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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-03-21 · Heft 12 (21.3.1871) · p. Seite 242

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 12 (21.3.1871)
Date
1871-03-21
Page
Seite 242 (sequence 14)
Language
German
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242 Goilvcrilailtcil. Gouvernanten, welche in Wissenschaften, Sprachen und Clavier gründlich unterrichten, sich mit guten Zeugnissen auöweifen können, finden stets die vortheilhaftesten Stellen durch Mrs. Emity Akeisner, 41, Praterstraße, 4! Wien. Stelle-Gesuch. Ein jüd. Mädchen aus gutem Hause, 20 Jahre alt, und elternlose Waise, mit der Führung eines Hauswesens vollständig vertraut, sucht bei einer anständigen Familie eine passende Stellung als Gesellschafterin oder Beschließerin. Gefall. Offerten beliebe mau unt. Chiffre K. Nr. 50. an die Exped. dieser Zeit, gelangen lasten. Für ein elternloses, junges, gebildetes Mädchen, welches das Schneidern, Sticken und. sonstige Hausarbeiten gut versteht, wird eine passende Stelle gesucht. Es wird weniger auf Gehalt gesehen, als auf gute Behandlung. Adressen an I. Kriirike, Stiftsrabbinen in Hannover. Dr. Julius Landsberger zeigt an, daß zu Ostern in seinem Pensionate, welches nunmehr nach der Reuen Friedrichstraße 27 verlegt ist, einige Knaben, die hiesige Schulen besuchen, oder junge Leute, die die Handlung erlernen, Aufnahme finden können, da die neuen Lokalitäten eine Erweiterung der Anstalt zulasten. Ein schöner Garten am Hause bietet den Zöglingen angenehme und gesunde Erholungsstunden, und da die Anstalt gegenwärtig 7 Engländer zählt, so ist den Deutschen eine gute Gelegenheit geboten, sich im Englischen zu vervollkommnen. Die Bedingungen sind durchaus inäßig. Pensionat. In Folge an mich ergangener Aufforderung, habe ich mich entschlossen, ein Pensionat für junge Mädchen zu gründen, in welchem dieselben gewissenhaft mütterliche Pflege und Erziehung erhalten; ein schöner Garten steht zur Beifügung. Für den besten Unterricht in Musik und Wissenschaften wird auf's Beste gesorgt. Indem ich mich den auswärtigen Eltern und Vormündern bestens empfehle, bemerke ich, daß die Frau Direktor Frankel, Wallstr.; Frau Rentier Goldenring, Gartenstr. 2l«'; Frau Rittergutsbesitzer Czapska, Gartenstraße 23; Frau Dr. Neumark, Gartenstr. 28; schriftliche und mündliche Auskunft geneigtest erlheilen wollen. Breslau, 7. März 1871. Verwittwete Rabbiner Stöffel, Karlsstr. -13, 2 Treppen. Zu Ostern findet ein Pensionär in meinem Hause Aufnahme. Dr. M. Loetvenmeyer, Rabbiner in Frankfurt a/O. «n einer norddeutschen, mit guten Lehranstalten vere^Dsehenen, mittelgroßen Residenzstadt, werden in einem (nicht nach dem Ritual eingerichteten» Hause zu Ostern d. I. einige Pension airin neu gesucht. Außer sorgsamer mütterlicher Pflege u. genauer Ueberwachung der Häusl. Schularbeiten, wird denselben eine angenehme, geistig anregende Häuslichkeit zugesichcrt. Ausländerinnen finden Gelegenheit ein elegantes, dialektfreies Deutsch zu erlernen. Im Hause wöchentl. 3 Mal französische und 2 Mal engl. Conversationsstunden. Angabe der Adr. nebst Referenzen in d. Exp. d. Ztg. Handels-Fach-Schule verbunden mit Pensionat u. Erzieliungs - Institut von Dr. M. 0. W a li l in Erfurt. Ziel der Anstalt: 1. Praktische Erlernung der deutschen, französischen, englischen u. italienischen Sprache, namentlich für Conversation u. Correspondenz. 2. Tüchtige kaufmännische Fachbildung. 3. Vorbereitung für das einjährige Freiwilligen - Examen. 4. Abgang des Zöglings als Commis, Bolontair oder Buchhalter für jede kaufmännische Branche. Ausführlicher Prospect auf Verlangen. Der Sommereursuö beginnt am 17. April e. Dr. U ah I in Erfurt. Stipendium der Niefferftiftung. Das zum Andenken au Gabriel Riesser'gestiftete Stipendium für einen israelitischen Studirenden der Universität Heidelberg soll mit 300 sl. für die Zeit von Ostern 1871 bis Ostern 187 2 vergeben werden. Die Anmeldungen sind unter Beifügung beglaubigter Abschriften der Zeugnisse an den Unterzeichneten Schriftführer der Verwaltung zu richten. Israelitische Studireude, welche erst mit dem Beginne des nächsten Semesters die Universität Heidelberg beziehen, werden ebenfalls zur Bewerbung zugelrssen. Frankfurt a. M., den 20. Februar 1871. Dr. Jacob Auerbach. __^Psingstweidstraße 14.) Israelitisches Handels-Institut & Pensionat, 34S —350 Chaussee d’Etterbcek, B r u ss e. 1. Diese allen Erfordernissen entsprechend eingerichtete Erziehungs- und Lehranstalt bietet den Eltern, die ihre Söhne dem Kausmannsstand widmen, die beste Gelegenheit denselben eine gediegene Erziehung und gründlichen Unterricht in allen uöthigen Lehrfächern geben zu lassen. In der Erlernung der französischen und engl. Sprache leistet sie Ungewöhnliches. — Vorbereitung für das einjährige Freiwilligen - Examen. — Das Sommersimesler beginnt am 24. April. — Die besten Referenzen. Der Direktor Prof. L. Kahn. ' „Eine Vouvernaute (Israelitin) sucht Stellung' Offerten A. Z. 4. yoste restante Bresla u.

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