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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-02-21 · Heft 8 (21.2.1871) · p. Seite 163

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 8 (21.2.1871)
Date
1871-02-21
Page
Seite 163 (sequence 15)
Language
German
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163 Directrice-Gesuch. Zum 1. resp. 15. März suche ich eine tüchtige Directrice im Putzfach geübi. dkaheres bei M. Levy in Filehne._ Eine tüchtige Directrice, für ein neues Putzgeschäft, wird bei freier Station u. «'» Thlr. monatl. vom 1. od. 15». März e. ab, gesucht. Nähere Ausk. ertheilt bei fr. Meldungen u. Einsendung der Photographie nebst Zeugnissen Herr Gustav Cohn in Lands borg aW. ggör3 Eine Plitzmachcriu, bisher im größten Pntzgeschäfte Leipzigs thätig, sucht unter bescheidenen Ansprüchen, Stellung. Offerten nimmt entgegen tthrcnhändlcr Fürth. _Leipzig. Große Fleischergaffe 18. Ein Mädchen, welches gediegene Schulkenntnisse hat und französisch spricht, sucht Stelle in einent Manufacturwaarcugeschaft als Verkäuferin. Wo? sagt d. Exp. d. Bl. Ein junge Dame, die in Sprachen u. Musik unterrichtet, sucht bei bescheidenen Ansprüchen zu Ostern eine Stelle als Gouvernante. Ter Landeörabbiuer Herr l)r. S. Cohn in Schwerin (Mecklenb.) ist erbötig auf postfreie Anfragen Auskunft zu geben. Eine jüdische Gouvernante, die franz. u. engl, gewandt spricht und gut musikalisch ist und schon seit einer Reihe v. Jahren segensreich wirkt, sucht zum 1. April ein Engagement, Nähere Auskunft ertheilt gern Herr Rabb. br. M Loewenmeyer zu Frankfurt a. O. eg.n einer norddeutschen, mit guten Lehranstalten verliehenen, mittelgroßen Residenzstadt, werden in einem (nicht nach dem Ritual eingerichteten) Hause zu Ostern d. I. einige Pensionairinnen gesucht. Äußersorgsamer mütterlicher Pflege u. genauer Ueberwachnng der Häusl. Schularbeiten, wird denselben eine angenehme, geistig anregende Häuslichkeit zugesichcrt. Ausländerinnen finden Gelegenheit ein elegantes, dialektfreies Deutsch zu erlernen. 2m Hause wöchentl. 3 Mal französische und 2 Mal engl. Conversationsstunden. Angabe der Adr. nebst Referenzen in d. Exp. d. Ztg Israelit. lochter-kensionat in Bonn a. Rh. Freie gesunde Lage, vorzügliche Lehrkräfte, englische und französ. Eonversatiou, Hauswesen und Erziehung in echt religiösem Geiste. Beste Referenzen; Preis 250 Thlr. [). a. Näheres der Prospectus. Prediger L. Loewettstein. Frankfurt am Main. Israelitisches löchtvr - kcnsiovat. Profpeete und Angabe von Referenzen ertheilt die Vorsteherin Dorothea JapheL. LeLaimtwachlme. Aus der I. H. Breölau'schen Stiftung hat für das Jahr 1871 eine Summe von beiläufig 310 fl. zur Vertheilung zu kommen. Rach letztwilliger Verfügung des Testators sollen hiervon: „arme Knaben, israelitischen Glaubens, welche im Königreiche Bayern geboren sind, und sich einem Handwerke oder der Oekonomie widmen, in Erlernung derselben auf einer Handwerks- oder polytechnischen Schule oder auch bei einem Gewerbsmeister unterstützt werden." Desfallsige Bewerber wollen ihre mit legalen Belegen versehenen Gesuche bis längstens Anfangs März l. I. in Vorlage bringen. München, 8. Februar 1871. Administration der israelir. Eultusgememde. Verlag von L. Jeimann in Berlin (Wilhelmstr. 01). Soeben erschien und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Benedict von Spinozas .Thtologisch-politischt Abhandlungen, wo in einer Anzahl von Untersuchungen gezeigt wird, daß die Freiheit zu Philosophien nicht allein unbeschadet der Frömmigkeit und des bürgerlichen Friedens eingeräumt, sondern auch nur mit Zerstörung des bürgerlichen Friedens und der Frömmigkeit aufgehoben werden kann. Uebersetzt von I. H. von Kirchmamr. Preis 20 Sgr. Im Berlage vvu Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig erschien: oiSar nyy , Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Eonsirmanden, li.ilinizwali, und Eonfirmandinnen, so wie bei der Entlastung aus der Schule. Don vr. Ludwig Phitippson, Herausgeber d. Allg. Zeitung deS IudcnthumS. Mit Stahlstich, unk Tirclkupscr, in reich vergoldetem Einband Preis I Tylr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtige» Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die beschichte, das Sitten- und Eeremonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargcstellt sür alle La gen und Verhältnisse des Lebens, in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Ocffcntlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treuliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend. Die israclilischc Ncligioilslchre. 'Ausführlich dargestellt von br. Ludwig Philipp so n. 3 Bände, gr. 8. broch. früher 3*/* Thaler, jetzt 28 Ngr.

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