Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 49 (5.12.1865)
- Date
- 1865-12-05
- Page
- Seite 767 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Für ein lebhaftes Putz-Geschäft in eine -er größeren Städte Thüringens wird eine gewandte, technisch geübte Direetrice gesucht. Die liebevollste Aufnahme und Behandlung von Seiten der betreffenden Familie wird zugesichert. Gefällige Meldungen nebst Angabe des zu verlangenden Salairs und früherer Conditionen nimmt franko entgegen Frau Paulrne Cohn Ln Mühlhausen L/Th. Ein mit guten Zeugnissen versehenes israelitisches Mädchen, in der Haushaltung, sowie in der feinen und bürgerlichen Küche gründlich erfahren, wünscht bis zum 1. März k. I. Stelle als Haushälterin oder Köchin, um sich zu verändern. Franko-Offerten unter 8. 12 in der Expedition dieses Blattes. Eine gebildete junge Dame wünscht Placement, die etwa fehlende Hausfrau zu repräsentiren, oder zur Stütze derselben, im Haushalt und Handarbeiten sehr gut erfahren und auch etwas musikalisch, e^s wird weniger auf hohes Salair als auf gute Behandlung gesehen. Franko-Offerten erbittet man M. J. 10. poste reslanle Cöln. Zwei junge Mädchen, jüdischer Eonfession, 19 und 17 Jahre alt, gesund und von angenehmem Aeußern, suchen Stellung als Laden- oder Wirthschaftsmamsell. Beide, aus achtbarer Familie, schreiben eine gute Handschrift und correct und besitzen auch die nöthigen Kenntnisse im Hauswesen. Das Nähere durch die Expedition dieser Zeitung unter Chiffre 8. 8. # 2. Eine junge Dame aus achtbarer Familie, welche die Wirthschaft erlernt hat, wünscht in einem jüdischen guten Hause zur Unterstützung der Hausfrau placirt zu werden. Frau Adathan, Molkenmarkt 13, 2. Etage, Berlin, wird so gütig sein, nähere Auskunft zu ertheilen. Ein Mädchen, Israelitin, welche in der Küche Bescheid weiß, auch längere Zeit bei einer Herrschaft gedient hat, kann auf Mai 1866 einen guten Dienst bekommen. Adressen unter A. B. 20. besorgt die Expedition dieses Blattes. Eine Gouvernante mos. Glaubens, welche gute Zeugnisse über ihren Bildungsgang und ihre bisherige Stellung aufweisen kann, wünscht Unterzeichneter für seine 12jährige Tochter p. 1. Januar zu engagiren. — Offerten unter Angabe der Bedingungen werden bald erbeten. — Hartwig Kantorowicz, Posen. mtnn ju a ■»na von Glas-, Metall- und Silberplatierung sind stets vorrächig zu haben bei S. GultmaNN, Berlin, kleine Hamburger Straße No 12. Anzeige. Junge Männer, welche sich dem Cantorfache widmen wollen, finden hier unter sehr billigen Bedingungen Aufnahme. Es wird Unterricht ertheilt in Stimmbildung nach Wiener Methode, theoret. und prakt. Gesang, Recitativ, sowie Vortrag mit oder ohne Orgelbegleitung bis zur vollkommenen Ausbildung. Näheres ertheilt auf frankirte Anfrage I. Gerstel, Cantor. Buchau in Württemberg. Herraths-Antrag. Ein junger Mann, 29 Jahr alt, Cantor einer gro-, ßen Gemeinde Deutschlands, mit einem Einkommen von jährlich 14 bis 1500 Gulden und lebenslänglicher Anstellung, wünscht sich mit einem jungen hübschen, gebildeten Mädchen, die auch einige musikalische Kenntnisse besitzt, zu verheirathen, einiges Vermögen wäre erwünscht. Ernstgemeinte Offerten nebst Beilegung einer Photographie, nimmt unter Z. A. B. 30 die Expedition d. Bl. entgegen. Strengste Verschwiegenheit auf Ehrenwort. Der israelitische Handwerks- und Ackerbau- Befördernngs-Verein in Bayern ertheilt an bayrische Israeliten, welche ein Handwerk oder den Ackerbau zu erlernen gesonnen sind, Ermunterungs- Preise. Die Handwerke, bei deren Erlernung und überhaupt die näheren Bestimmungen und Bedingungen, unter welchen solche Preise ertheilt werden, beliebe man in den §§. 2 bis 14 der Statuten einzusehen, welche bei den verehrlichen Rabbinaten vorliegen. Auch Handwerksmeistern und Ackerbauern läßt der Verein unter gewissen Voraussetzungen (Statuten §.16 und 20) Unterstützung angedeihen, sofern sie bereits drei Jahre Mitglied des Vereins sind. München, den 28. November 1865. Der Verwaltungs-Ausschuß. 8. Aud, Rabbiner, als Vorsitzender. A. Oettinger, Secretär. Spielwerke mit 4 — 36 Stücken, worunter Prachtwerke mit Glockenspiel, Trommel und Glockenspiel, mit Flötenspiel, mit Himmelsstimmen, mit Mandolinen; ferner: Spieldosen mit 2 — 12 Stücken, Necessairen, Cigarrentempel, Photographie-Albums, Schreibzeuge und Schweizerhäuschen mit Musik, alles fein geschnitzt oder gemalt; Puppen in Schweizertracht mit Musik, tanzend, stets das Neueste empfiehlt I. H. Heller in Bern. — Franco. — Defekte Werke oder Dosen werden reparirt. Diese Werke, die mit ihren lieblichen Tönen jedes Gemüth erheitern, sollten in keinem Salon und an keinem Krankenbette fehlen.