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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1866-02-20 · Heft 8 (20.2.1866) · p. Seite 124

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
30 (1866)
Issue
Heft 8 (20.2.1866)
Date
1866-02-20
Page
Seite 124 (sequence 14)
Language
German
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124' Äer mir findet ein Lehrling für's CoinpLoit und Dötailgeschäft eine Stelle Kost und Wohnung im Hauses je nach den Verhätnissen gratis. Anmeldungen franco. \ 3 Znudy, Eisenwäarenfabrik und! Handlung in Wesel a. Rhein. Für meine Engros-Handlung in Posamentir- und kurzen Waaren suche ich zu Ostern einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. ' Wolfenbüttel, 15. Februar 1866. AL. Samfon. Zur Unterstützung der Hausfrau wird zürn 1. April eine in gesetzten Jahren gebildete Wirthschäfterin bei gutem Gehalt gesucht. Frankirte Meldungen an Benny Bnrchardt in Landsberg a. Warthe. Eine gepr. Lehrerin (Jüdin), die außer in den gewöhnlichen Lehrfächern im Franz., Engl., Italien., im Clavierspiel und Gesang unterrichtet, wünscht zu Ostern eine Stelle als Erzieherin in einer größeren Stadt des In- und Auslandes. Herr Dt. Ritter in Berlin, Johannisftr. 3a. giebt nähere Auskunft.. Für ein junges Mädchen, die im Laden sowohl wie im Haushalt Beschäftigung findet, steht gleich eine Stelle. offen. Adresse unter 8. in der Expedition dieser Zeitung. Annonce. Eine Erzieherin, mos. Confession, die tüchtige Kenntnisse in der deutschen und französischen Sprache, in den .weiblichen Handarbeiten und in Forte-Piano besitzt und in all diesen auch guten Unterricht ertheilen kann, kann sofort in meinem Hause zu 4 Mädchen, im Alter von 4—12 Jahren ein anständiges Unterkommen finden. Offerte sammt den nöthigen Zeugnissen sind bis Ende April l. I. entweder an die ehrsame Redaction dieses Blattes oder an den Gefertigten portofrei zu übersenden, eine kinderlose Wittwe oder Damen, die auch der ungarischen Sprache mächtig find, werden vörgezogen. S. a. Ujhely, d. 8. Febr.,1866. pr. Tokay in Ungarn. Jos. Deutsch. Für Erzieherinnen. Für eine dreizehnjährige mutterlose Waise, einer der besten Familien hiesiger Stadt angehörend, wird unter sehr günstigen Bedingungen für Mitte Mai eine Dame im Alter von etwa 25 Jahren als Erzieherin gesucht, welche neben allgemeiner Bildung und der Kenntniß der neueren Sprachen die Befähigung besitzt, den Unterricht im Clavierspiele zu überwachen und zu leiten. . Das Nähere bei I. Schönhof, Lehrer, Fischerfeldstr. 10, in Frankfurt a. M. Ein israelitisches Mädchen,- die schon 25 Jahre die Stelle als Köchin begleitet irnd in allen Geschäften sehr erfahren ist, wünscht ihre jetzig Stelle zu vertauschen. 'Adresse gefälligst Emilie Liebman'n J. 2. No: .23 parterre in Mannheim. Zur Beachtung^ Ein junges Mädchen. aus anständiger Familie, 16 Jahre alch und in allen weiblichen Haus- und Hand- Arbeiten erfahren, besonders zuverlässig für eine streng koschere Wirthschaft, wünscht sobald wie möglich eine Stelle zur Stütze der Hausfrau anzunehuten, wo ihr jedoch gleichzeitig Gelegenheit zur ferneren Ausbildung geboten wird. Es wird weniger auf hohes Salair wie auf eine gute Behandlung gesehen. . ' Näheres zu erfahren durch ^portofreie Anfragen unter Chiffre 8. 8. 22 poste restante Aschersleben. Eine anständige jüdische Familie in .Größ-Glogau wünscht einen Knaben oder ein Mädchen in'Pension zu nehmen. Hierauf Refiectirenden erlheilt Auskunft I. Jttphn in Berlin, Neue Friedrichsstr. 70. Englisches Peüftonat in Leipzig. Bon Ostern d. I. finden Handlungslehrlmge oder auch Zöglinge hiesiger Lehranstalten Aufnahme in meinem Hause als Pensionäre. Bei sorgfältiger Ueberwachung und liebevoller Behandlung wird meinen Pflegebefohlenen vortreffliche Gelegenheit geböten, sich in der englischen Sprache, die in meinem Hause stets gesprochen wird, auszubilden. Die besten Empfehlungen stehen mir sowohl in Deutschland, wie in. England zur Seite. Alles Nähere auf portofreie Anfragen an Vr. D. Asher, Lehrer der engl. Sprache in Leipzig. Herraths-Gesuch. Ein junger Israelit in einer der ersten Städte Norddeutschlands, angenehme und gebildete Persönlichkeit, der eine ehrenvolle sociale Stellung einnimmt uuv ein gutes Geschäft besitzt, sucht eine, an Geist und Herz gebildete, vermögende Frau aus guter Familie. Hierzu wird dieser ungewöhnliche Weg beschritten ans Mangel an geeigneter anderweitiger Gelegenheit, sowie aus Abneigung gegen die gebräuchliche Art der Vermittlung. Unter Zusicherung der ehrenhaften Discretion werden directe Mittheilungen unter Chiffre M. P. 25. poste restante Düsseldorf unsrankirt erbeten. empfehle ich mein Lager Roth-, Rhein-und Ungar. Weine sowie auch sämmtliche Sorten Liqueure. Ich bitte um rechtzeitige Aufträge. IM. Werner in Deutsch Crone.

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