Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 12 (20.3.1866)
- Date
- 1866-03-20
- Page
- Seite 188 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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An meiner Luch- und Modewaaren-Handlung en gros & en detail, kann ein Lehrling sofort placirt werden, und sehe gef. Offerten' entgegen. Magdeburg. Hermann Frank. Annonce. ' Für unser Tuchfabrik-Geschäft, welches an Sabbath¬ und Feiertagen geschloffen ist, suchen wir einen, mit guten Vorkenntniffen versehenen Lehrling. ■ Id. Marx L5 Söhne in Aachen. Für meinen Sohn, welcher Ostern das Real-Gymnasium in Berlin mit dem Zeugniß aus Secunda verlaßt, suche ich 'zu Ostern oder Johannis eine Stelle als Lehrling in einem lebhaften Manufactur-Geschäfte. , Reflectanten wollen sich gefälligst an mich wenden. Joseph Lindemnnn in Ludwigslust in Mecklenbg. In meinem Tuch- und Manufacturwaaren-Geschäfte en gros finden zwei Lehrlinge sofort Stellung. Es müssen solche jedoch eine schöne Hand schreiben und perfect im Rechnen sein. Meldungen nehme ich entweder nach hier oder während der Messe in Leipzig, im Gewölbe Brühl- und Nicolaistraßenecke Nr. 28, entgegen. Adolph Frank. Magdeburg, 14. März 1 866. . Ein junges Mädchen, Mecklenburgerin, aus guter Familie, die m allen weiblichen Handarbeiten erfahren ist, auch das Putzmachen erlernt hat, wünscht zum baldigen Antritt eine Stelle, der Hausfrau in der Wirthschaft behülflich zu sein. — Es wird weniger auf Gehalt, als auf gute Behandlung gesehen. Franko-Offerten nimmt die Expedition dieses Blattes unter Chiffre H. ffl. entgegen. Ein achtbares junges' Mädchen, Israelitin, sucht eine Stelle, um der Hausfrau in Allem behülflich zu sein, oder einen Hausstand selbständig zu führen, zu Ostern oder zum Mai. Franco-Offerten unter Buchstaben J. H. befördert die Expedition der Judenzeitung. Für ein solides, in schönster Blüthe stehendes, 24 Jahre altes Mädchen, von braven Eltern und gut erzogen, wird ein solider Ehegatte gesucht. Dasselbe war in einer schönen Stadt in einem Geschäft-'und ist jetzt mit Kleidermachen beschäftigt, worin es sehr erfahren ist; es .kann als tüchtige, ökonomische Hausfrau empfohlen werden. Auf das Versprechen strengster Discretioy wird den Reflectanten auf Wunsch die Photographie Übermacht und wollen solche ihre Offerten unter Chiffre ö.. F. 14 der Expedition dieses Blattes einsenden. Eine Gouvernante (Israelitin) wird für eine Familie auf dem Lande in Oberschlesien zum sofortigen Antritt gesucht. Musikalische Bildung ist Erforderniß. Meldungen und Zeugnisse beliebe man an den Schuldirigenten Herrn W. Loewy in Lublinitz O./S. zu adressiren. 188' Eine zuver lass: ge Person gesetzten. Alters, die 10 Jahre in Paris als Gouvernante war, sucht eine Stelle zu Kindern, oder auch zur Führung des Haushalts. — Nähere Auskunft ertheilt A Herrmanns, Lehrer in Cöln. Pensionat in Berlin, für Töchter jüdischer Elter», die eine höhere Bildung erstreben. Elisabethufer 25. Eltern und Vormünder, die ihren Kindern, resp. Pflegebefohlenen eine Erziehung und Bildung angedeihen zu lassen wünschen, wie sie die gegenwärtige Zeit, namentlich in höher gestellten Familien erfordert, dabei aber die Zöglinge jüdischen Sitten und Bräuchen nicht entfremden lassen, besonders die Speisegesetze und.die Heiligung der Fest- und Samstage conservirt wissen wollen, bietet das in der Ueberschrift genannte Institut die beste Bürgschaft zur Erreichung dieses Zweckes. Gefertigte hat sich mit 3 jungen Damen (Schwestern) aus einem in weiten Kreisen als sehr achtbar bekannten Hause in Verbindung gesetzt, die ihre educatorische Thätigkeit meinem Institute widmen. Erwähnte Damen, auf einer der höchsten Lehranstalten Preußens (einer Universitätsstadt) ausgebildet, das Gebiet der modernen Erziehung vollständig beherrschend, namentlich der neueren Sprachen, des Franz., Engl. u. Italien, vollständig mächtig, waren verschiedentlich in ..den vornehmsten Familien pädagogisch thätig, und haben ausweislich die glänzendsten Erfolge erzielt. Wie kein Opfer gescheut worden, für die geistige Ausbildung der dem Institute anzuvertrauenden Zöglinge die gediegensten Kräfte zu gewinnen, wird von der anderen Seite nicht minder für ihr physisches Wohl sorgfältgist Bedacht genommen. Mütterliche Sorgfalt wird jeden Schritt und Tritt der Zöglinge bewachen. Anständiger Tisch,, größte Sauberkeit und comfortable Zimmer in gesundester Lage der Stadt sollen den Aufenthalt, in der Anstalt höchst angenehm machen. Der Tag der EröffnmH ist der 15. April dieses Jahres, bis wohin man sich Anmeldungen erbittet und Auskunft über die-Bedingungen ertheilt. Regina Hirsch, Berlin, Elisabethufer 25. Referenzen bei Herrn Dieck, Jnspectyr der höh, Töchterschule in Halle, den Herren Gymnasialdirector Professor Dr. Eckstein in Leipzig und Rabbiner Dr. Goldschmidt in Leipzig, Herrn Oberrabbiner Rappaport und Professor Dr. Kämpf in Prag, Herrn Rabbinatsaffessor Rösenstein in Berlin, Herrn Prediger Dr. Jellinek in Wien,