Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 39 (26.9.1865)
- Date
- 1865-09-26
- Page
- Seite 610 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Gouvernanten-Gesuch. . In eine größere Stadt Italiens, wird für zwei Mädchen im Ater von 10 und 12 Jahren eine tüchtige Erzieherin, die der deutschen, französischen und italienischen Sprache, ferner der sonst nöthigen Wiffenschasten mächtig Ist, zum alsbaldigen Eintritt gesucht. - Franko-Offerten mit Beifügung der Zeugnisse und Angabe der seitherigen Carriöre besorgt die Exp. d. Bl. Eine tüchtige Erzieherin, der engl, und französischen Sprache mächtig, namentlich gute Pianistin! wird sofort bei gutem Salair gesucht. Adresse wird erbeten bei L. Simon Lußmann in Labes ,in Pommern. J«f «rat. Für eine noble, reliöse Familie wird eine Erzieherin gesucht, welche 2 Mädchen in allen Elementar-Gegenständen, der franz. und engl. Sprache, im Clavier und in allen Handarbeiten zu unterrichten vermag, und zugleich streng religiös ist. Gehalt 100—1,50 Thlr. p. a. nebst freier Station. Franko-Offerten nebst Zeugnissen beliebe man an den Herrn Cantor Weintraul» in Deutsch-Eylaü (Westpreußen) zu richten. Pensionat. Knaben, welche eine hiesige Schule besuchen oder in ' eine Handlung eintreten , können zu jeder Zeit bei mir in Kost und Logis, ausgenommen werden. Die Zöglinge stehen unter beständiger Aufsicht, genießen eine sorgfältige, religiöse Erziehung und eine treue Pflege, wie im elterlichen Hause. Die Lehrgegenstände sind: deutsche, französische, englische und hebräische Sprache, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Rechnen u. s. w. Näheres in meinem Prospectus. Jsaae Mayer, Inhaber eines Pensionats in Frankfurt a/M. hinter der schönen Aussicht 4. Zürich. Bei dem Unterzeichneten israelitischen Cultus-Beamten dahier, finden junge Leute, die die hiesigen vorzüglichen Lehranstalten besuchen, in einer, an gesundester Lage gelegenen Wohnung gewissenhafteste körperliche Verpflegung und acht religiöses jüdisches Familienleben. Gleichzeitig erlaube ich mir, dem geehrten reisenden Publikum meine Restauration wieder in Erinnerung zu bringend — Es bittet, diese Annonce nicht mit ähnlichen anderen verwechseln zu wollen, der auf frankirte Anfragen nähere Auskunft ertheilende M L. Meyer. ' Seefeld No.' 551. In meiner Penstons und Erziehungs-Anstalt für Töchter mosaischen Glaubens in Berlin finden wieder Zöglinge jeden Alters unter günstigen Bedingungen Aufnahme. — Unterricht in allen Wiffenschaften, Sprachen, Musik, Zeichnen und Handarbeiten. — Sittliche Erziehung, liebevolle Pflege und angenehme Häuslichkeit. — Das Vertrauen und die Zufriedenheit der Eltern aller meiner Zöglinge, sowie die guten Erfolge meiner seit Jahren bestehenden Anstalt sind die besten Bürgen für dieselbe. Frau Therese Gronau, geprüfte Lehrerin. Neue Königsstraße Nr. 67. Israelitisches Handels - Institut z« Brüssel (Selgien) 39 unä 40 Chaussee d’Etterbeek, dem Thier - Garten gegenüber. Diese Anstalt , erst 2 Jahre bestehend, hat bereits die glänzendsten Resulate erzielt. Die modernen Sprachen werden schnell und gründlich erlernt, die Handelswifsenschaften werden in ausgedehnter Weise gelehrt. Für das leibliche Wohl der Zöglinge ist bestens gesorgt. Das Wintersemester beginnt den 16. October. Es werden nur wenige Plätze vakant. Wegen Prospekte und Angabe der Referenzen beliebe man sich zu wenden an den Vorsteher der Anstalt, L. Kahn. Erziehungs-Anstalt für Töchter mosaischen Glaubens in Stuttgart. In vorstehend erwähnter, in hiesiger Residenzstadt schon seit Mehreren Jahren gegründeter, und von guten Erfolgen gekrönter „Erziehungs-Anstalt für isr. Töchter", können für das bis den 16. October d. I. neubeginnende Winter-Semester Zöglinge jeden Alters Aufnahme finden. — Religiöses Leben, sorgfältige körperliche, wie geistige Pflege, sowie Gelegenheit zur Ausbildung alles Dessen, was weibliches Wirken nach den Forderungen unserer Zeit umschließt, ist zur Genüge, geboten. — Das Nähere besagt der Prospectus, und zu jedweder sonstigen Auskunft ist die .ergebenst Unterzeichnete Vorsteherin gerne erbötig. — Stuttgart den 28. August 1565. Caroline A. Mayer geb. Aaron. 45. Königsträße.