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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1865-09-12 · Heft 37 (12.9.1865) · p. Seite 580

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
29 (1865)
Issue
Heft 37 (12.9.1865)
Date
1865-09-12
Page
Seite 580 (sequence 16)
Language
German
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äü den bevorstehenden Herbstfeiertagen empfehlen wir: Neues israelitisches Gebetbuch zum Gebrauche während.des Gottesdienstes und Lei häuslicher Andacht. Von vr. Ludwig Philippson. Zweite Auflage. Druckpapier 1 Thlr. 10 Sar. Velinpapier 2 Thlr. In verschiedenen Einbänden vorrathig. Dieses überaus anerkannte Gebetbuch, welches eine neue deutsche Bearbeitung der Ritualgebete — die wichtigsten auch im hebr. Original — mit einer Fülle von neuen Gebeten und besonderen. Andachten verbindet, bringt für die hohen Festtage einen wahren Schatz der Erhebung, Belehrung und Erbauung. Durch 'jede Buchhandlung zu beziehen von Louis Genschers Verlagsbuchhandlung in Berlin. Vollständig ist jetzt erschienen .und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: NIM Wer Pentateuch oder , die fünf Sucher Moses nebst Haphtara's in.hebräischem Texte mit deutscher Uebersetzung, fortlaufender Erklärung und homiletisch benutzbaren-Anmerkungen. Herausgegeben von vr. Salomon Herxheimer, Herzog!. Landesrabbiner zu Anhalt-Bernburg. Dritte verbesserte und vermehrte Auslage, gr. 8. Lrosch. Preis 3 Thlr. 10 Ngr. Die Anlage -des Werks ist hinreichend bekannt, es bringt neben dem hebräischen Terte die gegenüberstehende deutsche Uebersetzung, einen umfassenden kritischen Commentar und außerdem homiletisch benutzbare Anmerkungen. Der hohe Werth und die Brauchbarkeit dieser Pentateuch- Ausgabe nicht nur für Rabbinen und Lehrer, sondern auch für jeden Erbauung suchenden Israeliten ist längst anerkannt und findet die beste Bestätigung in dem raschen Verkauf der zwei ersten starken Auflagen. Es wird deshalb auch diese soeben vollendete neue dritte Auflage, die namentlich indem Commentar und den Anmerkungen vielfach verbessert und vermehrt ist, auf's Neue wieder eine willkommene Aufnahme finden, um so mehr, als die Verlagshandlung bemüht war, dem Werke eine seiner hohen Bedeutung würdige Ausstattung zu geben und dabei doch einen Preis zu stellen, der nur in der Voraussicht einer regen Theilnahme möglich war. •; So möge denn an die Herren Rabbinen., Lehrer und die Schulvorstände die Bitte gerichtet sein, für die Verbreitung des Buches, welches in keinem israelitischen Hause fehlen sollte, auch fernerhin nach Kräften zu wirken. Die Herren Rabbincrtscandidat L. B. Perel in Arnsterdain und Lehrer S. Aschenbrand in Roth (Kurhessen) haben Agenturen übernommen. Das Institut zur Forderung der israel. Literatur. . Von der Zeitung des Jüdenthüms wird.zu kaufen gesucht: Jahrgang I. No. 46 bis 55. Jahrgang. VIII. No. 1—2. 12—13. 17 — 19. 34—35 und 49. Benny Burchardt in Landsberg a/Warthe.. O öffentliche Empfehlung. Nachdem ich jüngstens das Vergnügen gehabt, das Lehr- und Erziehungs-Institut des Herrn Alexander Cahn zu Sobernheim zubesuchen, die Zöglinge zu prüfen und die freudige Wahrnehmung zu schöpfen, daß in dieser Anstalt die, zu sehr mäßigen Preisen aufgenommenen Zöglinge (ein Pensionair zahlt 120 bis 150 Thlr.), doch eine gründliche realwissenschaftliche und religiöse Bildung erhalten, in den modernen Sprachen einen hohen Bildungsgrad erlangen und im Umgänge ein solides'Benehmen an den Tag zu legen sich gewöhnen; so kann ich nicht umhin, dieses Institut Eltern und Vormündern warm zu empfehlen, demselben öffentlich gebührendes Lob zu spenden. Der landgräfliche Rabbiner zu Meisenheim. __L. Latzirr. __ In No. 30 des „isr. Lehrers" findet sich unter der Autorschaft des Redacteurs, Herr Klingenstein, in der versuchten Widerlegung des Kronenberg'schen Flugblattes*), die Statuten des Vereines zur Unterstützung der Lehrer rc'. in Deutschland betreffend, folgender Passus: „Wir schämen uns, daß die Männer in West- „phalen, die uns noch vor wenigen Tagen, als auch „diejenigen, die uns früher ihrer Freundschaft versicherten, sich und ihre heilige Sache durch Verbindung mit einem solchen Menschen, wie Sie sem „müssen, verunreinigen." Für Diejenigen, welche Hrn. vr. Kronenberg kennen, bedarf es keiner Entgegnung auf die, so unwürdig in der Erfindung, wie in der Abfaffung sich darstellenden Schmähworte. Für die, welche ihn nicht kennen, haben wir nur den Wunsch, daß sie sich bemühen mögen, diesen Mann mit dem warmen, für alles Gute hochbegeisterten Herzen, besonders, wo es die Lehrer betrifft, näher kennen zu lernen. Sie werden dann begreifen, warum die Lehrer Rheinlands und Westphalens, mit so großer Liebe und Anhänglichkeit ihm zugethan sind. Das Uebrige überlassen wir dem Hrn. vr. Kronenberg, von dem, wie wir hören, eine eingehende Erwiderung in Form einer Broschüre, bereits unter der Presse ist. Viele Lehrer. *) Dasselbe ist v.om Lehrer Steinweg in Rheda in Westphalen gratis zu beziehen. Jüdisches Volksblatt Ro. 36.1865. Reden am Grabe vi-.W. Wolfsohns. — Rabbi und Mönch. — Talmudische Weisheit. — Anekdote. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu 'beziehen. Jährlich 1 Thlr. Vierteljährlich?/. Thlr. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Z. B. Hirschfeld. -_ Verantwortlicher Redacteur. vr. H. Lotze. Nebst einer literar. Beilage betreffend die engl, und franz. Unterrichtswerke nach der Methode Toussaint-Langenscheidt.

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