theologe, Historiker und Publicist gewürdigt von Abraham Hochmut!), Rabbiner in Weszprem. 8. Geh. 1 Thlr. Der gelehrte Verfaffer weist in dieser Schrift die Angriffe auf den jüdischen Congreß in Ungarn zurück, welche von dem Redacteur Löw in Journalartikeln und Streitschriftem unternommen wurden. Nur die Absicht, die tendenziös verdunkelte Geschichte des Congreffes im Lichte geschichtlicher Wahrheit erscheinen zu lasten, hat ihn zur Veröffentlichung dieser Replik bewogen. Durch Ankauf der ganzen Nestaustage bin ich in den Stand gesetzt ■pnN 71272 der Aharonsstab, Hauspostille für jüdische Familien. Enthaltend: Homiletische Betrachtungen über dieHastoraß zu den fünf Büchern Moses von Rabbiner Adolf Ehrentheil. Statt Ladenpreis 2 fl. für nur 1 fl. 12 kr. abzugeben. Es eignet sich dieses vortreffliche Werk ebenso zu Vorträgen in der Gemeinde als auch zur Lectüre und bedarf es bei dem allseitig bekannten Verfaffer gewiß keiner besonderen Empfehlung. I. Kaufmann, Buchhandlung. Frankfurt a M-