Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 9 (28.2.1871)
- Date
- 1871-02-28
- Page
- Seite 182 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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182 Zu Ostern d. I. suche ich für meinen Sohn, in Mecklenburg oder außerhalb, unweit der Mecklenb. Grenze, eine Lehrlingsstelle in einem guten Tuch- und Manufacturgeschäft, wo er Sonnabends und Festtags gänzlich vom Geschäfte dispensirt ist. Dargun in Mecklbrg. H. 3. Levy Für mein Tuchu. Manufacturwaarengeschäft, welches Sonnabend u. Feiertage geschlossen, suche zum sosortigen Antritt einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. Greifenberg i. Pommern. _M. Brilles. Für mein Schnittu. llb'odewaarengeschäft, verbunden mit Eoufection, suche ich zum 13. März 1S71 einen Lehrling, mosaischer Religion, welcher mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen ist, unter annehmbaren Bedingungen. Carl Sternberg. Brandenburg xl/H. Zum April eine erfahrene iöraelit. Köchin gegen hohen Lohn gesucht von S. Löwenstein, Pensionatsvorsteher in Bonn a/Nhein. Eine gut empfohlene, jüdische Köchin sindet zu Ostern Stellung bei Moritz Solmktz in Braunschweig. Für mein Putzgeschäst suche ich zum baldigen Eintritt ein junges Mädchen in die Lehre. Stadtberge in Westphalen. ___Fr. Braun. iCdS0 Eine Putzmllchmn, bisher im größten Pubgeschäfte Leipzigs thätig, sucht unter bescherveueu Ansprüchen, Stellung. Offerten nimmt entgegen Uhrenhändlcr Fürth. Leipzig, Große Fleischergasse l8. Eine jüdische Gouvernante, die franz. u. engl, gewandt spricht und gut musikalisch ist und schon seit einer Reihe v. Jahren segensreich wirkt, sucht zum l. April ein Engagement, Nähere Auskunft ertheilt gern Herr Ätabb. br. M. Loewenmeyer zu Frankfurt a. O. Ein junges Mädchen mit der Führung eines Haush. vollstäud. vertraut, sucht zum 2. April d. 2. eine Stelle Unterst, der Hausfrau od. z. Alleiuführ. der BZirthschaft. Gute Referenz. Nähere Ausk. ertheilt Henriette Grützer beim Herrn S. I. Pincsolm in Schwedt a. d. O. Ein anständiges, junges Mädchen, mosaischen Glaubens, welche mit der Buchführung vertraut und bisher als Berkäuferin fungirt hat u. aus auft. Familie ist, sucht eine Stelle als Berkäuferin in einem beliebigen Geschäfte, zum sofortigen Antritt. Auf hohes Gehalt wird weniger, als auf anständige Behandlung, gesehen. Reslectirende wollen gefl. Adressen unter ChitVie X. X. 15. }»oste restante? oe! it /. Reg.- Bez. Stettin senden. vireeirice-kesnek. Zum 1. resp. 15. März suche ich eine tüchtige Directrice im Putzfach geübt. Näheres bei M. Levy in Fitehne. Für ein junges Mädchen aus achtbarer Familie nicht ganz ungebildet, der das beste Zeugniß zur Seite steht, wird eine Stelle als Haushälterin, in einem nicht zu großen Hausstande gesucht. Auskunft ertheilt Herr Dr. Herxheimer, Landesrabbiner in Bernburg in Anhalt. Ein gebildetes, junges Mädchen aus guter Familie wünscht eine Stelle zur Unterstützung der Hausfrau od. zur selbstständ. Führung eines kl. Haushaltes. Nähere Auskunft ertheilt Herr I. Jacoby in Arnswalde. Eine gebildete Dame, gesetzten Alters, Israelitin, sucht zur selbstständigen Führung des Haushalts, wie auch zur Erziehung der Kinder bei einem Wittwer eine passende Stelle. Gefl. Offerten unt. B. R. ß. bes. d. Ex. d. Bl. Ein junges Mädchen sucht Stelle in einem Manu-- facturgeschäft, um dasselbe zu erlernen. Sie reflectirt darauf, daß es Sabbath und Feiertage geschlossen ist. Offert, unt. Bit. 8. 12. besorgt d. Exp. d. Ztg. Ein junges Mädchen, welches im Manufkcturwaareugeschäft thätig war, sucht Stelle und kann sofort od. zu Ostern eiutreten. Offerten unter Bit. D. 25. besorgt die Exp, d. Ztg.___ In der Familie eines jüd. Lehrers in Berlin finden 2—3 Knaben fr. Aufnahme. Näheres hat d. Güte mitzutheilen Herr I. Weber U. d. Linden 11. In einem achtbaren orthodoxen israelitischem .Hause in Hamburg ist seln schön und gesund belegenes Logis nebst Beköstigung gegen sehr mastige Vergütung zu haben! Bus Wunsch kann bei Knaben oder jungen Personen auch die Beaufsichtigung übernommen werden. Refleetanten belieben sich zu wenden an die Vuchhandl. von L- SB!. Glogau m H a IN b n r g. <^n einer norddeutschen, mit guten Lehranstalten verc^sehenen, mittelgroßen Residenzstadt, werden in einem (nicht-nach dem Ritual eingerichteten) Hause zu Ostern d. 2. einige Pensionairinnen gesuckt. Außer sorgsamer mütterlicher Pflege u. genauer Ueberwachung der Häusl. Schularbeiten, wird denselben eine angenehme, geistig anregende Häuslichkeit zugesichert. Ausländerinnen finden Gelegenheit ein elegantes, dialektfreies Deutsch zu erlernen. Im Hause wöcheutl. 3 Mal französische und 2 Mal engt. Conversationöstunden. Angabe der Adr. nebst Referenzen in d. Exp. d. Ztg.