Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 38 (19.9.1865)
- Date
- 1865-09-19
- Page
- Seite 594 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Zum 1. October d. I. suche ich bei gutem Lohn eine tKöchin mosaischen Glaubens, welche auch häusliche Arbeiten verrichten kann. S. Meyer, Penkun. Gouvernanten-Gefuch. . In eine größere Stadt Italiens, wird für zwei Mädchen im Ater von 10 und 12 Jahren eine tüchtige Erzieherin, die der deutschen, französischen und italienischen Sprache, ferner der sonst nöthigen Wissenschaften mächtig ist, zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Franko-Offerten mit Beifügung der Zeugnisse und Angabe der seitherigen Cgrriöre besorgt die Exp. d. Bl. Ein Geschäftsmann lkinderloser Wittwer, Israelit) in einer nicht unbedeutenden Landstadt, sucht zur selbstständigen Führung und Beaufsichtigung seines Haushaltes, eine tüchtige Haushälterin mosaischer Confession. Neben , gehöriger Qualification wird auch auf ein angenehmes Aeußere gesehen. Geeignete Bewerberinnen wollen ihre Anmeldungen unter Angabe bisheriger Stellung und Beifügung von Zeugnissen, mit 8. K. 64. bezeichnet an die Expeditton dieser Zeitung gelangen lassen. Unterrichts-, Erziehungs- und Handels-Lehranstalt in Ansbach. Mit dem Beginne des kommenden Winter-Semesters (am 23. October l. Js.) werde ich mit meinem seit 21 Jahren bestehenden Handels-Lehr-Institute auch eine Unterrichts- und Erziehungs-Anstalt für Knaben vom 9. bis zum 12. Jahre verbinden, in welcher von geprüften, anerkannt tüchtigen Lehrern Unterricht in allen Gegenständen einer guten Elementarschule, in den Naturwissenschaften, sowie in der französischen Sprache ertheilt wird. Lehrgegenstände der Handels-Abtheilung sind: sämmtliche Comptoir-Wissenschaften, die französische, englische und italienische Sprache. Zweck der Anstalt ist, die derselben anvertrauten Schüler zu religiös sittlichen Menschen zu erziehen und zu tüchtigen Kaufleuten heranzubilden. Herr N. Hausmann, welcher seit mehreren Jahren an meiner Anstalt und an anderen ähnlichen Instituten als Lehrer mit dem besten Erfolge wirkte, wird von nun an seine ganze Lehrthätigkeit der Gesammt-Anstalt widmen und vereint mit mir deren Leitung übernehmen. Für das mir bisher so vielfach bewiesene Vertrauen bestens dankend, bitte ich, dasselbe auch der nun erweiterten Anstalt angedeihen zu lassen. Mit dem Institute bleibt wie bisher ein Pensionat verbunden, in welchem die Knaben sorgfältig verpflegt und überwacht werden. Näheres in meinem Prospectus, welchen ich auf Verlangen gern verabreiche. Ansbach, im August 1865. Gabriel Kitzinger. In meiner ' ' Pensions und Erziehungs-Ailstatt für Töchter mosaische» Glaubens in Berlin finden wieder Zöglinge jeden Alters unter günstigen Bedingungen Aufnahme. — Unterricht in allen Wissenschaften, Sprachen, Musik, Zeichnen und Handarbeiten. — Sittliche Erziehung, liebevolle Pflege und angenehme Häuslichkeit. — Das Vertrauen und die Zufriedenheit der Eltern aller meiner Zöglinge, sowie die guten Erfolge meiner seit Jahren bestehenden Anstalt 'sind die besten Bürgen für dieselbe. Frau Therese Gronau, geprüft-Lehrerin. Neue Königsstraße Nr. 67. Israelitisches Handels - Institut zu Brussel (Selgien) 39 und 40 Chaussee d’ Etterbeek, dem Thier-Garten gegenüber. Diese Anstalt, erst 2 Jahre bestehend, hat bereits die glänzendsten Resulate erzielt. Die modernen Sprachen werden schnell und gründlich erlernt, die Handels- Wissenschaften werden in ausgedehnter Weise gelehrt. Für das leibliche Wohl der Zöglinge ist bestens gesorgt. Das Wintersemester beginnt den 16. October. Es werden nur wenige Plätze vakant. Wegen Prospekte und. Angabe. der Referenzen beliebe man sich zu wenden an den Vorsteher der Anstalt, L. Kahn. Erziehungs-Anstalt für Töchter mosaischen Glaubens in Stuttgart. In vorstehend erwähnter, in hiesiger Residenzstadt schon seit mehreren Jahren gegründeter, und von. guten Erfolgen gekrönten „Erziehungs-Anstalt für isr. Töchter", können für das bis den 16. October d. I. neubeginnende Winter-Semester Zöglinge jeden Alters Aufnahme finden. — Religiöses Leben, sorgfältige körperliche, wie geistige Pflege, sowie Gelegenheit zur Ausbildung alles Dessen, was weibliches Wirken nach den Forderungen unserer Zeit umschließt, ist zur Genüge geboten. — Das Nähere besagt der Prospectus, und zu jedweder sonstigen Auskunft ist die ergebenst Unterzeichnete Vorsteherin gerne erbötig. — Stuttgart den 28. August 1865. Caroline A. Mayer geb. Aaron, 45. Königstraße.