Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 29 (1865)
- Issue
- Heft 37 (12.9.1865)
- Date
- 1865-09-12
- Page
- Seite 578 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Hl Ein junges, gebildetes Mädchen, Israelitin, welche in der Wirthschaft erfahren und in weiblichen Arbeiten geübt ist, wünscht zuin 2. October d. I. ein Unterkommen. Adressen werden erbeten an S. Eppstein, Berlin, Neue Friedrichs-Str. 68. - Für mein Manufactur und Herren Garderoben-Geschäft, welches Sonnabends geschlossen ist, suche ich sofort einen Lehrling, Sohn achtbarer Familie, unter annehmbaren Bedingungen. Ferner eine Demoiselle, welche der Hausfrau in der Küche zur Hand gehen kann und sich auch im Laden nützlich zu machen weiß; derjenigen, welche schon eine ähnliche Stelle bekleidet hat, wird der Vorzug gegeben. Letztere, wie Ersterer werden als zur Familie gehörend, betrachtet. S. P. Westphal, Ritzebüttel. Man sucht zur Erziehung zweier Mädchen eine junge Dame, die dieselben in allen Elementarwissenschaften, der franz. Sprache, im Clavier und in allen Handarbeiten zu unterrichten vermag. Franko-Offerten unter?. k. besorgt die Exped. d. Bl. Ein Geschäftsmann (kinderloser Wittwer, Israelit) in einer nicht unbedeutenden Landstadt, sucht zur selbstständigen Führung und Beaufsichtigung seines Haushaltes, eine tüchtige Haushälterin mosaischer Confession. Neben gehöriger Qualification wird auch auf ein angenehmes Aeußere gesehen. Geeignete Bewerberinnen wollen ihre Anmeldungen unter Angabe bisheriger Stellung und Beifügung von Zeugnissen, mit H, K. 64. bezeichnet an die Expedition dieser Zeitung gelangen lassen. Ein junges gebildetes Mädchen, jüdischer Confession, sucht eine Stelle in einem Haushalt. Dieselbe ist in den gewöhnlichen wie in den feineren Arbeiten sehr erfahren. Auf hohen Gehalt wird weniger gesehen, als auf freundliche Behandlung. Gefällige Offerten wolle man unter Littera F. W. in der Expedition dieses Blattes abgebeu. Gesuch. Ein anständiges Mädchen von. guter Familie, welches in der Küche erfahren, sowie sich einiger Hausarbeit unterziehen kann, wird zum sofortigen Antritt gesucht. Portofreie Offerten unter Chiffre G. & 8. poste restante Güsten. Zürich. Zwei junge Leute, die ,die hiesigen Schulen oder, das Polytechnikum besuchen wollen, finden bei einer honetten israelitischen Familie in Zürich Kost und Logis. Nähere Auskunft wird auf frankirte Anfragen unter Z. A. No. 171. durch die Buchhandlung von Friedr. Schultheß in Zürich 'ertheilt. — Zur Beachtung! Eltern, deren Söhne eine Bildungsanstalt in Dresden besuchen sollen, finden für dieselben gute Pension in einem freundlichen Logis und unter guter Aufsicht. Auf frankirte Briefe ertheilt nähere Auskunft Herr Gemeinde- Deputirter Fischer in Dresden, an der Frauenkirche No. 3.'parterre. Pension. Ein Knabe von S—12 Jahren findet in einer achtbaren jüdischen Familie bei Kost und Logis liebevolle Aufnahme. Derselbe erhält mit dem I2jährigen Sohne Clavier und französtschen Unterricht und kann auf einem im Haufe befindlichen neuen Instrumente nachüben. Er hat die Wahl zwischen Gymnasium und Realschule, beide anerkannt und vorzüglich, auch ist die Lage der Stadt wegen ihrer gesunden Lust, rühmlichst bekannt. Gefällige Offerten werden unter M. 4. poste restante Bernburg erbeten. Unterrichts-, Erziehungs- «nd Handels-Lehranstalt in Ansbach. Mit dem Beginne des kommenden Winter-Semesters (am 23. October l. Js.) werde ich mit meinem seit 21 Jahren bestehenden Handels-Lehr-Institute auch eine Unterrichts- und Erziehungs-Anstalt für Knaben vom 9. bis zum 12. Jahre verbinden, in welcher von geprüften, anerkannt tüchtigen Lehrern Unterricht' in allen. Gegenständen einer guten Elementarschule, in den Naturwissenschaften, sowie in der französischen Sprache ertheilt wird.? Lehrgegenstände der Handels-Abtheilung sind: sämmtliche Comptoir-Wissenschaften, die französische, englische und italienische Sprache. Zweck der Anstalt ist, die derselben anvertrauten Schüler zu religiös sittlichen Menschen zu. erziehen und zu tüchtigen Kaufleuten heranzubildeu. Herr N. Hausmann, welcher seit mehreren Jahren an meiner Anstalt und an anderen ähnlichen Instituten als Lehrer mit dem besten Erfolge wirkte, wird von nun an seine ganze Lehrthätigkeit der Gesammt-Anstalt widmen und vereint mit mir deren Leitung übernehmen. Für das mir bisher so vielfach bewiesene Vertrauen bestens dankend, Bitte ich, dasselbe auch der nun erweiterten Anstalt angedeihen zu lassen. Mit dem Institute bleibt wie bisher ein Pensionat verbunden, in welchem die Knaben sorgfältig verpflegt und überwacht werden. Näheres in meinem Prospectus, welchen ich auf Verlangen gern verabreiche. Ansbach, im August 1865. Gabriel Kitzinger,