Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 27 (4.7.1871)
- Date
- 1871-07-04
- Page
- Seite 543 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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543 Annonce. Ein junger Mann (Däne) der mehrere Jahre in einem großen Vankhause thäticz war, wünscht eine Stelle Ln einem ähnlichen Geschäfte des In- oder Auslands, welches Samstag nnd israel. Feiertage geschlossen ist. .Offerte sub Chiffre G. ’P. No. 18 an die Expedition dieses Blattes zu richten.__ Ein gewandter Verkäufer findet gegen hohes Gehalt Placement Lei C. Bloemendal in Neheim a. d. Ruhr. Ein junger Mann, welcher bisher in einem Manusactur- und Leinen-Geschäfte servirte und Correspondenz wie einfache Buchführung versteht, sucht Stellung in dieser oder in einer andern Branche. Gefl. Offerten unter Chiffre E. 6. 210 durch Carl Schüssters Annoncenexpedition in Hannover erbeten. ■ Für mein Manufactur- und Modewaaren-Geschäft suche zum sofortiger Eintritt einen Lehrling mit guten Schulzeugnissen versehen. Leser Ganz in Bünde. Ein gesitteter gut erzogener Knabe, Israelit, kann in meinem an Sonnnnd Feiertagen geschlossenen Manufactur und Fabrikgeschäfte, als Lehrling oder Volontär recht balv placirt werden. Vollständige Schulkenntnisse sind nebst Ordnungsliebe erste Bedingung. Näheres bei L. Nosenthal __ in M oers am Rhein. Zur Führung eines kleinen Haushalts wird ein braves Mädchen (Israelitin) Pr. l. September o. gesucht. Franco-Offerten unter Litr. W. 0. «> besorgt die Expedition dieses BlatteS. - Eine zuverlässige, perfekte jüdische Köchin wird gesucht. Adresse Dr. S. Heynemann, Bonn, Poppelsdorfer-Allee 61. Annonce. Für ein junges Mädchen von 17 Jahren aus guter Familie wird bei einer den besseren Ständen augehörigen israelitischen wenn möglich freisinnigen Fanrilie in Berlin, Dresden, Leipzig, Brüssel auch einer andern Stadt mit gleichen Annehmlichkeiten ein passender Aufenthalt für etwa 1 Jahr gesucht. Die Dame wünscht sich um Huuswesen, sowie auch vorkommenden Zerstreuungen zu betheiligen, überhaupt während ihrer Anwesenheit als zur Familie gehörend zu betrachten. Das Honorar für betreffende Familie darf sehr reichlich beansprucht werden und könnte eine Entschädigung auch wenn nicht aus direkte, so aus indirecte Weise gemacht werden. Gef. Offerten erbittet man unter Chiffre L. 8. an die Annoncen-Expedition von Jacob Türkhcim in Hamburg. Eine Gouvernante mosaischen Glaubens, nicht unter. 25 Jahre alt, welche der französisch-englischen Sprache mächtig ist, und namentlich im literarischen Fache gut unterrichten kann, wird für ein Mädchen in Prag g| im Alter von t.'r Jahren, zum sofortigen auch-« spätern Antritt gesucht. Resiectanten belieben ihre Adreffen unter 6. W. 100 poste restante Prag uiederzulegen. jS Ich suche sofort Gouvernanten, Stützen d. Hausf., Haushälterinnen. Stellen suchen: 1 vorzügl. Buchhalterin (fr. Bonne, christl.), Verkäuferin, Wirthschafterinnen. Magdeburg, Weinfaßstr. 5. Friederike Cahn, Engagemcnt-Vcrmittlnngs-Bureall. Eine Erzieherin, musikalisch, die franz. u. engl, unterrichtet, wird vom 1. Juli d. I. ab gewünscht. Exin, d. 18. Juni 1871. _Sat Lewinsohn. Eine geb. Dame, welche schon mehrere Jahre hindurch die selbstständige Leitung von Haushaltungen vorgestanden, und hierüber die besten Zeugnisse besitzt, wünscht eine ähnliche Stelle. Adressen bitte gefl. unter C. W. an die Exped. d. Bl. zu senden. Ein junges Mädchen, Lehrerin in einem Pensionat, sucht eine Stelle als Erzieherin. Dieselbe ist befähigt, außer in den gewöhnlichen Wissenschaften, auch in der französischen und englischen Sprache und in Musik zu unterrichten. Nähere Auskunft ertheilt Herr Banquier Adolph Werthcimer in Hannover. Bekanntmachung. Die Ehegatten Salomon Aron Cohn und Merlc, geb. Zacharias haben in ihrer letztwilligen Verfügung vom 1. April 1781 eine Stiftung errichtet, vermöge deren die fünfjährigen Zinsen eines von ihnen ansgesetzten Kapitals einer Jungfrau aus einer der beiderseitigen Farnilien zu deren Aussteuer zufallen sollen. Der Vorstand der Gesellschaft Hachnassath Kallah, dem die Verwaltung der Stiftung übertragen ist, fordert hierdurch diejenigen, welche ein Anrecht an dieselbe, zu haben glauben, auf, ihre Anträge schriftlich unter Beilegung glaubhafter Zeugnisse über die Verwandtschaft mit einem der beiden Erblasser spätestens bis zum 31. Dezember 1871 an den Unterzeichneten vr. D. Cassel in Berlin, Spand. Str. 48 einzureichen. Berlin, d. 1. Juli 1871. Der Vorstand der Gesellschaft Hachnassath Kallah. l)r. D. Cassel. B. Bernhardt. Mendel Cohn. Moritz Heilmann. Eduard Mende.