Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 30 (25.7.1871)
- Date
- 1871-07-25
- Page
- Seite 603 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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603 Eine nur aus 2 Personen bestehende Familie, ohne Geschäft, in der Nähe Crekeld's, sucht ans Herbst ein in allen Hausarbeiten erfahrenes Dienstmädchen. Franco- Osferten snd 0. 1). besorgt die Exped. d. Bl._ Ein junges Mädchen, -Jüdin, Tochter eines Lehrers, tüchtig in Führung der Wirthschaft und in allen Handarbeiten, sucht Stellung zur Aushilfe der Hausfrau und zur Beaufsichtigung junger Kinder, denen sie den ersten Unterricht ertheilen kann. Auf gute Behandlung wird hauptsächlich gesehen. Off. sub 0. # 525 beförd. die Annoncen-Expedition v. Rudolf* Mosse in Breslau. die drei Jahre die Erziehung meiner Tochter zu meiner vollkommensten Zufriedenheit geleitet und außer ihren sonstigen Fähigkeiten sich noch besonders durch ihre Bescheidenheit auszeichnet mrd noch bis zum 1. October d. I. in Thätigkeit bleibt, wird durch mich bestens empfohlen. Fanny Jofcphy. Dom. Bettlern bei Breslau. Für ein junges Mädchen von 17 Jahren wird eine Stelle in einer jüd. Familie zur Erlernung des Haushaltes auf Michaelis d. I. gesucht. Offerten beliebe man zu richten an Jacob Lceser in Bramstedt bei Stubben (Provinz Hannover.) Ein wissenschaftlich gebildetes j. Mädchen, sucht eine Stellung als Gesellschafterin oder zum Nachhülfeunterricht für kleinere Kinder. Näheres in der Expedition d. Blattes unter Chiffre A, L. B._ __ Eine geprüfte Lehrerin, musikalisch, sprachkundig und in den weiblichen Handarbeiten bewandert, welche schon mehrere Jahre in einer Familie als Erzieherin fungirte und mit guten Zeugnissen über Leistungen und Fähigkeiten versehen ist, sucht Stelle als Erzieherin, Vorleserin oder als Repräsentantin der Hausfrau. — Entfernung würde kein Hinderniß sein, da einem Engagement nach dem AuSlande, am liebsten nach Amerika, der Vorzug gegeben würde. Frankirte Anfragen unter A. Z. 100 besorgt die Exped. dieses Blattes. Töchterschule und Mädchenpcnsionat in Schwersenz. Nach Beendigung der großen Sommerferien finden noch einige Säuilerinuen in meiner höheren Töchterschule hier, sowie Pensiloncirinnen in meiner Häuslichkeit freundliche Aufnahme. Friederike Aarons, Vorsteherin einer höheren Töchterschule in Schwersenz bei Posen. Schwersenz, im Juli 1871. Ein junges, gebildetes Mädchen, in der Küche, im Bügeln und allen Theilen des Haushalts erfahren, sucht Stelle in einenl gebildeten Hause als Stutze der Hausfrau. Dasselbe ist auch befähigt, Kindern in der französischen und englischen Sprache nachzuhelfen und wird weniger auf Salair, wie auf freundliche Behandlung gesehen. Offerten erbittet man franco an die Exped. d. Ztg. unter Chiffre 8. L. 10. Knaben-Pensionat. Mit dem ersten October d. -I. eröffnet Unterzeichneter ein Knaben-Pensionat in Berlin, verbunden mit Nachhülfe in den Schul-Lehrgegenständen, sowie mit Vervollkommnungs- und.Ergänzungs-Unterricht. Seine Frau, cxaminirte Lehrerin und. der englischen und französischen Sprache vollkommen mächtig, wird die uns anvertrauten Zöglinge noch besonders mit der Converfation dieser Sprachen vertrant machen. Unterzeichneter bittet die geehrten, betreffenden Eltern und Vormünder sich vertrauensvoll an ihn hierher wenden zu wollen. In Berlin ertheilt der emeritirte Lehrer, Herr Conow (Johannisstraße 3 a pt.) gütigst . Auskunft und nimmt bis zu meinem Zuzüge Anträge entgegen. Lauenburg, in Pommern. Rabbiner Dr. I. Joel. Israelit. Tochter-Pension in Hannover. Junge Damen finden bei liebevoller Behandlung sorgfältige Ausbildung in den erforderlichen wissenschaftlichen Gegenständen, sowie Anweisung im Haushalte. Der Unterricht wird von den ausgezeichnetsten hiesigen Lehrkräften ertheilt. Erziehung im echt religiösen Geiste. Näheres Prosvect. . Referenzen: Verwittwetc vr. Polack. Herr Landrabbiner vr. Meyer. Herr Daniel Heinemann erster Vorsteh. d. h. Gemeinde. Herr Landrabb'mer Dr. Herxheimer in Bernburg. Im Berlage von Äaurngärtners Buchhandlung m Lerpzig erschien: nyy Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Har niizwali, und Consirmandinnen, so wie bei der Entlassung ans der Schule. Von vr. Ludwig Phitippfon, Herausgeber d. AUg. Zeitung des JudenthumS. Mit Stahlstich und Titclkupscr, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen dessen: Führer können Eltern und Freunde ihren Kin« dern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Iudenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargcstellt für alle Lagen und Verhältnisse dcS Lebens, in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, auS der h. Schrift, einerreichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend.