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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1871-02-07 · Heft 6 (7.2.1871) · p. Seite 119

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
35 (1871)
Issue
Heft 6 (7.2.1871)
Date
1871-02-07
Page
Seite 119 (sequence 15)
Language
German
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119 Eine tüchtige Erzieherin, welche 'gründlichen Unterricht im französischen, englischen, in der Musik, sowie in allen Clementarfächern crtheilen kann, findet gute Stellung bei L. Simon Sußmann _ -_in Labes in Pommern. Goinicrnailtcu. Gouvernanten, welche in Wissenschaften, Sprachen und Clavier gründlich unterrichten, sich mit guten Zeugnissen ausweisen können, finden stets die vortheilhaftesten Stellen durch Mrs. (Null) Reisner. •11, Praterstraße, 41 ._ Wien. _ Eine alleinstehende Person, welche über ihre Moralität Ausweis geben kann, aber nur eine solche, welche Lust hat bei einein Wittwer mit einer erwachsenen Tochter die Wirthschaft zu führen, findet sofort gute und dauernde Stellung. — Franco Offerten nimmt entgegen I. Wohlmutb. Dahlenwarsleben b, Magdeburg. Eine geprüfte Lehrerin, die in allen Wissenschaften, der franz., engl. Sprache, den Handarbeiten und den Anfangögründcn der Musik unterrichtet, vorzügliche Zeugnisse besitzt und in einer diftinguirten Familie 71 > Jahre die Erziehung von 1 Kindern geleitet hat, sucht zu Ostern eine Stelle. Näheres bei Herrn 2t. äkölvy, Lobosth, Böhmen. Annonce. Ein junges Mädchen, mosaischen Glaubens, aus gebildeter Familie, welches auch in der Wirthschaft Bescheid weiß, wird für mein Manufactur- und Confeetionsgeschäft zum 1. April d. I. gesucht. I. M. Lubarsch Wwe. Landöberg a. d. W. Eine junge Lehrerin, jüd. Glaubens, welche das Lehrexamen für höhere Töchterschulen nachweislich gut bestanden, sucht in dieser Eigenschaft in einem streng jüdischen Hause, oder an einer Töchterschule Stellung. Nähere Auskunft erthcilt D. Levl) in Elbing. Ein junges gebildetes Mädchen sucht Stelle als Stütze der Hausfrau in allen Theilen des Haushalts, wie auch bei Erziehung der Kinder. Auf Salair wird weniger gesehen, wie auf angemessene Stellung zur Familie. Franko-Offerten unter X. Y. 7r>. erbittet inan an die Exped. dies. Bl._ Ein junge Dame, die in Sprachen u. Musil unterrichtet, sucht bei bescheidenen Ansprüchen zu Ostern eine Stelle als Gouvernante. Der Landesrabbiner Herr Dr. S. (Solm in Schwerin (Mecklenb.) ist erbötig auf postsreie Anfragen Auskunft zu geben. Für ein junges, äußerst brauchbares Mädchen auS achtbarer jüd. Familie, daS einer Hausfrau in der Wirthschaft und bei Erziehung der Kinder behülslich sein will, wird eine anständige Stellung gesucht; auch wäre eine Stelle als Gesellschafterin bei einer alten Dame desselben Glaubens angenehm. Gehalt wird weniger beansprucht als liebevolle Behandlung. Adresse: Annoncen-Agentur von Crohn N. Bischofs in Königsberg i/Pr._ Für ein junges Mädchen von 17 Jahren, mosaischer Eonfession, wird eine Stelle auf sobald als möglich im Haushalt, Putzgeschäft oder im Laden gesucht. — Auf Gehalt wird weniger gesehen, als auf gute Behandlung. Neflectanten wollen sich ungesäumt poste restante Hannover sub A. N. 3. melden. _ Bekannt in a ch n « <v Der Unterzeichnete Borstand bringt hiermit zur öffentlichen Kenntuiß, daß nn April e. die neuen Lehreurse der hiesigen Lehrerbildungsanstalt beginnen. Die Bedingungen für die Aufnahme die nur ein Mal jährlich und zwar beim Beginn des Sommersemesters erfolgt, sind folgende: 1) der Aufzunehmende muß mindestens das siebenzehnte Jahr zurückgelegt und das Alter der Bildungsfähigkeit noch nicht überschritten haben; 2) er muß die allgemeinen Borkenntuisse im Hebräischen, in biblischer Geschichte, sowie in den Elemeutargegenständen besitzen; 3) er hat dem Dirigenten der Anstalt folgende Schriftstücke eiuzureichen: a. einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf, welcher außer seinen persönlichen Verhältnissen, besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darstellt; b. ein Zeugniß über seine Schulbildung; v. ein amtliches Zeugniß über seinen bisherigen Lebenswandel; (1. ein ärztliches Zeugniß über seinen Gesundheitszustand; e. ein Geburtsattest. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen schriftlich zu Händen des Herrn Rector Horwitz bis zum 15. März d. I. einzusendeudeu Gesuches wird über die Zulassung des Angemeldeten znr Prüfung bestimmt, von deren Ergebnis; seine Aufnahme oder Zurückweisung abhängt. Der Unterricht wird unentgeldlich ertheilt. Für die Subsistenz haben die Zöglinge selbst zu sorgen. Berlin, im Januar 1871. Der Vorstand dev jüd. Gemeinde. Frankfurt am Main. Israelitisches Töchter-Pensionat. Prospecte und Angabe von Referenzen ertheilt die Vorsteherin Dorothea Japhet.

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