Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 20 (16.5.1871)
- Date
- 1871-05-16
- Page
- Seite 403 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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403 Ein junger Mann, Israelit, welcher die Prima einerhöheren Bürgerschule absolvirt hat und im Besitz eines guten Abgangszeugnisses ist, sucht unter günstigen Bedingungen auf sofort oder später eine Lehrlingöstelle in einem Bankgeschäft. Offerten gez. Dr. M. besorgt die Expedition dieser Zeitung. Noch eine flotte Verkäuferin von anständiger Herkunft, wird für mein hiesiges Ma> nufacturwaarengeschäft zum sofortigen Antritt gesucht. I. Pergamenter senior in Leipzig, Zeitzerstraße Nr. 44. B Eine perfecte jüdische Köchin wird zum sofortigen 8 Antritt, bei guten Gehalt gesucht. A 8 Coethen. B. Goldfchmidt. Z Eine Gouvernante, mosaischen Glaubens, -musikalisch gebildet, findet vom 1. Juni er. bei gutem Salair dauernde Stellung bei A. S. Alexander in P o l n. C r o n e b. Bromberg. Gouliernautcii. Gouvernanten, welche in Wissenschaften, Sprachen und Clavier gründlich unterrichten, sich mit guten Zeugnissen ausweisen können, finden stets die vortheilhaftesten Stellen durch Mrs. Emity Jkeisner, 41, Prater straße, 4! _Wien._ Eine geübte Putzarbeiterin, welche im Stande ist selbstständig zu arbeiten, findet gegen annehmbare Bedingungen dauernde Beschäftigung _bei M. I. Balk Wwe. in Emden. Zmn möglichst sofortigen Antritt suche ich zur Unterstützung der Hausfrau eine junge Dame, die aber auch zur selbstständigen Führung einem kleinen Haushalte, nach religiösen Borschriften, befähigt sein muß. Gehalt nach Vereinbarung. Blankenburg am Harz. M. Glaser, Banquier. Für mein am hiesigen Platze bestehendes Magazin für Hausu. Kücheneinrichtungen suche ich gegen hohes Salair eine gewandte Verkäuferin. Gewünscht einige Kenntniß dieser Branche. Cöln, den 3. Mai 1871. _Jacob Marean. Eine junge Dame, geprüfte Lehrerin, sucht eine Stelle als Erzieherin in einem frommen Hause. Die Herren 00. Treuenfels und Mendel in Stettin werden die Güte haben, nähere Auskunft darüber zu ertheilen. Ein junges Mädchen soll zur Erlernung des Haushaltes in eine religiöse und fein gebildete Familie gegeben und dafür ein angemessenes Honorar gezahlt werden. Eine solche in der Rheinprovinz wird vorgezogen. Adressen unter 3. 6. an die Exped. dies. Blattes. Ein junges gebildetes Mädchen, Israelitin, von angenehmen Wesen, welches sich im Haushalt und geschäftlich im Laden auszubilden beabsichtigt, wird von einer Familie in Hannover gesucht. Dasselbe wird wie zur Familie gehörend betrachtet. Offert, werden unt. F. P. 3. durch EarL Lrliiißlcr's Annoncen-Expedition in Hannover erbeten. __ In meinem feit Jahren bestehenden TöchterpsufLonat verbunden mit Unterricht in allen Gegenständen, können wieder Aufnahmen stattfinden. Die besten Empseh huntfit stehen uitr zur Seite. BreSlau, Tauenzienplatz 12. Etfriede ^rauftädter geb. Speicr. Pen f ton. Junge Leute, welche die hiesigen Schulen besuchen oder in Handlungßhänsern beschäftigt sind, finden bei dem Unterzeichneten freundliche Ausnahme, gewissenhafte Aufsicht, gute Pflege und Gelegenheit zu weiterer Ausbildung. Näheres erlheilt bereitwilligst Cautor S. Popper, Frankfurt a M., Nechneigrabenstraße 6. Referenzen: Herr Rabbiner Di*. Ltop. Stein, Herr Rabbiner Or. Brüll, Herr Schnldirector Dr. Bärwald, die HH. Banqniers Seligmaun it. Stettheimcr, Herr Consnl Jaques Hahn und die HH. Stadträthe Strauß und Horkheimer. __ ver Israel. Handwerksu. Ackerbau-Beförderungs-Verein in Bayern ertheilt an bayer. Israeliten, welche dem Handwerke, Ackerbau, den technischen Gewerben, technischen Wissenschaften und bildenden Künsten sich zu widmen gesonnen sind, Ermunterungßpreise. Auch Jene, welche ähnliche tLrwerbsarten schon betreiben, werden unter gewissen Voraussetzungen durch Darlehen od. Schenkungen unterstützt. — Die näheren Bestimmungen und Bedingungen hierüber sind in den Vereinsstatuten enthalten, welche bei den verehrlichen Rabbinaten zur Einsicht vorliegen. München, im Mai 1871. Ter Verwaltungs-Ausschuß. H. 2tub, Rabbiner, Vorsitzender. _Salomon Stern, Sekretär. Der Unterzeichnete erbietet sich, gegen billiges Honorar Abschriften von den hebräisch. Handschriften der Staatsbibliothek zu München auf Wunsch zu liefern. Die HH. Äabbinowih und Or. Bloch sind bereit, Auskunft zu ertheilen und Aufträge anzunehmen. München, den 3. Mai 1871. S. Jasfe.