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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-04-18 · Heft 16 (18.4.1871) · p. Seite 322

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 16 (18.4.1871)
Date
1871-04-18
Page
Seite 322 (sequence 10)
Language
German
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322 Samsonsschule in Wolfcnbüttel. Lkachdem der Director vo. S^uusonsschulc Herr Or. Ehrenberg nach 23-jähriger segensreicher Thätigfeit den Entschluß gefaßt hat. sein Amt aus Gesundheitsrücksichten Michaelis d. I. niederzulcgen, schreiben wir für die Wiederbesetzung der Stelle hiermit eine öffentliche Eoncnrrenz aus. Der Anzustellende tnuß dem jüdischen Glauben angehören, akademische Studien mit Rücksicht auf specifisch jüd. Wißen absolvirt haben, bewährte pädagogische Tüchtigkeit, sowie die Qualisication zu einem höhern Lehramte besitzen. Neben freier Wohnung bezieht derselbe einen Gehalt von 800 Thlrn. mit Aussicht auf Pension. Geeignete Bewerber wollen ihre Zeugnisse nebst eingehender Schilderung ihres Lebens- und Bildungsganges an den Herrn Director Dr, Ehrenberg in Wolfenbüttel franco einsenden. Hannover u. Braunschweig, d. 28. März 187 l. Die Administration des Samsonschen Legatenfonds. An der hiesigen israel. Gemeiudeschule ist die zweite Lehrerstelle mit einem geprüften Lehrer sofort zu besetzen. Außer der Tüchtigkeit in den Elementarfächern, ist auch Tüchtigkeit im Hebräischen, sowie streng moralischer und jüdisch religiöser Wandel erforderlich. Die Fähigkeit als Thoravorleser (rr->ip) zu fungiren, ist wünschenswerth aber nicht Bedingung. Gehalt 300 bis 400 Thlr. Reslectirende wollen ihre Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Bei persönlichem Erscheinen werden Reisekosten nicht erstattet. Sohrau (Oberschlesien), im März 1871. '_Der Vorstand.__ Lehrerstelle. Die Elementarlehrerstelle der hies. Synagogen-Gemeinde ist durch den Tod des Herrn Lehrers Rosenberg vaeant geworden. Die rascheste Besetzung derselben wird gewünscht. — Gehalt des Lehrers beträgt außer freier Dienstwohnung, bestehend aus 7 Pie-.-en, einige Morgen Grundstückeu, Entschädigung für Heizungsmateria! und nicht unbedeutende Accidentien, 300 Thlr. Qualificirte Bewerber wollen recht bald ihre Meldungen unter Beifügung ihrer Zeugniffe an den Unterzeichneten gelangen lassen. Büren in Westphalen, d. 28. Mär; 1871. Der Borstand der Synagogen-Gemeinde. _Bend. Sternau._ In unserer Gemeinde wird zum 18. Mai a. c. die Eantor-, Schächteru. Rcligionslehrerstelle vacant. Gehalt 230 bis 300 Thlr. und freier Wohnung. Nebeneinkonnnen ca. 130 Thlr. Geeignete Bewerber wollen sich sofort unter Einreichung ihrer Zeugnisie an den. Unterzeichneten wenden. Die zu einem Probeoortrage eingeladenen erhallen Reisekosten vergütet. Iastrow, den 23. März 1871. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Die erste Lehrerstelle an unserer Elementarnnd Religionsschule wird zum 1. Juli DrtCrtllt. Die Stelle ist mit einem jährlichen fixen Gehalt von 300 Thlrn. dotirt, welches sich aber durch Privatunterricht um einige hundert Thalcr erhöhen kann. Bewerber, welche die O.ualisication haben, diese Stelle auszusüllen, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse an den Unterzeichneten Vorstand melden. Thorn, den 4. April 1871. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Offene Landrabbinats-Stelle. Die Landrabbinerstelle des Landrabbinatsbezirks Aurich-Osnabrück mit dem Wohnsitze in Emden ist vacant und soll demnächst wieder besetzt werden. Qualisicirte Bewerber, die ein gründlich talmudisches Wissen und von anerkannten Autoritäten mrn besitzen, außerdem eine vollständige akademische Bildung genossen haben, werden hierdurch aufgefordert, Meldungen unter Beilegung ihrer Zeugnisie bis zum Ablaufe k. M. an den Unterzeichneten Vorstand gelangen zu lassen. Der bislang von dem verstorbenen Landrabbiner bezogene Gehalt betrug 1070 Thlr. und freie Wohnung excl. Gebühren, und wird voraussichtlich in derselben Höhe seinen Fortbestand haben. Emden, d. 5. April 1871. Der israelitische Gemeiudevorstaud: __M. H. Schönberg._ Wegen plötzlicher Erkrankung des bereits von mir engagirten Lehrers ist die Hauslehrerstelle bei mir wieder erledigt. Lehr- und Erziehungsanstalt des Dr. H. Neckendorf in Heidelberg. Hauslehrer-Gesuch. Für Ende dieses oder Anfangs Mai o. wird ein im Engl, und Franzos, bewanderter Hauslehrer bei einem Salair von 300—330 Thlr. und freier Station gesucht. Ein eanck. plnl. erhält den Vorzug. Offerten unter 0. 10 ninnnt die Exped. o. Blattes entgegen. Annonce. Ein geprüfter, mit Zeugnissen versehener, seit einigen Jahren verheiratheter Elementar- und Religionslehrer, Eantor und Schochet sucht bis zum 1. Mai d. I. passende ' Stellung. Franco-Offerten beliebe man unter Chiffre A. 13. 10. an die Exped. d. Bl. zu richten. Für mein Manufactnrgeschäft suche ich zum sofortigen Antritt einen jungen Mann, tüchtigen Verkäufer, sowie einen Lehrling unter günstigen Bedingungen. Plau(i/M.), den 5. April 1871. _Hermann Elkan. Eine zuverlässige Person, welche auch im Haushalt erfahren ist, wird zur Pflege und Erziehung von Kündern gesucht. Franco-Offerten unter 0. R. 100 bittet man an die Exped. d. Ztg. zu richten.

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