Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 7 (14.2.1871)
- Date
- 1871-02-14
- Page
- Seite 142 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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142 Ein jüd. Mädchen, welches in der Kochkunst, erfahren, u. nebenbei in der übrigen Haushaltung tüchtig ist, und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, kann 1. April oder Mai in meinem Hause Placement finden. Meldungen unter Einsendung der Bedingungen, sieht portofrei entgegen HauSberg e b. Minden. Wolff Michels bfctt jr. Ein junges gebildetes Mädchen sucht Stelle als Stütze der Hausfrau in allen Theilen des Haushalts, wie auch bei Erziehung der Kinder. Auf Salair wird weniger gesehen, wie auf angemessene Stellung zur Familie. Franko-Offerten unter X. Y. 75. erbittet man an die Exped. dies. Bl. Ein junge Dame, die in Sprachen u. Musik unterrichtet, sucht bei bescheidenen Ansprüchen zu Ostern eine Stelle als Gouvernante. Der Landesrabbiner Herr I)r. S. Cobn in Schwerin (Mecklenb.i ist erbötig auf postfreie Anfragen Auskunft zu geben. Ein junges israelit. Mädchen aus guter Familie, wünscht eine Stelle zur Stütze der Hausfrau oder zur selbstständigen Führung einer Wirthschaft. Adresse: M. Heilmann, Berlin, 33. Oranienburgerstraße. Eine jüdische Gouvernante, die franz. n. engl, gewandt spricht und gut musikalisch ist und schon seit einer Reihe v. Jahren segensreich wirkt, sucht zum 1. April ein Engagement. Nähere Auskunft ertheilt gern Herr Nabb. b)r. M. Locwenmeycr ZU Frankfurt a. O. lleidenheims Pensionat in Sondershansen. Mit dem Beginne des Sommersemesters, zum 17. April e. finden wieder einige Knaben Aufnahme in mein Pensionat, das seit vielen Jahren das vollste Vertrauen des In- und Auslandes (Nordamerika, England, Ungarn, Rheinland, Westphalen, Hannover, Sachsen, Schlesien u. s. w.) genießt. Meine Zöglinge besuchen je nach dem Wunsche der verehrten Eltern theils die Fürstliche Realschule, an der ich selbst Oberlehrer und Ordinarius der Seeunda bin, oder das Fürstliche Gymn a s i u m, — beide Anstalten durch Bundeskanzlerbeschluß zur Ausstellung von Zeugnissen zum einjährigfreiwilligen Militärdienst rm deutschen Bunde berechtigt, — erhalten in meinem Hause die erforderliche Nachhilfe, außerdem Privatunterricht in den verschiedensten Fächern, namentlich auch im Kaufmännischen und erfreuen sich in leiblicher, geistiger nur wissenschaftlicher Hinsicht der gewissenhaftesten und liebevollsten Obhut. Die Lage hies. Stadt ist überaus gesund, meine Wohnung sehr geräumig, für Musikunterricht trefflich gesorgt. Geneigte Offerten erbitte .ich möglichst bald und bin zu weitern Mittheilungen gern bereit. Pb. Hcidcrrbeim, Rabbiner des hies. Synagogenbezirks u. erster Oberlehrer der Fürstl. Realschule. «n einer norddeutschen, mit guten Lehranstalten vert^Asehenen, mittelgroßen Residenzstadt, werden in einem (nicht nach dem Ritual eingerichteten) Hause zu Ostern d. I. einige Pensionairiuneu gesucht. Außer sorgsamer mütterlicher Pflege u. genauer Ueberwachung der Häusl. Schularbeiten, wird denselben eine angenehme, geistig anregende Häuslichkeit zugesichert. Ausländerinnen finden Gelegenheit ein elegantes, dialektfreies Deutsch zu erlernen. Im Hause wöchentl. 3 Mal französische und 2 Mal engl. Eonverfatiousstunden. Angabe der Adr. nebst Referenzen in d. Exp. d. Ztg. Einige Pensionäre oder Lehrlinge finden vom 1. April ab in Leipzig in einer gebildeten israel. Familie vollständige Pension. Kost streng religiös. Gefl. Adressen unter Chiffre Nr. 1<)0. befördert die Expedition d. Bl. In d. Familie ein. Theologen in Berlin find. Knaben mos. Glaub, unr. mäßig. Beding, gewissenh. Pension mit Nachhülfe in d. alt u. neuen Sprachen. Empfohlen durch Hrn. Dir. Dr. Auerbach, 3S Oranieuburgstr. Berlin. Zur Beachtung! "Anzeigen, die wir bis Freitag erhalten, können in der nächsterfcheinendc-a Nunrrner Aufnahme finden,', wenn der Inseratentheit nicht bereits gefüllt ist. Zugleich bitten wir, um Irrthünrer;n vermeiden, um deutliche Handschrift, namentlich der Unterschriften. Die auf Inserat-Chiffre eingehenden Briefe nehmen wir nur frankirt an; die Weiterbeförderung unsererseits kann nur auf Kosten der Empfänger geschehen. Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Ju der C. F. Winter'fchen Berlagshandlung in Leipzig und Heidelberg ist soeben erschienen: Aobelet oder der Salamonische Prediger, übersetzt und kritisch erläutert von I)r. H. Graeh, Professor an der Breslauer Universität. Nebst Anhang über Kohelcts Stellung im Kanon, über die griechische ttebcrseh.nng desselben und über Graecismen darin und einem Glossar, gr. 8. geh. Preis 1 Thlr. 24 Ngr. Die israclitische Rcligionslchre. Ausführlich dargestellt von Dr. Ludwig Philip pson. 3 Bände, gr. 8. broch. früher 3 hä Thaler, jetzt 28 Ngr.