Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 30 (1866)
- Issue
- Heft 10 (6.3.1866)
- Date
- 1866-03-06
- Page
- Seite 156 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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156 i'i Äneiftäetv Erzieherin/ welche'ckußer ■ den gew. Lehrfächernauch -im Franz., Englischen und in der Musik Unterricht ercheiltz findet zuni 1. Mai d. I. eine Stelle in Cöln a. R. - -fv Anineldungen unter L Z. No. 100. erbittet man unter Beifügung von Zengniffen-durch die Expedit?te Zeit, des Judenthüms. ’ ' " Gesucht wird für ein geb. junges Mädchen in . einem' gutm' Hause eine Stelle zur Stütze der Hausfrau in Haus und Küche, behufs Erlernung der Wirthschast. ' 'Lehr- Und Kostgeld wird ' ebensowenig gegeben, als Gehalt beansprucht... : v_ : ’ . . . Frankirte Adressen unter X. Y. Z. werden von der Exped. d. Z. entgegengenommen. ^' ' §in junges Mädchen, Mecklenburgerin, aus guter Färmlie, die in allen^ weiblichen Handarbeiten erfahren ist5' auch' das Putzmachen erlernt hat, wünscht zum baldigen^ Antritt eine Stelle , der Hausfrau in der Wirthschafi behülflich zu sein. — Es wird weniger auf Ge- HÄlt,' als auf gute Behandlung gesehen. ' 'Manko-Offerten nimmt die Expedition dieses Blattes unter' Chiffre H. A. entgegen. . Mehrere Knaben,' welche eine höhere Schule in Cöln a.. Rhein besuchen wollen, oder Handlungslehrlinge finden in jener Stadt' gegen angemessene Vergütung Kost und Logis, sowie Beaufsichtigung in der Familie. Postfreie Anfragen unter der Bezeichnung M.; P. 16 besorgt die' Exped. dieser Zeitung.' . Lehr- und Pensions-Anstalt - von vr. Eduard Nathan in Hamburg. Wegennäherer Auskunft wende man sich gefälligst . an den Vorsteher. Dr. Eduard I^athan, 2te Markt- ' straße 2// '.. .. Israelitisches Pensionat und höhere Töchterschule von Rosa Levis. Antonitterstraße 40.- ©Sin. , _ Mit Ostern können wieder einige.junge Mädchen in meiner Anstalt Aufnahme finden. In meinem MusE-Jnstitut zur Ausbildung von Cantoren, beginnt ein neuer Kursus am 1. Mai dieses Jahres. - _ Äöni g s ber g in Pr. ' r , H. Weintraub, Cantor. ' Für ein solidesin schönster! Blüthe stehendes, 24 Jahre•• altes Mädchen, von .* braven Eltern * und; gut erzogen, wird ein-guter. Ehegatte gesucht. Dasselbe, war in einer schönen Stadt in-einem Geschäft und ist'jetzt mit. .Kleidermachen beschäftigt, worin , es -sehr erfahren ist; . eskann als tüchtige,-, ökonomische Hausfrau, empfohlen werden.! - Auf das 'Versprechen strengster Discretion wird den Reflectanten auf Wunsch die Photographie Übermacht und wollen' solche ihre Offerten, unter Chiffre 8. k. 14 der Expedition dieses Blattes einsenden. Pensionat in Berlin, für Töchter jüdischer Eltern, die eine höhere Bildung erstreben. Elisabethufer 25. Eltern. und Vormünder, die ihren Kindern, resp. - Pflegebefohlenen eine Erziehung und Bildung angedeihen zu lassen wünschen, wie sie die; gegenwärtige Zeit, namentlich in höher gestellten Familien erfordert, dabei aber die Zöglinge jüdischen Sitten und . Bräuchen nicht entfremden lassen, .besonders die Speisegesetze und die Heiligung der Fest- und Samstage conservirt wissen wollen, bietet das in der Überschrift genannte. Institut die beste Bürgschaft zur Erreichung dieses Zweckes. .. Gefertigte hat sich mit 3 jungen Damen (Schwestern) aus einem in weiten Kreisen als sehr achtbar bekannten Hanse in Verbindung gesetzt, die ihre educatorische Tätigkeit meinem Institute widmen., Erwähnte Damen, auf einer der höchsten Lehranstalten Preußens (einer Universitätsstadt) ausgebilbet, das Gebiet dex modernen Erziehung vollständig beherrschend, namentlich der neueren Sprachen,' des Franz., Engl. u. Italien, vollständig mächtig,. waren verschiedentlich in den vornehmsten Familien pädagogisch thätig, und haben ausweislich die glänzendsten Erfolge erzielt. Wie kein Opfer gescheut worden, für die geistige Ausbildung der dem Institute anzuvertrauenden Zöglinge die gediegensten Kräfte zu gewinnen, wird von der anderen Seite nicht minder für Ihr physisches Wohl sorgfältigst Bedacht genommen, . . „ . „ Mütterliche Sorgfalt wird, jeden Schritt. und Tritt der Zöglinge bewachen. Anständiger Tisch, größte Sauberkeit und cornsortable Zimmer in gesundester Lage der Stadt sollen den Aufenthalt in der Anstalt höchst angenehm machen. Der Tag der Eröffnung ist der 15. April dieses Jahres, bis wohin man sich Anmeldungen, erbittet und Auskunft über die Bedingungen ertheilt. Negina Hirsch, Berlin, Elisabethufer 25. Referenzen bei Herrn Dieck, Inspektor der höh. Töchterschule in Halle, den Herren Gymnasialdirector Professor Dr; Eckstein in Leipzig und Rabbiner Dr. Goldschmidt in Leipzig, Herrn Oberrabbiner Rappaport und ^Professor Dr. Kämpft in Prag, Herrn Rabbinatsassessor Rosenstein in Berlin,- Herrn Prediger Dr. Jellinek in Wien»