Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 35 (1871)
- Issue
- Heft 5 (31.1.1871)
- Date
- 1871-01-31
- Page
- Seite 99 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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99 Eine Dame, welche bereits seit einer Reihe von Jahren als Erzieherin und Lehrerin mit gutem Erfolge gewirkt hat, in den Elementarfächern, den modernen Sprachen und der Musik gründlichen Unterricht ertheilt, sucht eine ihren Fähigkeiten entsprechende Stellung. — Etwaige gefällige Offerten nimmt die Expedition dieser Zeitung unter Cliiifre L. T. 10. entgegen. B e k a n » t >n a ch n n g. Der Unterzeichnete Vorstand bringt hiermit zur öffentlichen Kenntnis;, daß im April c. die neuen Lehrcurse der hiesigen Lehrerbildungsanstalt beginnen. Tie Bedingungen für die Aufnahme die nur ein Mal jährlich und zwar beim Beginn des Sommersemesters erfolgt, sind folgende: 1) der Aufzuuehmende muß mindestens das siebenzehnte Jahr zurückgelegt und das Alter der Bildungsfähigkeit noch nicht überschritten haben; 2, er muß die allgemeinen Vorkenntnisse im Hebräischen, in biblischer Geschichte, sowie in den Elementargegenständen besitzen; 3) er hat dein Dirigenten der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen: n. einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenölauf, welcher außer seinen persönlichen Verhältnissen, besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darftellt; l). ein Zeugniß über seine Schulbildung; c. ein amtliches Zeugniß über seinen bisherigen Lebenswandel; d. ein ärztliches Zeugniß über seinen Gesundheitszustand; e. ein Gebnrtsatlest. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen schriftlich zu Händen des Herrn Rector Horwitz bis - zum 13. März d. I. einzusendenden Gesuches wird über die Zulassung des Angemelveten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebniß seine Aufnahme oder Zurückweisung abhängt. Der Unterricht wird unentgeldlich ertheilt. Für die Subsistenz haben die Zöglinge selbst zu sorgen. Berlin, im Januar 1871. Der Vorstand der jud. Gemeinde. Pension. Knaben, welche das hies. Gymnasium besuchen wollen, finden in meinem Hause liebevolle Aufnahme. Lewitbal, Religionßlehrer in Neu-Ruppin. Jyur Fabrikanten. Ein deutscher in St. Petersburg wohnhafter Ingenieur wünscht die Vertretung renomirter leistungsfähiger Fabriken zu übernehmen. Beste Referenzen! Gef. Fr.-Oss. unter v. 033. bes. d. Annoncen-Exp. von W. Thienes in Elberfeld. Zrrv Beachtung! Anzeigen, die wir bis Freitag erhalten, können in der nächsterscheinenden Nummer Aufnahme finden, wenn der Inferatentheil nicht bereits gefüllt ist. Zugleich bitten wir, um Irrthümer zu vermeiden, um deutliche Handschrift, namentlich der Unter fch r i ft e n. Die auf Inserat-Chiffre eingehendenBriefe nehmen wir nur frankirt an; die Weiterbeförderung unsererseits kann nur auf Kosten der Cmpfänger geschehen. Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. Tic israclitischc Rcligicmslclire. Ausführlich dargestellt von!)>-. Ludwig Philip pson. 3 Bände gr. 8. broch. früher 31/;« Thaler, jetzt 28 Ngr. Im Berlage von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig erschien: Rath des Heils. . Eine Mit gäbe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Ji.-ir mizw.'ili, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von vr. Ludwig Philippson, Herausgeber d. Allg. Zeitung des Judentl-uinS. Mit Stahlstich und Tirelkupfer, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen niitgcben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Eercmonialgesetz dcö Judentbums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestcllt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, auS der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend.