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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-07-17 · Heft 29 (17.7.1866) · p. Seite 466

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 29 (17.7.1866)
Date
1866-07-17
Page
Seite 466 (sequence 16)
Language
German
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Die beste Bezugsquelle für schönste und billigste Tapeten und Fenster-Rouleanx ist die Bonner Tapetenfabrik I. Meyer in Bonn, Cöln und Cobleriz. Erklärung den Religionslehrer Adolf Messing betreffend. Hiermit will ich nur öffentlich constatiren, daß dieser Mann, bisher in Malchow (Mecklenb.), von welchem ich Beweise von Niederträchtigkeiten in Händen habe (wie mir die Exped. d. Ztg. bezeugen kann), nach Amerika übergestedelt ist, und also meinerseits nicht gerichtlich belangt werden kann. Es erklärt sich somit sein gemeines Schimpfen in Nr. 25 d. Bl. auf mich, den er doch zuerst in schmutzigster, frechster und beleidigendster Weise herausgefvrdert hatte. A. Magnus. Neustadt (Mecklenburg). Entgegnung und Rechtfertigung. In Nr. 26 der „Zeitung des Judenthums" schreibt Herr Dr. Herxheimer, daß ich nicht berechtigt sei, die 2. Auflage des Bibelwerkes erscheinen zu lassen. In Folge der inzwischen eingetretenen kriegerischen Zeit, ist nur die Art der Honorarsbezahlung zwischen uns nicht vereinbart worden, ein änderes Hinderniß, wie aus weiter folgenden Zeilen hervorgeht, kann nicht vorliegen. Wenn Herr vr. H. etwa Mißtrauen gegen mich hegt, ich würde den Druck beginnen, bevor die Honorarsbezahlung zwischen uns geregelt sei, giebt das noch keinen Beweis, mir das Verlagsrecht abzusprechen. Herr vr. H. hätte immer noch Zeit genug, gegen mich einzuschreiten, wenn ich mir dieser Art ein Verschulden zukommen ließe.- Zu seiner Beruhigung erkläre ich hiermit öffentlich, -wenn bis zur eigentlichen Drucklegung die Kriegsverhältniffe den Abschluß eines Vertrages nicht gestatten, ich bei einem hiesigen Banquier das Honorar sicherstellen werde. Als Beweis, daß ich zur vorläufigen Prospectus-Ausgabe berechtigt war, diene die mir von Herrn vr. H. in Bernburg persönlich übergebene, von ihm eigenhändig unterschriebene Verlagszusicherung, welche lautet: „Herrn I. Knöpflmacher in Wien. Bernburg, den 29. April 1866. Durch Gegenwärtiges gebe Ihnen die Versicherung, daß Sie mein Bibelwerk Newiim und Ksuwim für die 2. Auflage in Verlag erhalten, unter der Bedingung, daß. ich von Ihnen Thlr. ..Honorar nebst 10 - Freiexemplaren, in der durch den Contract näher bestimmten Weise empfange. vr. Herxheimer m/p." Z. Knöpflmacher. Nr. 25 dieses Blattes brachte unter den Inseraten einen Schmäh- und Berläumdungsartikel von Seiten eines „Religionslehrers" Herrn A. Messing zu Malchow gegen den Kaufmann Herrn A. Magnus in Neustadt in Mecklenburg, worüber viele Gemeinden Mecklenburgs erstaunt waren. Kennt Herr Messing das Gesetz im 3. Buch Moses, Cap. 19, BerS 16 nicht, wo es heißt: „Gehe nicht als Verläumder umher unter deinem Volke." Zur Berichtigung dieses Artikels muß ich besonders anführen, daß Herr Magnus in Neustadt, Gött sei Dank, nicht den Charakter besitzt, wie ihn Herr Messing schildert. Herr A. Magnus ist als wahrheitsliebender, aufrichtiger und redlicher Mensch bekannt. Ich bitte Herrn Magnus, sich nicht länger mehr mit Religionslehrer, die ihren Nächsten verläumden, einzulaffen und jede Antwort Messings unberücksichtigt zu lassen.. Neubrandenburg. Der hiesige Religionslehrer. Carlsbad, 24: Juni 1866. Gestern hatten wir den Hochgenuß, eine Predigt in dem mit dem hierortigen israel. Hospital in Verbindung stehenden Tempel von Sr. Ehrw. dem Herrn Oberrabbiner Spitzer aus Effek in Ungarn, d. Z. Curgast hier, zu hören. . Redner bewährte sich als Meister auf der Kanzel, und waren die zahlreichen Anwesenden verschiedener Confessionen, darunter auch einige hohe Geistliche, durch seine gemüth- und schwungvollen Worte wahrhaft erbaut und begeistert. Es fühlen sich Alle, die 'dem Gottesdienst angewohnt, dem verehrlichen Tempelvorstande sehr verpflichtet für den Seelengenuß, der ihnen durch dessen Ansuchen an gedachten, eminenten Redner, der es verstand, eine solche gemischte Hörerschaft zu entzücken, bereitet ward. vr. M.- Bei W. Adolf <*? Co. in Berlin 59. Unter den Linden ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israelitische Frauen von kvdevkL Volk, geb. keiuemauu. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös jüdischen Haushaltung. Vierte Verb. Aufl.— Preis : geh. 1 Thlr. Sauber geb. I1/* Thlr. Druckfehler. Nr. 27, S. 419, Sp. 2, Z. 29 v. u. lies „Judenbekehrungsgesellschaft". — S. 421. (Dp. 1. Z. 6 v. u. lies „Beachtung". — S. 427, Sp. 1, Z. 11 v. u. lies „Bruderkrieg". — S. 432, Sp. 1, Z. 7 v. o. lies „Stammesbrüder". Red. Jüdisches Volksblatt No. 28.1866. Eine merkwürdige Verhandlung im Talmud.—Der Judenmord zu Deggendorf lSchluß). — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich 1 Thlr. Vierteljährlich V« Thlr. Perlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redakteur »r. H. Lotze.

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