Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 22 (30.5.1871)
- Date
- 1871-05-30
- Page
- Seite 443 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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443 Lehrlings-Gesuch. Für mein Tuch-, Manufacturn. Modewarengeschäft suche ich einen zweiten Lehrling, welcher die nöthigen Schulkenntnisse besitzt. Sonnu. Feiertage bleibt das Geschäft streng geschl. Antritt 1. Juli oder Michaelis d. I. Staßfurt, den 8. Mai 1.871. __I. I. Schachnow. Für mein Tuch-, Manufactur- und Mvdewaareugeschäfi, suche ich zum 1. Juli d. I. einen Lehrling. __I. Baurnann in Cüstrin. Für mein Manufacturu. Colonialwaareugeschäst suche auf sogleich oder Herbst einen mit den nöthigen Schulkennlnissen versehenen jungen Mann als Lehrling, unter günstigen Bedingungen. Beverungen (Westphalen). I. Griesbach Für mein Tuch- und Modewaarengeschäst, welches Sonnabends u. Feiertags geschlossen, suche ich zum sehr baldigen Antritt einen Lehrling. Kost und Logis in meinem Hause. Wolfenbüttel, im Mai 1871. _D. I. 9teuberg. 3n meinem Manufactur - Geschäfte ist eine Lehrlingsstelle vacant. Es wird nur auf gute Elementarschulbildung reflectirt, und sind die Bedingungen gut. Freie Kost u. Wohnung im Hause. An Sabbath und Feiertagen ist das Geschäft geschlossen. Reslectanten wollen sich bald melden bei Marcus Iiuthenburg in Rüthen (Westphalen).' Inserat. Für mein Pensionat suche ich aus einer streng -jüdischen Familie ein junges, kräftiges und gebildetes Mädchen, das mit der Küche und allen häuslichen Arbeiten völlig vertraut und in jeder Weise als Stütze der Hausfrau verwendbar ist. Bedingungen sehr günstig. Selbstgeschriebene Franco-Osferten erbittet I)r. Wahl in Erfurt Eine geübte Schneiderin, namentlich auf Confectionsartikel, die nöthigen falls nebenbei auch als Verkäuferin im Manufacturwaarengeschäft gewandt ist, suche ich als Directrice zu engagiren. Eine gutempfohlene wird als Familieninitglied betrachtet. Geschäft am Sonnabend und Feiertage auf das strengste geschlossen. Ritzebüttel bei Cuxhaven. _S. P. Wcstphal. Ein in den weiblichen Handarbeiten bewandertes junges Mädchen, sucht möglichst in einein religiös. Hause, Stellung zur Erlernung des Geschäfts oder sonst paffende Beschäftigung. Gcfl. Offerten werden unter F. 20 durch die Exped. d. Bl. erbeten. Gesucht ein Mädchen von 9 bis 12 Jahren, mosaischen Glaubens, zur Erziehung und zum Schulunterricht, gegen ein geringes Kostgeld.. Hierauf Reslectirende wollen ihre Offerten unter («. >. I'. an Carl Schüßler's An noncen-Expcdition in Hannover richten. Goillicriiailtcil. Gouvernanten, welche in Wissenschaften, Sprachen und Clavier gründlich unterrichten, sich mit guten Zeugnissen ausweisen können, finden stets die vortheilhaftesten Stellen durch Mrs. Emity Neisner, •11, Praterstraße, 11 Wien. Eine Wirthschafterin mosaisch. Glaubens wird gesucht von M. Manasse in Lübben. Auch wäre erwünscht, wenn dieselbe Fachkenntnisse als Verkäuferin im Manufacturwaarengeschäft besitzen würde. Eine junge Dame, Gesellschafterin, gegenwärtig noch in Stellung, sucht nicht nur als solche, sondern auch zur selbstständigen Leitung eines Haushaltes od. Stütze der HanSfran per 1. Juli er. Cngagcinent. Die besten Empfehlungen stehen derselben zur Seite. — Gesl. Offerten sub J. # 259. befördert die Annonccn- F\]!C(Iitiim von Rudolf Mosse in Breslau. Knaben jüd. Eltern, die eine hiesige Lehranstalt besuchen wollen, finden bei dem Unterzeichneten unter günstigen Bedingungen liebevolle Aufnahme und sorgfältige, geistige und leibliche Pflege. S. Brisch, Lehrer. Dresden, Waisenhausstraße 92, 1. Etage. Bei Unterzeichnetem ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: yv "-Iba, zur Analyse der hebräischen Wörter, auf Grund der primitiven Laut-Verbindungen und Bedeutungen, insbesondere des ---Lautes, nebst einem exegetischen Anhänge von M. I. Cohn, Stiftsrabbincr in Frankfurt a. M. Preis 1 fl. 12 kr. ----- 20 Sgr. Diese Schrift, deren Tendenz eine neue, weitgreifende Enthüllung in der hebr. Sprachforschung ist, von den ersten Autoritäten (Ettlinger, Fürst, Hirsch, Hildesheimer :c.) auf's Wärmste, vermöge „deren überraschenden Resultate" als „ein glücklicher Fand in dem tiefen Schacht der heiligen Sprache^, begrüßt, empfehle allen Freunden der hebr. Sprache und Literatur. Frankfurt a. M., Mai 187!. I. Kauffmann.