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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-10-23 · Heft 43 (23.10.1866) · p. Seite 687

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 43 (23.10.1866)
Date
1866-10-23
Page
Seite 687 (sequence 13)
Language
German
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687 lung beit „ung<tt.=tftaet Landeslehrerverern" als constituirt. Zum Schluffe nahm noch Herr M. R. Fuchs, Mitglied der hies. Schulcommission das Wort und gab in einer gehaltvollen Ansprache im Namen der hiesigen israel. Gemeinde das Versprechen ab, den Verein nach Möglichkeit fördern und unterstützen zu wollen. Möge nun dieser unter dem Beistände Gottes gedeihen und eine segensreiche Wirksamkeit entfalten. Sal. Blum, Hauptschullehrer aus Neu-Verbasz. Anzeigen. Bewerbung um das bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin bestehende Stipendium der Benny-Burchardt'schen Eheleute zu Landsberg a. d. W. Das von den Benny-Burchardt'schen Eheleuten zu Landsberg a. d. W. bei der Königlichen Gewerbe-Akademie zu Berlin gestiftete Stipendium, bestehend aus den jährlichen Zinsen von vier Königl. preußischen Staats- Anleihe-Scheinen des Jahres 1856 ä 1000 Thlr., für junge Leute jüdischen Glaubens, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung als Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lage befinden, ist erledigt, und soll am 1. October d. I. ab, wieder verliehen werden. Die Verleihung erfolgt am 25. Januar k. I. von dem Königl. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten auf den Vorschlag des Director der Königlichen Gewerbe-Akademie der Art, daß der Genuß desselben mit dem 1. October des vorhergehenden Jahres beginnt. Bei der Bewerbung haben diejenigen den Vorzug, welche mit dem Stifter oder dessen Ehefrau dem Grade nach am nächsten verwandt sind. Bei dem Mangel an verwandten Bewerbern haben diejenigen den Vorzug, welche zur Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Landsberg a. W. und falls auch solche nicht vorhanden sind, diejenigen, welche in Sonnenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt es an solchen Bewerbern, so entscheidet die größere Bedürftigkeit, so wie die beffere Qualification und moralische Führung. Die Bewerber um das vorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melden, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahme-Bedingungen genügen. 1) Der Bewerber muß wenigstens 17 und darf höchstens 27 Jahre alt fein. 2) Er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer zu Entlaffungsprüfungen berechtigten Provinzial-Gewerbeschule oder Realschule oder bei einem Gymnasium das Zeugniß der Reife erlangt hat. Die Bewerbung ist frankirt bei dein Unterzeichneten bis spätestens den 1. November d. I. schriftlich einzureichen und muß von folgenden Attesten begleitet sein: a. Dem Geburtsschein des Bewerbers, b. dem Zeugniß der Reife, o. einem Führungsattest der Ortsbehörde, ä. einem Bedürftigkeitsattest derselben. Berlin, den 28. September 1866. Der Geheinte Ober-Bau-Rath und Director der Königlichen Gewerbe-Akademie. Nottebohm. Die Stelle eines Rendanten und Secretärs der hiesigen Synagogen-Gemeinde ist zum 1. Januar 1867 zu besetzen. Oualistcirte Bewerber jüdischen Glaubens wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugniffe bis zum 20. November d. I. bei dem Unterzeichneten Vorstande melden, und werden besonders diejenigen Candidaten berücksichtigt, welche bereits bei Gerichts- oder Verwaltungs-Behörden gearbeitet haben. Das feste Gehalt excl. Nebenrevenüen ist auf 300 Thaler pro Jahr normirt, wird aber bei besonders guter Qualification und entsprechenden Leistungen auf 400 Thlr. erhöht. Lissa, R.-B. Posen, im October 1866. Der Verwaltungs-Vorstand d. Synagogen-Gemeinde. Die hiesige israelitische Gemeinde'sucht sogleich einen Religionslehrer, Schächter und Vorbeter. Diese Stelle trägt 150 Thlr. ein, bei freier Station. Gadebusch in Mecklenburg, October 1866. S. Franck. Annonce. Zu Neujahr 1867 wird in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters vacant. Gehalt bei freier Station 110 Thlr. nebst die Schächtgebühren. Reflectanten wollen sich franco melden bei Theodor Ascher, Vorsteher. Hagenow, 1. October 1866. Die Lehrer- und Cantor-Stelle in Anrath wird mit dem 1. Januar 1867 vacant und soll baldmöglichst wieder besetzt werden. Gehalt bei fteier Wohnung 230 Thaler. Oualistcirte Bewerber wollen ihre Anerbietunen franco an Herrn Lehrer A. Sassen in Anrath ei Crefeld (Rheinpreußen) einsenden. Zum 1. Novbr. oder längstens 1. Januar sucht die israel. Gemeinde zu Hattingen einen exam. unverheiratheten Elementaru. Religionslehrer und pn. Gehalt 220 Thlr. fix nebst freier Wohnung und Heizung. Bewerber wollen ihre Zeugniffe einschicken. Der Vorstands

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